Wer sucht, der findet

Das eigentliche Highlight von Imgseek stellt die Suchfunktion dar, die Sie mit einem Klick auf den Reiter Search öffnen. Sie wählen darin über die drei Reiter by Image content, by Keyword oder by Group das gewünschte Suchkriterium aus.

Die als Standard definierte Variante by Image content verzweigt in die Reiter Import und Draw. In der ersten Variante vergleicht das Programm das geladene Bild mit jenen aus der Datenbank. Die Aufnahmen mit der größten Ähnlichkeit zum Referenzbild erscheinen samt Prozentangabe der Übereinstimmung in der unteren Vorschauansicht. Diese Suchfunktion öffnet sich stets automatisch, wenn Sie unabhängig vom Modus auf ein beliebiges Thumbnail doppelklicken. Um ein Referenzbild zu verwenden, das Imgseek nicht in seiner Datenbank verwaltet, klicken Sie auf den Schalter mit den drei Punkten und wählen es mit dem Dateibrowser aus.

Im Modus Draw wählen Sie in der Palette dominierende Farben der gesuchten Bilder aus und zeichnen dann mit einem Pinsel, dessen Breite Sie mithilfe des Reglers Brush size festlegen, äußere Formen oder auch einfache Konturen in den weißen Bereich. Bereits während des Zeichnens zeigt Imgseek in der darunterliegenden Vorschau dazu passende Fotos an. In unseren Tests liefert der verwendete Suchalgorithmus speziell bei Freihandzeichnungen mit grober Farbauswahl oder einem deutlich konturierten, mit dünnem Stift gezeichneten Gegenstand eine ganz erstaunliche Trefferquote (Abbildung 2).

Abbildung 2: Die Suche nach Bildern, die einer Freihandzeichnung entsprechen, liefert erstaunlich gute Ergebnisse.

Beim Zeichnen von Suchvorgaben mit einfachen Linien und dickem Stift zeigt die Software dagegen meist nur unbefriedigende Ergebnisse. Die Bildsuche anhand einer Referenzaufnahme fördert ebenfalls einige unpassende Ergebnisse zutage. Sie erleichtert dessen ungeachtet jedoch insbesondere bei großen Datenbanken die Suche nach gleichartigen Bildern ganz erheblich, da auch eine geringere Trefferquote die umständliche und zeitraubende manuelle Auswahl überflüssig macht.

Zum Weiterverarbeiten der Suchresultate klicken Sie nach Anwahl der gewünschten Bilder auf den Button mit dem symbolisierten Hammer und dem Schraubenschlüssel. Aus dem Menü wählen Sie, ob Sie die gefundenen Bilder einer neuen Gruppe zuordnen oder als Vollbild-Slideshow abspielen möchten.

Massenabfertigung

Imgseek enthält eine Stapelverarbeitungsfunktion, die es erlaubt, in einem einzigen Durchgang Modifikationen an mehreren Bildern vorzunehmen. Wählen Sie zunächst die zu bearbeitenden Bilder aus und speichern Sie diese dann in einer eigenen Gruppe. Mit einem Rechtsklick auf diese in der Browse-Ansicht öffnen Sie das Kontextmenü, aus dem Sie Add to batch anwählen. Damit fügt das Programm die Aufnahmen der so genannten Work Batch hinzu, dessen Warteschlange Sie im Menü unter Tools | Work batch editor öffnen.

Um einfache Bildbearbeitungsfunktionen, etwa Schärfen oder Kontrastverbesserung, auf diesen Stapel anzuwenden, wählen Sie in der Menüleiste Tools | Transform images. Im Transform tool genannten Dialog stellen Sie die gewünschten Modifikationsoptionen ein. Auf die selbe Art und Weise ändern Sie bestimmte Metadaten mehrerer Bilder oder löschen Duplikate.

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Kommentare
Suche lebt in digiKam weiter
Frank Ickstadt (unangemeldet), Donnerstag, 29. Juli 2010 16:46:26
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Leider ist es in der Tat so, dass die Entwicklung von ImgSeek schon seit einiger Zeit ruht. Ricardo Niederberger Cabral hat schon seit fast 4 Jahren an der Desktopversion nicht mehr weiterentwickelt.

Interessant ist jedoch, dass die Suchalgorithmen in digiKam, hier
"ungenaue Suche" genannt, aufgenommen worden sind, so dass zumindest die weitere Pflege gesichert ist.



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It's dead, Jim
Ferdinand Thommes, Dienstag, 13. Juli 2010 17:45:15
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Imgseek ist ein sehr gutes Tool das leider mausetot und in Zeiten von KDE4/QT4 nun wirklich nicht mehr zeitgemäss ist. Wer will schon noch eine QT3 Umgebung zusätzlich installieren. In Debian dürfte die Halbwertzeit mit dem Release von Squeeze rapide gen null tendieren.


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Re: It's dead, Jim
Ferdinand Thommes, Dienstag, 13. Juli 2010 17:47:55
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Die Suche nach dem Debian Maintainer zeigt: Debian QA Group <packages@qa.debian.org>, was auch eher darauf hinweist dass der Maintainer mia (missing in action) ist.


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