Schwerpunkte

Die Distribution, die in der Standardinstallation nur eine beschränkte Auswahl an Programmen mit auf die Platte packt, legt den Schwerpunkt eindeutig auf Multimedia sowie Kommunikation. Während Sie in den Untermenüs Büroprogramme, Grafik und Spiele nur ein überschaubares Angebot an Applikationssoftware vorfinden, sind die Menüs Unterhaltungsmedien und Internet sehr gut bestückt.

So zählen mit Midori, Firefox 3.6.11 und Opera 10.63 allein drei Webbrowser zum Lieferumfang. Mit Brasero, Clementine, dem Gnome-Mplayer und Audacious finden Sie zudem im multimedialen Sektor passende Software für nahezu alle täglich anfallenden Aufgaben. Viele dieser Applikationen können Sie zudem über die Wbar, die Dockleiste am oberen Bildschirmrand, per Schnellzugriff starten.

Sollte Ihnen die Software-Auswahl nicht genügen, so fügen Sie komfortabel über den Smart Package Manager weitere Programme hinzu, wobei die gängigen Repositories von Unity Linux bereits aktiviert sind. Bei Bedarf binden Sie zusätzlich die Mandriva-eigenen Repositories ein, so dass Sie selbst für ungewöhnliche Aufgaben das passende Programm finden (Abbildung 1).

Abbildung 1: Der Smart Package Manager erlaubt die komfortable Installation von Applikationen aus unterschiedlichen Repositories.

Sicherheit

Samity Linux setzt auch in Sachen Sicherheit auf die Konzepte aus Mandriva Linux: Das MSEC-Framework erlaubt auch Anwendern ohne tiefergehende Kenntnisse dank einer grafischen Konfiguration das Absichern des Rechners. Das Framework ist bei Samity integriert und zudem ab Werk aktiviert.

Im Unity-Kontrollzentrum (das dem MCC von Mandriva entspricht) nehmen Sie im Untermenü Sicherheit | Feinabstimmung der Sicherheitsrechte des Systems eine sehr detaillierte Konfiguration vor. Grundkenntnisse in Sachen Netzwerktechnik schaden trotzdem nicht, um die vielfältigen Einstelloptionen nachzuvollziehen (Abbildung 2).

Abbildung 2: Das MSEC-Framework erlaubt eine komfortables Konfiguration der Sicherheitseinstellungen.

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