Fazit

Catfish fasst die Ergebnisse mehrerer Desktopsuchmaschinen unter einer Oberfläche zusammen und vereinfacht damit die Suche. Das bringt Vor- und Nachteile mit sich: Auf der einen Seite erleichtert es den Einsatz unterschiedlicher Suchmaschinen, auf der anderen beschränkt es die Funktionen aller Backends auf ein gemeinsames Minimum. Die speziellen Frontends der einzelnen Suchmaschinen arbeiten daher deutlich besser. Zudem scheint es, als ob die Entwicklung von Catfish stagniert. So gelang es nicht, mit dem Entwickler Kontakt aufzunehmen und zu fragen, ob der Einsatz von Dlocate oder ähnlichen Tools ebenfalls möglich ist.

Andere grafische Frontends, wie das bereits erwähnte KFind (Abbildung 2) oder das Gnome-search-tool (Abbildung 3) leisten mehr, beanspruchen dafür aber auch mehr Ressourcen in Form von Bibliotheken. Die Prinzipien der On-the-fly- und Index-Suche (sowie Kombinationen davon) verwenden alle. Ob die Suche komprimierte Dateien berücksichtigt, hängt von den Backends und deren Einstellungen beim Erzeugen der Indizes ab. 

Abbildung 2: KFind gehört derzeit zu den leistungsfähigsten Frontends, das die meisten Einstellungen verbindet und auch deren Kombination erlaubt.
Abbildung 3: Das Gnome-search-tool bietet ebenso wie KFind mehr Einstellungen und Features als Catfish, belegt aber auch mehr Speicher und Ressourcen.

Glossar

unscharfe Suche

Mittels spezieller Algorithmen liefert diese Suchform auch dann Ergebnisse, wenn der Suchbegriff nicht exakt passt. Ein so genannter Wortabstand definiert, wie unterschiedlich zwei Begriffe sein dürfen. Dazu definiert er die Anzahl von Buchstaben, die der Rechner vertauschen, ergänzen oder löschen muss, um den einen in den anderen Begriff umzuwandeln.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Neues auf den Heft-DVDs
  • Neues auf der Heft-DVD
  • Recherche-Künstler
    Mit der wachsenden Datenflut auf dem PC steigt der Bedarf, die Informationen in den Griff zu bekommen. Die Desktop-Suchmaschinen Beagle, Tracker und Strigi helfen dabei.
  • Such!
    Desktop-Suchmaschinen sollen Dateien und Inhalte auf dem Rechner komfortabel und schneller finden. Wir testen die Kontrahenten Beagle, Strigi und Tracker.
  • Suchspiel
    Im Laufe der Zeit wachsen die Datenmengen auf dem Rechner in beinahe unüberschaubare Dimensionen. Desktop-Suchprogramme helfen Ihnen, den Überblick zu behalten.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 09/2017 PERFEKTE FOTOS

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Samsung VG-KBD1500 - Bluetooth-Tastatur mit Touchpad mit Xubuntu 16.04.2 LTS
Linux- & BSD-UserGroup im Weserbergland, 16.08.2017 19:16, 0 Antworten
Bin grad mit "meinem Latein am Ende" darum hier mal so in den Raum geworfen. Samsung VG-KBD1500 -...
Tails verbindet nicht mit WLan
Georg Vogel, 30.07.2017 15:06, 5 Antworten
Hallo zusammen! Habe mir von Linux Mint aus einen Tails USB-Stick erstellt. Läuft soweit gut,...
Genivi for Raspberry Pi 3
Sebastian Ortmanns, 28.07.2017 10:37, 1 Antworten
I try to build a Genivi Development Platform for Rasberry Pi 3. But I always get the failures bel...
Bash awk Verständnis-Frage
Josef Federl, 22.07.2017 17:46, 2 Antworten
#!/bin/bash # Skriptdateiname = test.sh spaltennummer=10 wert=zehner awk '{ $'$spaltennummer'...
Bash - verschachtelte Variablenersetzung, das geht doch eleganter als meine Lösung?
Josef Federl, 18.07.2017 20:24, 3 Antworten
#!/bin/bash #Ziel des Skriptes wird sein die ID zu extrahieren hier nur als Consolentest: root@...