Hardware

Im Betrieb zeigte Samity Linux einige Überraschungen: So erkannte das System auf einem Tablet-PC die Bildschirmauflösung von 1280x800 Punkten nicht auf Anhieb korrekt. Es arbeitete stattdessen mit der XGA-Auflösung von 1024x768 Punkten. Hier waren manuelle Nacharbeiten im Kontrollzentrum notwendig, was jedoch selbst Laien innerhalb von Sekunden erledigen. Dafür war das System auf dem selben Touchscreen-Gerät ohne jegliche Probleme mit dem Stift zu bedienen.

Wie sich beim Blick ins Menü Hardware im Kontrollzentrum zeigte, hatte die Distribution mit anderen im Tablet-PC verbauten Komponenten wie einer Ericsson-UMTS-Karte und einer Webcam keine Probleme. Nach dem Aufbau einer Netzwerkverbindung über das Kontrollzentrum und dem Aktivieren aller Repositories im Smart Package Manager ließ sich das für den Betrieb der Webcam nötige Programm Cheese nachinstallieren.

Fazit

Der Nachfolger von Sam Linux gefällt durch ein nach wie vor eingängiges Bedienkonzept und eine Software-Auswahl, die für die wichtigsten Einsatzbereiche jeweils mindestens ein Programm bereithält. Positiv sticht die sehr gute Hardware-Erkennung hervor, die selbst mit exotischen Komponenten bestens kooperiert und bei Spezialanwendungen wie dem Steuern via Stift auf einem Tablet-PC keine Schwächen zeigt.

Durch den Einsatz von XFCE als Desktop arbeitet das System auf alter Hardware recht agil. Zusätzlich haben die Entwickler dafür gesorgt, dass der Desktop auch auf Rechnern ohne hardwarebeschleunigten 3D-Support ein frisches Erscheinungsbild aufweist und keineswegs antiquiert wirkt. Samity Linux empfiehlt sich daher für alle Einsteiger und Umsteiger, die auf einem älteren Computersystem eine optisch ansprechende Oberfläche nutzen möchten. 

Infos

[1] Download: http://www.samity.org

[2] Clementine: http://www.clementine-player.org

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