Ubuntu gehört mit seinen unzähligen Derivaten zu den beliebtesten Linux-Distributionen überhaupt. Doch Einsteigern, die sich mit den unterschiedlichen Desktops vertraut machen möchten oder auch eine schnelle Arbeitsoberfläche für den Einsatz auf älterer Hardware suchen, droht wegen der vielen Versionen eine zeitaufwendige Testphase bei der Auswahl des geeigneten Systems. In diese Lücke stößt die aus den USA stammende Ultimate Edition (UE), die gleich mit mehreren Desktops aufwartet.
Technisches
In der neuen Version 2.7 basiert Ultimate Edition [1] auf Ubuntu 10.04 LTS. Die etwa 2,4 GByte umfassende Live-DVD fällt beim Start nur durch ein gegenüber dem Original leicht verändertes optisches Erscheinungsbild und das Fehlen eines Menüeintrages für die textbasierte Installation auf. Das System bootet in einen Gnome-Desktop, der außer einem einzigen Icon zum Start des Installers eine komplett leere Arbeitsoberfläche mit einem recht schrill wirkenden Hintergrund bietet.
Bereits ein erster Blick in die Gnome-Menüs fördert jedoch unzählige Applikationen zutage, die aus anderen Desktop-Welten stammen: So finden sich sowohl mehrere KDE-spezifische Programme wie auch solche, die aus dem Fundus von XFCE stammen. Dass dadurch für nahezu jede Aufgabe gleich mehrere Anwendungen zur Verfügung, was die Qual der Wahl nicht gerade mindert.
Schon im Live-Betrieb fällt zudem auf, dass UE einige der Ubuntu-spezifischen Eigenheiten konsequent über Bord wirft: So residieren die in "Lucid Lynx" in der Fenstertitelleiste von rechts nach links gewanderten Schalter wieder am alten Platz, und die bei Ubuntu 10.04 weitgehend fehlenden Codecs für multimediale Anwendungen integriert die Ultimate Edition bereits.
Wie das Original aus Südafrika kommt auch die US-Distribution mit einem zwar eleganten,
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