Home / LinuxUser / 2011 / 02 / Cewe Fotobuch-Designer

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Eingebunden

Cewe Fotobuch-Designer

Auf die Plätze…

Nach dem Befüllen des Albums geht es daran, die Bilder auszurichten und möglichst ansprechend darin zu platzieren. Die Software passt Aufnahmen automatisch so gut wie möglich in den Bildboxen ein. Stimmen die Proportionen von Aufnahme und Box nicht überein, zeigt die Software nur einen Ausschnitt an. Diesen ändern Sie, indem Sie auf das Bild klicken und es bei gedrückter Maustaste im Rahmen verschieben. Zum Ändern der Rahmen- und damit Bildgröße dienen die Anfasser, die es an jeder Ecke und Kante gibt. Ein Ziehen an den Kanten verändert die Proportionen, das Verändern der Ecken skaliert das Bild.

Anders als die in der letzten Ausgabe getestete Software von Farbglanz [3] unterstützt die Cewe-Software alle gängigen Tastaturkürzel und Funktionstasten. Zum Löschen eines Bild reicht es entsprechend aus, [Entf] zu drücken. Die Software erkennt dabei auch eine Mehrfachauswahl und entfernt alle angewählten Aufnahmen. Per [Strg]+[X] und [Strg]+[V] verschieben Sie ein Bild von der einen Stelle an eine andere, was im Test aber nicht komplikationsfrei funktioniert. Das Rückgängigmachen der letzten Aktionen via [Strg]+[Z] bereitete dagegen keinerlei Probleme.

Um das Bild an einer anderen Stelle auf der Seite zu platzieren, markieren Sie es und ziehen es bei gedrückter Maustaste am Rahmen an die gewünschte Stelle. Die Position überlappender Aufnahmen legen Sie über Objekt eine Ebene nach vornehinten aus dem Kontextmenü fest. Eine einstellbare Transparenz, wie sie die Software von Farbglanz bietet, fehlt der von Cewe allerdings.

Möchten Sie eine vielleicht nicht hundertprozentig gelungenen Aufnahme aufwerten, legen Sie ein Passepartout darüber. Wechseln Sie dazu in der linken Spalte in den Reiter Layout und danach in Passepartout. Die Software enthält bereits mehrere Dutzend davon, die Sie via Drag & Drop auf die gewünschte Aufnahme ziehen. Reicht die Auswahl nicht aus, genügt ein Klick auf den Button mehr herunterladen..., um weitere Passepartouts auf dem Rechner zu installieren.

Feinschliff

Zum Nachbearbeiten von Bildern bringt die Cewe-Software ein rudimentäres Bildbearbeitungsprogramm mit. Um es zu nutzen, klicken Sie doppelt auf die gewünschte Aufnahme, worauf das Modul startet (Abbildung 4). Da das Öffnen des Fotoeditors im Test sporadisch zum Absturz des Programms führte, empfiehlt es sich, das Album zuvor via [Strg]+[S] zu sichern.

Der Bildeditor Es enthält neben dem Bearbeitungwerkzeug allerdings noch diverse andere Elemente, etwa zum Festlegen der Grundeinstellungen, weswegen sein Aufbau unübersichtlich erscheint. Ein Klick auf das Icon mit den stilisierten Schiebereglern in der Menüleiste öffnet das Korrekturwerkzeug für Helligkeit, Kontrast und Farbton. Ein vernünftiger Weißabgleich fehlt dem Programm.

Abbildung 4

Abbildung 4: Auch wenn der Funktionsumfang des Cewe-Fotoeditors bei Weitem nicht an den darauf spezialisierter Bildbearbeitungsprogramme heranreicht, genügt er doch für die wichtigsten Korrekturen.

Eher an die verspielten Naturen richten sich die Funktionen, die sich hinter dem Icon F (Fenster für Fotoeffekte) verbergen. Mit ihnen verzerren Sie die Aufnahmen in allen denkbaren Varianten oder lassen sie als Gemälde oder Kohlezeichnung erscheinen. Im Test fiel dabei auf, dass zum einen die angezeigte Vorschau nicht immer mit der tatsächlichen Ausgabe übereinstimmt und zum anderen das Anwenden des Effekts unter Umständen minutenlang dauert und dabei die den im Testrechner verbauten Prozessor Intel Core i5 650 beinahe vollständig auslastet.

Ärgerlich auch, dass eine Funktion zum Rückgängigmachen der letzten Aktion fehlt. Ein Klick auf Verwerfen setzt stets sämtliche Bearbeitungsschritte zurück.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 131 Punkte (18 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...