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Eine Oberfläche für Online- und Offline-Wörterbücher

Navigation

Goldendict kommt dank der modernen Webkit-Basis mit einer browserähnlichen und daher ohne langes Einarbeiten bedienbaren Oberfläche daher. Bei Bedarf organisieren Sie die Begriffserklärungen zum Beispiel in unterschiedlichen Tabs. So schalten Sie mit nur einem Mausklick zwischen den Definitionen hin und her, um die verschiedenen Erläuterungen für den Suchbegriff zu vergleichen.

Zum Steuern der Anzeige dient auch eine Buttonleiste, die unter der Menüleiste im Programmfenster horizontal angeordnet ist. Sie ermöglicht nicht nur das schnelle Wechseln zwischen Begriffen mithilfe von Pfeiltasten, sondern vergrößert oder verkleinert auch die gefundenen Definitionen, indem Sie auf eines der drei Lupensymbole klicken.

Möchten Sie Begriffserläuterungen dauerhaft speichern, so können Sie mithilfe eines Klicks auf das Diskettensymbol in der Buttonleiste die kompletten Erklärungen auf die Festplatte ablegen. Dabei sichert Goldendict alle zu einem Begriff gefundenen Definitionen in einer HTML-Datei, die Sie in jedem Browser betrachten können. Bei Inhalten mit Abbildungen oder Fotos sichert die Software diese ebenfalls mit. Verlinkungen, wie sie bei den verschiedenen Wikipedia-Ausgaben üblich, landen dagegen nur bei externen Links ins Internet mit in der Datei.

Audiophiles

Beim Erlernen einer Fremdsprache hilft es oft, zu hören, wie die korrekte Aussprache eines Begriffs lautet. Hier bieten einige Wörterbücher Audiodateien als Hilfe an, die den der betreffenden Ausdruck von Muttersprachlern gesprochen enthalten. Goldendict ist bei vielen dieser Wörterbücher in der Lage, die Audiodateien per Mausklick abzuspielen. Dazu ist es lediglich nötig, die unterschiedlichen Audiodateien in das Unterverzeichnis /usr/share/stardict/dic hineinzukopieren.

Sind Nachschlagewerke in einer kompletten Verzeichnisstruktur abgelegt, wie es beispielsweise bei den DSL-Wörterbüchern der russischen Softwareschmiede Abbyy der Fall ist, so müssen die im WAV-Format vorliegenden Audio-Dateien am gleichen Ort abgespeichert sein wie die DSL-Dateien. Sofern Sie eine eigene Verzeichnisstruktur für die Sounddateien anlegen möchten, so können Sie diese für die Software nutzbar machen, indem Sie im Menü Bearbeiten | Wörterbücher | Quellen | Audio Verzeichnis die entsprechenden Pfade eingeben.

Im Begriffsfeld zeigt Goldendict bestehende Audiodateien durch ein vorangestelltes Lautsprechersymbol an. Wenn Sie die Audiodatei anhören möchten, klicken Sie einfach auf das Symbol in der Buttonleiste des Programmfensters. Sollte trotz angezeigter Lautsprechersymbole keine Wiedergabe erfolgen, so liegt dies in aller Regel an einem fehlerhaft eingestellten Player. Goldendict greift bei der Audio-Wiedergabe auf einen externen Player zu. Im Menü Bearbeiten | Einstellungen | Audio muss im Feld Programm fürs Abspielen von Audiodateien: der korrekte Player eingestellt sein.

Sie können hier jede unter Linux verfügbare Abspiel-Software eintragen, die auf Ihrem System installiert ist. Sofern Sie die automatische Wiedergabe von Sounddateien beim Aufruf entsprechender Wörterbuch-Einträge wünschen, können Sie zudem ein Häkchen vor der Option Wörter im Hauptfenster automatisch aussprechen setzen. Sodann erhalten Sie sofort nach dem Aufruf eines Begriffs die dazugehörigen visuellen wie auch akustischen Informationen.

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Infos zur Publikation

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LinuxUser 05/2014

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