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Neues auf der Heft-DVD

Neues auf der Heft-DVD

23.09.2010

Mit der LinuxUser Rescue CD 10.10 erhalten Sie exklusiv eine handoptimierte Kombination aus verschiedenen Distributionen, die es Ihnen erlauben, defekte Systeme zu analysieren und gegebenenfalls zu reparieren. Darüber hinaus klonen Sie damit bei Bedarf Partitionen und Festplatten oder partitionieren letztere auf einfache Weise über ein grafisches Frontend. Mit von der Partie sind Parted Magic 5.2, Clonezilla 1.2.5, Redobackup 0.9.5 sowie Admins best friend, die SystemRescueCD 1.5.8.

Einen Blick auf die aktuelle KDE-Release gewährt die auf OpenSuse 11.3 basierende Live-Distribution KDE Four Live 4.5.0. Mit dieser Version haben sich die Entwickler noch einmal stärker dem Feedback aus der Community angenommen und an der Oberfläche gefeilt. Dadurch hat das System eine klarere Struktur erhalten, die Ihnen das Benutzen erleichtert. Zum Einrichten der Distribution auf der Festplatte starten Sie das integrierte Setup. Der Paketmanager von YaST erlaubt die nachträgliche Installation zusätzlicher Pakete.

Wer bei der Sicherheit eines IT-Systems nichts dem Zufall überlassen möchte, überprüft es regelmäßig auf potentielle Schwachstellen. Die auf Ubuntu basierende Sicherheitsdistribution Backtrack 4 R1 bringt mit über 300 sicherheitsrelevanten Programmen alles mit, was Sie dazu benötigen. Die Bandbreite reicht dabei von einer einfachen forensischen Analyse kompromittierter Systeme bis hin zum umfangreichen Security-Auditing ganzer Netzwerke.

Das auf Ubuntu basierende Peppermint OS Ice eignet sich optimal für den Einsatz auf Netbooks und alterschwacher Hardware. Es bindet diverse Cloud-Services nahtlos ins System ein, und ermöglicht so den Zugriff auf Pixlr, Facebook, Youtube und eine Reihe bekannter Google-Anwendungen.

Die Seite B der Heft-DVD enthält eine umfassende Kollektion aktueller Ubuntu-Distributionen. Diese enthalten bereits alle zum Release-Zeitpunkt verfügbaren Aktualisierungen. Das erspart Ihnen bei der Installation den Download mehrerer hundert MByte an Updates. Direkt von der DVD booten Sie die 32-Bit-Versionen von Ubuntu 10.0.4.1, Kubuntu 10.04.1 sowie Kubuntu 10.04.1 Netbook Edition.

Im Verzeichnis iso-images/ finden Sie die Abbilder drei weiterer Versionen, die Sie zum Benutzen entweder auf eine CD brennen oder in virtuellen Maschinen starten. Dank des textbasierten Installers erlaubt Ubuntu 10.04.1 Alternate die Installation auf älteren Rechnern. Um die volle Kapazität einer 64-Bit-Workstation mit mehr als drei GByte Speicher zu nutzen, greifen Sie am besten zu Ubuntu 10.04.1 amd64. Darüber hinaus ist dieses System in einigen Belangen deutlich performanter als die 32-Bit-Variante. Zum Einrichten eines Servers nutzen Sie das Image Ubuntu 10.0.4.1 Server.

Getreu dem Credo "keep it simple" gestaltet sich das auf Slackware basierende Live-System Vector Linux 6.0 entsprechend schnörkellos. Mit dem Windowmanager KDE 3.5.10 setzen die Entwickler klar auf Stabilität. Das bezeugt auch die Kernel-Version 2.6.27.29. Darüber hinaus bietet die Distribution eine reichhaltige Auswahl an Programmen für alle wichtigen Anwendungsbereiche. Dazu zählen der Mplayer, VLC, Amarok für die Medienwiedergabe. Den Kontakt ins Web bieten Programme Firefox, Kmail oder Kopete.

Neue Programme

Das Java-Programm Dirsync 1.31 unterstützt Sie beim Synchronisieren von Verzeichnissen. Die grafische Oberfläche erleichtert das Erstellen und Verwalten von Sync-Jobs. Auf diese Weise halten Sie mit wenigen Klicks Datenbestände konsistent.

Beim Gnome-Commander 1.2.8.7 handelt es sich um ein GTK-basiertes Derivat des beliebten Norton Commander. Wie das Original bringt auch er die klassischen Funktionen einens Dateimanagers mit. Darüber hinaus bietet das Programm die Möglichkeiten zum Zugriff auf FTP- oder WebDAV-Freigaben.

Mit dem jTimeScheduler 0.8 erfassen Sie mühelos Ihre Arbeitszeiten. Das schlanke Programm verwaltet bei Bedarf mehrere Aufgaben, für die Sie das Zeitbudget individuell mitprotokollieren.

Derzeit noch recht unbekannt ist der aus dem XFCE-Projekt stammende Webbrowser Midori 0.2.7. Bereits die aktuelle Version hat das Zeug dazu, sich als Standardbrowser vor allem auf hardwareseitig schwächeren Maschinen zu etablieren. Dank seiner Firefox-Plugin-Schnittstelle erweitern Sie den Browser nach Belieben.

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Infos zur Publikation

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LinuxUser 06/2012

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