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Sammlungen verwalten mit Data Crow

Rechte verwalten

Data Crow bietet neben der Kontaktfunktion auch eine ausgefeilte Benutzerverwaltung mit unterschiedlichen Rechteebenen. So lässt sich die Software problemlos auch dann nutzen, wenn mehrere Personen am selben PC unterschiedliche Sammelleidenschaften pflegen. Im Modul Benutzer finden Sie nach der Ersteinrichtung des Programms lediglich den Administrator, der alle Rechte besitzt. Um einen neuen Nutzer anzulegen, bemühen Sie erneut den Eintrags Assistent oben links in der Buttonleiste des Programmfensters (Abbildung 8).

Abbildung 8: Beim Anlegen eines neuen Nutzers erhebt Data Crow umfangreiche Daten.

Sie geben nun die nötigen Daten zum neuen Nutzer ein, einschließlich eines Passworts. Nach dem anschließenden Speichern fragt Data Crow beim nächsten Start Benutzernamen und Passwort ab, nach dreimaliger Falscheingabe schließt sich das Programm selbstständig. Im Gegensatz zu den üblichen Gepflogenheiten unter Linux unterscheidet Data Crow jedoch nicht zwischen Groß- und Kleinbuchstaben, was das Verwende sicherer Passwörter etwas eingeschränkt.

Modulares

Data Crow bringt bereits von Haus aus eine stattliche Anzahl vorgefertigter Module für unterschiedlichste Arten von Sammlungen mit. Befindet sich nichts Passendes für Ihr spezielles Steckenpferd darunter, entwerfen Sie einfach ein auf Ihre Sammelleidenschaft hin abgestimmtes Modul. Dazu offeriert Data Crow zwei Möglichkeiten: Fortgeschrittene Anwender legen eine entsprechende XML-Datei an, während weniger versierte Nutzer generieren (als Administrator) mithilfe eines Assistenten ein neues Modul.

Bevor Sie mit dem Anlegen eines Moduls beginnen, sollten Sie sich detailliert überlegen, welche Informationen für Ihre Sammlung relevant sind und welche Felder das Modul daher beinhalten muss. Data Crow bietet, wie bei relationalen Datenbanken üblich, verschiedene Feldtypen. Jedoch lässt es kein nachträgliches Ändern von Feldern zu, sondern nur deren Löschen. Es empfiehlt sich daher, die Eingabemaske samt der unterschiedlichen Felder zunächst auf einem Blatt Papier zu skizzieren, um nicht später feststellen zu müssen, dass wichtige Informationen fehlen.

Sobald Sie Ihre sammlungsspezifischen Daten zusammengetragen haben, rufen Sie in der Menüleiste des Programms den Eintrag Module | Modul-Erstellungs-Assistent auf. Data Crow fragt nun zunächst nach der Art des neu anzulegenden Moduls. Hier wählen Sie in der Regel Medien-Modul oder – sofern keine vordefinierten Felder vorhanden sein sollen – Anderes Modul. Im nächsten Schritt geben Sie eine Beschreibung und einen Eintragsnamen an und bestimmen, ob sie später Artikel aus diesem Modul verleihen wollen oder das Modul von einem anderen abhängt (wie beispielsweise Musikstücke auf einer Audio-CD).

Im folgenden Fenster definieren Sie die Felder und deren Typen. Data Crow unterstützt Sie bei dieser Aufgabe mit verschiedenen Auswahllisten und damit verknüpften Einstellmöglichkeiten. Abschließend speichern und aktivieren Sie das Modul mit einem Klick auf die Schaltfläche Beenden. Beim nächsten Programmstart erscheint das neue Modul in der Liste, sodass Sie es auswählen und mit dem Katalogisieren Ihrer Sammlung beginnen können (Abbildung 9).

Abbildung 9: Mit einfachen Eingabemasken erleichtert Data Crow das Anlegen neuer Felder.

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LinuxUser 06/2012

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