Schreib mal wieder…

Beschriftungen verwaltet DPS genau wie Bilder in Objektboxen. Um eine neue Box hinzuzufügen, genügt ein Klick auf das T-Icon in der rechts in der Schalterleiste. In der Grundeinstellung verwendet das Programm den Font Sans Serif, es stehen jedoch alle auf dem System installierten TTF-Fonts zur Verfügung.

Etwas umständlich gestaltet sich der "Erstkontakt" mit den Textboxen: Klicken Sie in den vordefinierten Text, scheint die Box zu verschwinden. Tatsächlich zeigt sie jedoch nur ein Eingabefeld an, in das Sie den gewünschten Text eingeben.

Um ihn anschließend zu formatieren, klicken Sie auf den kleinen, schwarzen Balken Zur Textbearbeitungs-Form wechseln am unteren Rand der Box. Im Dialog stellen Sie unter anderem Größe und Art der Schrift, Vorder- und Hintergrundfarbe sowie die Textausrichtung ein (Abbildung 6). Schlagschatten oder Transparenzen, wie sie die Bildboxen bieten, fehlen den Schriften jedoch bislang.

Abbildung 6: DPS nutzt die auf dem System installierten TTF-Fonts, und ermöglicht es Ihnen damit, beliebige Schriften in Ihrem Album zu verwenden.

Feinschliff

Auch zum Einrichten des Fotobuchs selbst bietet die Software einige Funktionen. So stellt sie in der Rubrik Hintergrund | Hintergrund dutzende nach Kategorien sortierte Bilder zur Verfügung, die Sie mittels Drag & Drop auf die gewünschte Seite ziehen. Klicken Sie am unteren Rand der Galerie neben Hintergrund Drop: auf Ändern, erscheint eine Auswahlbox, in der Sie festlegen, ob der Hintergrund nur für die aktuelle Seite, für alle Innenseiten, für die aktuelle Doppelseite oder für alle Doppelseiten zum Einsatz kommt.

Bevorzugen Sie eigene Aufnahmen als Motiv, ziehen Sie eine Foto aus der Vorschau in das Album. Daraufhin erscheint die oben beschriebene Abfrage, in der Sie die Verwendung einstellen. Möchten Sie das Album um Seitenzahlen ergänzen, klicken Sie es mit der rechten Maustaste ab und wählen aus dem nun erscheinenden Kontextmenü Seitenzahlen. Im Dialog legen Sie sowohl die Platzierung als auch Art und Farbe der Schrift fest.

Um einen Eindruck vom gesamten Album zu bekommen, klicken Sie rechts unten im Hauptfenster auf das Symbol mit dem Kreuz im Kreis, was die Vorschau öffnet. In der oberen Leiste zeigt sie paarweise die Seiten an, im Hauptfenster das jeweils markierte Blatt. Eine Animation beim Umblättern mit den Pfeiltasten an beiden Enden sorgt für einen realistischen Eindruck. Allerdings gerät die Vorschau deutlich kleiner als nötig und erschwert damit das Bewerten.

Wie alle Programme dieser Couleur fehlt DPS 4.8 eine Exportfunktion in offene Formate. Das Entwickeln der Alben ist entsprechend fest an den Anbieter Fotoglanz gebunden.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Cewe Fotobuch-Designer
    Die Fotobuchsoftware von Cewe gilt seit Jahren als eine der wenigen brauchbaren Lösungen für Linux. Auch die neueste Version weiß hinsichtlich Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit zu überzeugen.
  • Bilderalben am eigenen PC erstellen
    Bilder in Alben kleben war gestern: Der moderne Fotoamateur bringt seine Dateien in einem Fotobuch unter und gestaltet das digitale Pendant zum Album am Computer.
  • Gutenbergs Erbe
    Fotoalben haben im Zeitalter der digitalen Fotografie ausgedient. An ihre Stelle treten Fotobücher, die sich in der Qualität kaum von noch von professionellen Bildbänden unterscheiden.
  • Buchmacher
    Aus den schönsten Urlaubsbildern präsentable Fotobücher zu erstellen, liegt voll im Trend. Wer sich ein wenig mit Scribus und Gimp auseinandersetzt, braucht dafür nicht einmal die Software eines Dienstleisters zu bemühen. Der Lohn der Mühe ist ein individueller Look.
  • Bilder fürs Album
    Digitale Fotos haben ihre analogen Vorgänger fast vollständig verdrängt, doch Abzüge auf Papier stehen nach wie vor hoch im Kurs. Mit der passenden Software ist es unter Linux leicht, Foto-Abzüge oder komplette Fotobücher zu bestellen.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 09/2016: Ciao, Windows!

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

NOKIA N900 einziges Linux-Smartphone? Kein Support mehr
Wimpy *, 28.08.2016 11:09, 1 Antworten
Ich habe seit vielen Jahren ein Nokia N900 mit Maemo-Linux. Es funktioniert einwandfrei, aber ich...
Scannen nicht möglich
Werner Hahn, 19.08.2016 22:33, 3 Antworten
Laptop DELL Latitude E6510 mit Ubuntu 16,04, Canon Pixma MG5450. Das Drucken funktioniert, Scann...
Wie kann man das berichtigen
Udo Muelle, 17.07.2016 20:39, 1 Antworten
Fehlschlag beim Holen von http://extra.linuxmint.com/dists/rosa/main/binary-i386/Packages Hash-S...
Installation Genimotion
Horst Müller, 15.07.2016 17:00, 1 Antworten
Hallo, ich kann Genimotion nicht installieren. Folgende Fehlermeldung habe ich beim Aufruf erh...
Probleme beim Hochfahren der Terastaion 5400 mit Unix-Distrib
Sheldon Cooper, 10.07.2016 09:32, 0 Antworten
Hallo ihr lieben, habe seit zwei Tagen das Problem, das das NAS (Raid5) nicht mehr sauber hoch...