Mobiles Breitband

Die Taiwanesen haben bei der Webstation auf eine Webcam und ein integriertes GSM-Modem verzichtet. Doch während andere Tablets nur per WLAN ins Internet können, ist die Webstation für UMTS-Verbindungen vorbereitet. Einzige Voraussetzung: Sie verfügen über einen USB-Dongle (Abbildung 4). Das Setup gelang in den Tests mit einem K3565-Stick von Vodafone problemlos. Die Webstation meldete sich nach dem Anschließen des Adapters mit einem Passwort-Dialog und versuchte nach der PIN-Eingabe automatisch eine Verbindung aufzubauen.

Allerdings versalzt der Hersteller wieder ein Stück weit die Suppe: Sobald das Gerät eine UMTS-Verbindung initiiert, erscheint ein Dialog, dass es das WLAN-Modul dazu deaktiviert. Als mobiler WLAN-Router lässt sich die Webstation mit der vorinstallierten Software somit nicht nutzen.

Abbildung 4: Der 3G-Wizard erklärt detailliert sämtliche Schritte.

Die Webstation benutzt für den Verbindungsaufbau in der Grundeinstellung den APN internet. Nutzt Ihr Provider einen anderen Zugangspunktnamen, dann müssen Sie diesen über den Einstellungsknopf angeben. Die UMTS-Verbindung blieb in den Tests auch über einen längeren Zeitraum stabil und bereitete keine Probleme – abgesehen davon, dass der USB-Stick oder ein am USB-Kabel hängender Dongle nicht gerade praktisch ist.

Fazit

Die Kritikpunkte erlauben nur einen Schluss: Das Tablet ist in vielen Fällen seinen Preis nicht wert. Als E-Book-Reader macht das Gerät keine schlechte Figur. In den Tests eignete es sich zudem, um über Last.fm Musik zu hören und nebenbei etwas im Internet zu surfen. In vielen anderen Punkten heimste die Hardware Kritik ein.

Obwohl die Lösung mit einem externen USB-Modem für das mobile Internet in den Tests problemlos funktioniert hat, hätte Camangi dem Tablet beim Preis von 300 Euro ein internes Modem spendieren dürfen. Der Dongle stört die Optik des Geräts.

Wenn weitere Android-Tablets auf dem Markt mit Android 2.1 oder 2.2 auf den Markt kommen, wird sich zeigen, wie viel die aktuelle Webstation tatsächlich wert ist.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 03/2017: EFFIZIENTES BÜRO

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Probleme mit der Maus
Thomas Roch, 21.02.2017 13:43, 1 Antworten
Nach 20 Jahren Windows habe ich mich zu Linux Ubuntu probeweise durchgerungen!!! Installation - k...
KWin stürzt ab seit Suse Leap 42.2
Wimpy *, 21.02.2017 09:47, 4 Antworten
OpenSuse 42.2 KDE 5.8.3 Framework 5.26.0 QT 5.6.1 Kernel 4.4.46-11-default 64-bit Open-GL 2....
Shell-Befehl zur Installation von Scanner-Treiber
Achim Zerrer, 15.02.2017 12:13, 10 Antworten
Hallo, ich habe Einen Brother Drucker mit Scanner. Nachdem ich mit Hilfe der Community den Druck...
kiwix öffnet ZIM Datei nicht
Adrian Meyer, 13.02.2017 18:23, 1 Antworten
Hi, ich nutze Zim Desktop für mein privates Wiki. Fürs Handy habe ich mir kiwix heruntergelade...
registration
Brain Stuff, 10.02.2017 16:39, 2 Antworten
Hallo, Das Capatcha auf der Registrierungsseite von linux-community ist derartig schlecht gema...