Fazit

Cuneiform mit seinen beiden grafischen Oberflächen Cuneiform-Qt und YAGF ermöglicht bei optimierten Vorlagen Texterkennungsraten, wie sie ansonsten nur sehr kostspielige kommerzielle Programme erreichen. Die drei Applikationen erfreuen durch sehr schnelle Arbeitsweise und große Stabilität. Die beiden Frontends dienen als ohne lange Einarbeitungszeit sofort produktiv bedienbare Oberfläche.

Für professionelle Anwender, die in einem Arbeitsgang auch die Bilddatei einscannen und querformatige Vorlagen drehen wollen, stellt YAGF die optimale Lösung dar. Für Gelegenheitsnutzer, die weniger umfangreiche Scanvorlagen umsetzen, bietet sich dagegen Cuneiform-Qt an: Es gibt sich durch weniger Funktionen übersichtlicher und arbeitet auch schneller. Als Pluspunkt beider Frontends darf die multilinguale Erkennung gelten, die faktisch den gesamten europäischen und angelsächsischen Sprachraum abdeckt und somit die Texterkennung auch sprachenunabhängig deutlich flexibilisiert. 

Glossar

OCR

Optical Character Recognition. Texterkennung in einer Bilddatei anhand von Zeichenmustern. Dabei wertet ein OCR-Programm die vom Scanner eingelesenen Rastergrafiken aus und vergleicht diese mit den Zeichensätzen der internen Datenbank. Moderne OCR-Programme unterscheiden außerdem durch eine Kontextanalyse ähnliche Zeichen und Ziffern und erhöhen damit die Erkennungsrate.

Infos

[1] Cuneiform: https://launchpad.net/cuneiform-linux

[2] RPM-Pakete: http://rpm.pbone.net

[3] Cuneiform-Qt: http://sourceforge.net/projects/cuneiform-qt/

[4] Cuneiform-Qt für Mandriva: http://rpm.pbone.net

[5] YAGF: http://symmetrica.net/cuneiform-linux/yagf-en.html

[6] YAGF für Mandriva 2010: http://rpm.pbone.net

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Kommentare
Unzulänglich
ich (unangemeldet), Donnerstag, 14. April 2011 18:50:49
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dieser Artikel lässt die wesentlichen Punkte bei der Installation weg. Mir es nicht gelungen die beschriebenen Programme zu installieren.

Früher konnte man mit den Artikeln etwas anfangen.



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