Einfach planen
Prozesse visualisieren mit Dia
Bedienung
Zum Erstellen von Grafiken ziehen Sie aus der Bibliothek auf der linken Seite die gewünschten Symbole auf die Arbeitsfläche. Dort verschieben, spiegeln oder skalieren Sie das neue Objekt nach Belieben. Die Elemente verknüpfen Sie untereinander mit den verschiedenen Linien aus dem Diagrammeditor.
Das Aussehen der Endpunkte legen Sie mit den Symbolen am unteren Ende des Programmeditors fest. Wenn Sie beispielsweise einen Pfeil auf das Zentrum eines Rechtecks ziehen, leuchtet dieses rot auf. Lassen Sie dann die Maustaste los, verbindet sich die Spitze des Pfeils fest mit dem Zentrum des Rechtecks. Auch beim Verschieben des Objekts bleibt der Pfeil immer passend ausgerichtet. Das funktioniert nicht nur mit dem Mittelpunkt eines Objekts, sondern auch mit den Ecken und Seitenmitten.
Ähnlich wie andere Grafikprogramme arbeitet Dia auch mit Layern. Mit Ebenen | Ebene hinzufügen erstellen Sie neue Ebenen. Die Navigation zwischen den Layern erfolgt über das Ebenen-Fenster, das Sie via Ebenen | Ebenen... öffnen (Abbildung 2).
Ausgeführt
Dia ermöglicht den Exportieren der erstellten Grafiken in viele verschiedene Formate wie PNG, SVG oder PDF, was das Weiterverarbeiten in anderen Programmen erlaubt. Neuere Dia-Versionen beherrschen auch das einlesen und Ausgeben des XML-Formats von MS Visio [2], das Microsoft seit Version 2003 offengelegt. ermöglicht einen direkten Dokumentenaustausch mit Visio, wenngleich es dabei unter Umständen zu Unstimmigkeiten kommt.
Der Test offenbarte, dass Visio bei aus Dia exportierten Dokumenten die enthaltenen Texte nicht darstellt (Abbildung 3). Eventuell ließe sich dieses Problem durch die Wahl anderer Fonts beheben. Beim Öffnen von Visio-Dateien mit Dia ergaben sich Schwierigkeiten beim Laden von Bildern mit aufwändigeren Grafiken: So zeigt das Programm beispielsweise Farbverläufe oder komplexere Elemente nicht korrekt an. Der Austausch von Daten zwischen Dia und Visio stellt deswegen bestenfalls eine Notlösung dar.



