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Cewe Fotobuch-Designer
Schreib mal wieder…
Wie alle Fotobuchprogramme verfügt auch das von Cewe über ein Textmodul, mit dem Sie Seiten oder Bilder beschriften. Um einen Text hinzuzufügen, klicken Sie in der Schalterleiste über dem Hauptfenster auf das Symbol T mit einem Plus darüber. Daraufhin öffnet sich eine Box, in den Sie Ihren Text schreiben. Anders als die Farbglanz-Software enthält dieses Programm eine auf Hunspell basierende Rechtschreibkorrektur, die falsch geschriebene Wörter rot unterstreicht und im Kontextmenü entsprechende Korrekturvorschläge unterbreitet. Neben den üblichen Formatierungen wie Größe oder Farbe ermöglicht das Programm es Ihnen, Buchstaben farbig zu umranden. Vor allem wenn Sie den Text auf Bildern mit unruhigem Hintergrund platzieren, steigert das die Lesbarkeit erheblich (Abbildung 5).
Um an diese Funktion zu gelangen, klicken Sie zunächst auf den kleinen abwärts gerichteten Pfeil unterhalb des Textmenüs und klicken im Flyout-Menü auf das Schraubenschlüsselsymbol. Im Konfigurationsfenster aktivieren Sie die Checkbox Farbige Buchstabenränder und wählen danach dessen Farbe und Stärke. Möchten Sie die Änderungen nur auf den markierten Text anwenden, klicken Sie auf Aktuell ausgewählte Texte ändern. Um die Einstellungen auf das komplette Dokument anzuwenden, wählen Sie Alle Texte im Buch anpassen.
Negativ fiel der relativ begrenzte Umfang an verfügbaren Schriften auf, der neben den Standards wie Verdana und Arial nur wenig zu bieten hat. Eine nachträgliche Installation von Fonts, wie das die Software von Farbglanz erlaubt, kennt die Cewe-Anwendung nicht.
Fazit
Die Fotobuchsoftware von Cewe zeigt sich wie bereits der Vorgänger solide, weitgehend übersichtlich strukturiert und einfach zu bedienen. Bereits nach kurzer Einarbeitungszeit kommen auch Einsteiger problemlos mit dem Programm zurecht. Im direkten Vergleich mit der Software von Farbglanz, die wir in der letzten Ausgabe testeten, bietet die Cewe-Anwendung einige Vorteile – aber auch Nachteile. Auf der Habenseite verbucht Cewe das besser ausgestattete Bildbearbeitungsmodul, die automatische Rechtschreibkorrektur und die farbliche Umrandung der Schriften. Dagegen fehlen Transparenzen für Bildern oder das Verwenden nachträglich installierter Systemfonts.
Infos
[1] Cewe: http://www.cewe-fotobuch.de
[2] Händlerübersicht: http://www.cewe.de/fotobuecher/fotobuch-haendler-uebersicht/
[3] DPS-Artikel: Thomas Leichtenstern, "Buchmacher", LinuxUser 12/2010, S. 70: http://www.linux-community.de/22211



