Home / LinuxUser / 2010 / 08 / Alltagstaugliche Mini-Distribution

Top-Beiträge

GIMP - Auswahl und Ebenen
(324 Punkte bei 38 Stimmen)
GIMP - Laserschwert
(322 Punkte bei 41 Stimmen)
Panorama ohne Weitwinkel
(272 Punkte bei 16 Stimmen)
Ein erstes Resümee
(247 Punkte bei 20 Stimmen)
Re: Mehrere Partitionen auf USB-Stick
(233 Punkte bei 9 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 8500 Shops,
3.1 Mio Artikel. Alle Bestseller, Gutscheine und Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Bei Freeware bietet Ihnen kostenlose Software Downloads von Programmen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.
AA_fast_arinas74_1158482.jpg

© Arinas74, sxc.hu

Rasend schnell

Alltagstaugliche Mini-Distribution

22.07.2010 Schlank, schnell und trotzdem voll einsatzbereit – mit Slitaz verwandeln Sie einen museumsreifen PC in eine robuste Arbeitsmaschine.

README

Ob als rasantes Live-CD-System zur Datenrettung oder als Frischzellenkur für alte PCs – das Live-System Slitaz überrascht mit äußerst sparsamen Platzbedarf alltagstauglicher Ausstattung.

Der alte PC im Keller hat Hardware im Gehäuse, die längst nicht mehr mit aktuellen Mainstream-Betriebssystemen harmoniert. Das Gerät, für das einstmals fast ein Monatsgehalt über den Ladentisch ging, einfach entsorgen? Nicht nötig, denn mit der kleinen, aber feinen Linux-Distribution Slitaz hauchen Sie der alten Hardware neues Leben ein. Gegen das wieselflinke Linux-System wirken selbst schlanke Linux-Derivate wie Puppy Linux schwerfällig und übergewichtig.

Technisches

Slitaz [1] kommt als gerade einmal rund 30 MByte großes ISO-Image. Das System wartet mit einem recht aktuellen Linux-Kernel 2.6.30.6, X.org 7.4 und mit Busybox auf, das sich im Embedded-Segment großer Beliebtheit erfreut. Damit Sie sich nicht ins 20. Jahrhundert zurückversetzt fühlen, ergänzt Slitaz diese Ausstattung mit dem schlanken Windowmanager Openbox und – darauf aufbauend – mit LXDE als ausgereiftem kleinen Desktop.

Da die Entwickler das System direkt aus den Quellen kompilieren und nicht auf eine bereits bestehende Distribution aufsetzen, verfügt Slitaz über ein eigenes Paketmanagementsystem. Die Softwareauswahl sowohl für den Live-Betrieb als auch die Repositories wurden konsequent von ressourcenfressenden Applikationen befreit.

Los geht's

Die Live-Variante von Slitaz bietet die Möglichkeit an, Daten und Einstellungen auf externen Medien wie USB-Sticks abzulegen. Alternativ installieren Sie das System auf die Festplatte. Für dieses Unterfangen benötigen Sie mindestens 500 MByte freien Speicher auf dem Ziellaufwerk. Sofern der Rechner über 128 MByte RAM und eine Pentium-CPU verfügt, lädt Slitaz das gesamte System von der Live-CD in den Arbeitsspeicher.

Beim Booten fragt ein Skript zunächst die Sprach- und Tastatureinstellungen ab, denn der Linux-Winzling spricht bereits ab Werk Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch. Dann bootet das System mit geringer Verzögerung in die grafische Oberfläche LXDE. Der Desktop begrüßt den Anwender in dunklen Farben und mit lediglich drei Icons auf der Oberfläche. Hinzu kommt eine Panelleiste am unteren Bildschirmrand.

Erscheinen Ihnen die dunklen Farben zu depressiv oder möchten Sie den Hintergrund modifizieren, nehmen Sie mithilfe eines Rechtsklicks in die Arbeitsoberfläche einige grundlegende Einstellungen vor. Das Kontextmenü verzweigt im Eintrag Openbox | ObConf in den Konfigurationsmanager von Openbox, der in übersichtlicher Form entsprechende Modifikationen gestattet.

Ein besonderes optisches Schmankerl hält Slitaz im Menü Desktop Effects bereit: Durch einen Linksklick auf einen der Einträge Activate composite, Activate shadows oder Activate shadows/fade werten Sie den Desktop zum echten Hingucker auf – und das selbst dann, wenn das System über keine moderne Grafikkarte mit 3D- und Composite-Fähigkeiten verfügt. Im Test zeigte ein älteres System mit integrierter Intel-Grafikkarte ohne spürbare Geschwindigkeitseinbußen problemlos moderne und elegante Schatten- und Transparenzeffekte an.

Heft bestellen
Kommentare
Bootfähiger USB-Stick - Randthema
Dieter Drewanz, Samstag, 24. Juli 2010 18:07:25
Ein/Ausklappen

1) Leider ist oftmals die Bootfähigkeit bei den USB-Sticks nicht auf den Verpackungen angeben.
Unter den USB-Sticks, die zugleich USB 1.0, 1.1 und 2.0 unterstützen (ab Win 98SE oder auch Mac OS/Linux angeben), befinden sich die meisten bootfähigen USB-Sticks.

2) Besonders praktisch sind USB-Sticks, die so klein sind, dass diese nur wenig überstehen (z.B. Intenso micro line). Beim Einpacken des Netbooks muss daher der Stick nicht unbedingt abgezogen werden. Der Nachteil, ist allerdings, dass der Stick die Abwärme (vor allem bei hohen Datenraten) nicht so gut weg bringt. Verstärkt wird das noch, wenn sich der USB-Anschluss an einer warmen Seite vom Notebook befindet. Der Stick kann dadurch früher ausfallen. Beim eeepc 1005 ist dies der USB-Anschluß auf der linken Seiten neben VGA und Netzteil-Anschluß, der daher nicht für Mini-USB-Sticks verwendet werden sollte.



Bewertung: 110 Punkte bei 2 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
Einem Freund empfehlen    Druckansicht

1408 Hits
Wertung: 75 Punkte (5 Stimmen)

Infos zur Publikation

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Schöneres Gnome mit Faenza
Schöneres Gnome mit Faenza
Marcel Hilzinger, 19.08.2010 14:49, 0 Kommentare

Wer seinen Desktop liebt, verpasst ihm ab und zu ein optisches Update. Sehr gut eignen sich dazu neue Fensterdekorationen, ein neues Farbschema und natürlich ein neues Symbolset. Ein besonders...

Aktuelle Fragen

SUSE und Windows parallel betreiben, reparieren des BOOTMANAGERS
oli m., 31.08.2010 10:17, 6 Antworten
ich betreibe XP, VISTA, W7 und SUSE parallel auf einer Festplatte. wenn ich SUSE als letztes ins...
kmail link verweist auf firefox, umstellung wieder auf konqueror ???
oli m., 31.08.2010 10:06, 2 Antworten
seit firefox mit suse installiert wird, startet ein link in einer email automatisch auch firefox....
SUSE 11.3 - nvidia 9800GT+ - DUALMONITOR Installation/Einstellung
oli m., 31.08.2010 09:57, 2 Antworten
Grafikkarte: nvidia GForce 9800GT+ Monitore: 2x Medion MD 20094 1920x1200 SUSE 11.3 nach ins...
Tastatur / Maus blockiert
Roland M. Egloff, 30.08.2010 22:56, 0 Antworten
Hallo Linux Freunde, Die folgende Info. ist vielleicht für jemand nutzlich... Ich musste mi...
Erstellung von Newslettern unter Suse 11.3
Klaus Werner, 27.08.2010 09:45, 1 Antworten
Moin suchen ein Programm zur Erstellung von Newslettern. sollte unter Linux laufen. Jemand eine...