Aufgebohrt

Über die aus der Apple-Welt geklonten Funktionen geht Docky mit seinen Plugins dann doch deutlich hinaus. Über den Einstellungsdialog haben Sie derzeit die Auswahl zwischen 15 sogenannten Docklets. Die nisten sich im Gegensatz zu Ordnern neben dem Mülleimer ein. Die Installation geschieht sehr einfach: Sie wählen ein Plugin aus, klicken auf das Plus-Symbol und passen es gegebenenfalls noch über das Symbol für Einstellungen an. Neben systemnahen Info-Docklets wie der Anzeige der CPU-Last oder dem Batteriestatus finden Sie einen Google-Mail-Briefkasten, die obligatorische Wetteranzeige und vieles mehr.

Im letzten Reiter des Einstellungsdialogs aktivieren Sie bei Bedarf diverse Erweiterungen zu laufenden Programmen. Dies setzt allerdings die Installation des Dockmanagers voraus, der sich in der Launchpad-Quelle (siehe Kasten "Docky kompilieren") findet. Ein simples sudo apt-get install dockmanager befördert die Erweiterungen in Ihr System, wo sie nach einem Docky-Neustart bereit stehen.

Wählen Sie ein Plugin aus und klicken auf das daneben stehende Zahnrädchen, so aktiviert sich dieses. Rhythmbox zeigt so zum Beispiel im Programmsymbol des Docks die abgespielten Minuten an und Pidgin informiert Sie über eingegangene Nachrichten (Abbildung 4).

Abbildung 4: Über den Dockmanager erweitern Sie die Fähigkeiten der eingefügten Programmsymbole.

Fazit

Auf der einen Seite besticht Docky nicht gerade durch Einfallsreichtum und kopiert einfach die Arbeitsweise der Produkte anderer Hersteller. Auf der anderen Seite findet das Panel gerade durch die Optik eventuell Freunde im Linux-Lager. Mit den Plugins geht Docky über die Funktionalität des kommerziellen Vorbildes hinaus. Ob jemand jedoch ein Stückchen Apple-Feeling auf seiner Linux-Maschine duldet, bleibt wohl Geschmackssache. 

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Kommentare
Habe ich schon
Torti (unangemeldet), Freitag, 25. Februar 2011 00:24:20
Ein/Ausklappen

Nennt sich fancy-Panel

http://kde-look.org/content...ancy+Panel+backgrounds+%282%29


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