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Rawtherapee 2.4.1

Konfiguration

Sie erreichen die Konfiguration des Programms im Hauptfenster über den Schalter Preferences rechts unten. Im Reiter General legen Sie unter anderem die Lokalisierung und das Theme fest. Image Processing erlaubt die Anwahl der verschiedener Profile, welche das Programm beim Laden auf die Bilder anwendet. Zur Auswahl stehen default (das Bild erscheint weitgehend im Originalzustand), neutral (leichte Anpassungen an Helligkeit und Schärfe) und crisp (kräftigere Farben, höhere Kontraste). Legen Sie eigene Profile an, tauchen auch diese in der Auswahl auf.

In File Browser legen Sie fest, welche Dateitypen Rawtherapee berücksichtigt und welches Standardverzeichnis beim Öffnen erscheint. In den Output Options stellen Sie ein, in welchem Dateiformat das Programm Bilder exportiert. Zur Auswahl stehen JPEG, PNG und TIFF, letztere in 8 und 16 Bit Farbtiefe. Einige Änderungen an der Konfiguration wie die Lokalisierung übernimmt das Programm erst nach einem Neustart.

Bilder verwalten

Im unteren Drittel des Fensters beherbergt Rawtherapee die Dateiverwaltung und Bildvorschau. Links im Dateibrowser navigieren Sie zunächst zu dem Verzeichnis mit den Bildern. Ein Doppelklick darauf öffnet diese in der Kleinbildansicht. Je nach Bildgröße dauert das jedoch beim ersten Mal eine gewisse Zeit. Da das Programm die Thumbnails samt Metadaten jedoch im Cache speichert, erscheinen sie bei nächsten Mal praktisch sofort. Allerdings ignoriert Rawtherapee Bilder in untergeordneten Verzeichnissen.

Die Ansicht beeinflussen Sie mit den Plus- und Minus-Symbolen neben Größe d. Vorschau, die Art (untereinander oder nebeneinander) mit dem Mäander-Icon rechts daneben. Mit der Bewertungsfunktion in Form von Sternen legen Sie Ihre persönlichen Favoriten fest. Aktivieren Sie den Filter (die Sterne über dem Vorschaufenster), so erscheinen jeweils nur die entsprechend gewerteten Aufnahmen. Als Vergleichsoperator kennt das Programm jedoch lediglich "ist gleich", "größer" oder "kleiner gleich" hingegen nicht.

Der EXIF-Filter bietet Ihnen eine weitere Möglichkeit, die Anzahl der angezeigten Bilder einzuschränken (Abbildung 2). Sie wählen darin das Kameramodell oder Objektiv, mit dem die Aufnahme erstellt wurde. Alternativ grenzen Sie die Auswahl mit Parametern wie Belichtungszeit, Blende oder Brennweite ein. Über den Reiter Metadata gelangen Sie zu den EXIF- und IPTC-Metadaten des Bildes. Hier ergänzen Sie die Aufnahme nach Bedarf mit zusätzlichen Schlagwörtern, einer Bildbeschreibung und einem Copyright-Vermerk.

Abbildung 2

Abbildung 2: Der EXIF-Filter erlaubt es Ihnen, die Vorschau auf Bilder mit bestimmten Aufnahmemerkmalen einzuschränken.

Wie alle anderen Modifikationen landen auch diese Zusatzinformationen zunächst in der zugehörigen Textdatei, erst der Export speichert sie im Bild. Allerdings weist Rawtherapee in dieser Hinsicht einige Mängel auf. So fehlt die Möglichkeit, mehrere Bilder gleichzeitig zu verschlagworten. Weit schwerer wiegt jedoch, dass das Programm keinerlei Funktionen mitbringt, um Bilder nach den vergebenen Stichwörtern oder Beschreibungen zu suchen.

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LinuxUser 05/2014

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