Fazit

Mit Photorec und Testdisk stehen Ihnen unter Linux zwei umfangreiche und leistungsfähige Tools zur Verfügung, um einem vermeintlichen Daten-GAU mit versehentlich gelöschten Datenträgern den Schrecken zu nehmen. Da beide Programme universell angelegt sind und eine Vielzahl von Dateiformaten und -systemen unterstützen, beschränkt sich ihr Einsatz nicht auf Linux. Auch die Eigenheiten anderer Datei- und Betriebssysteme beherrschen die beiden Tools in vielen Fällen, was die Software für den Einsatz auf einer Live-CD prädestiniert.

Das Bedienkonzept gestaltet sich einfach. Zwar verfügen weder Photorec noch Testdisk über eine grafische Oberfläche, trotzdem müssen Sie sich keine umständlichen Tastenkombinationen merken: Sie wählen alle Optionen über die Pfeiltasten an und aktivieren sie dann mittels [Eingabe]. Insbesondere, wenn Sie viel mit Wechseldatenträgern arbeiten und dabei große Mengen an individuellen Daten verwalten (wie etwa Fotosammlungen), sollten Sie die beiden Tools fest den Programmfundus Ihres PCs integrieren. 

Infos

[1] Testdisk bei Rpmseek: http://www.rpmseek.com

[2] Von Photorec erkannte Formate: http://www.cgsecurity.org/wiki/Wiederherstellbare_Dateiformate_unter_Photorec

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 

Ähnliche Artikel

  • Datenspuren im Visier
    Schnell mal gelöscht heißt beileibe nicht unauffindbar: Wir zeigen, was moderne Tools auf der Festplatte aufstöbern und wie Sie Vertrauliches wirklich sicher vom Datenträger putzen.
  • Daten retten und wiederherstellen
    Mit den Bordmitteln von Linux lassen sich in begrenztem Umfang Dateien und Partitionen wiederherstellen sowie defekte Datenträger retten.
  • Abrakadabra…
    Versehentlich gelöschte Dateien bedeuten nicht zwangsläufig deren Verlust. Mit den passenden Werkzeugen stellen Sie viele davon wieder her.
  • Abrakadabra…
    Versehentlich gelöschte Dateien bedeuten nicht zwangsläufig deren Verlust. Mit den passenden Werkzeugen stellen Sie viele davon wieder her.
  • Massenspeicher- und Datenpflege mit Parted Magic
    Datenbestände wie Speicherkapazitäten nehmen rasant zu. Ärgerlich, wenn dann plötzlich die Festplatte streikt oder ein falsch eingegebener Befehl wichtige Daten löscht. Hilfe verspricht die Live-Distribution Parted Magic.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 11/2014: VIDEOS BEARBEITEN

Digitale Ausgabe: Preis € 4,95
(inkl. 19% MwSt.)

Mit der Zeitschrift LinuxUser sind Sie als Power-User, Shell-Guru oder Administrator im kleinen Unternehmen monatlich auf dem aktuelle Stand in Sachen Linux und Open Source.

Sie sind sich nicht sicher, ob die Themen Ihnen liegen? Im Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben zum reduzierten Preis. Einzelhefte, Abonnements sowie digitale Ausgaben erwerben Sie ganz einfach in unserem Online-Shop.

NEU: DIGITALE AUSGABEN FÜR TABLET & SMARTPHONE

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist auch ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!       

Tipp der Woche

Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Tim Schürmann, 24.06.2014 12:40, 0 Kommentare

Wer mehrere nützliche Live-Systeme auf eine DVD brennen möchte, kommt mit den Startmedienerstellern der Distributionen nicht besonders weit: Diese ...

Aktuelle Fragen

Artikelsuche
Erwin Ruitenberg, 09.10.2014 07:51, 1 Antworten
Ich habe seit einige Jahre ein Dugisub LinuxUser. Dann weiß ich das irgendwann ein bestimmtes Art...
Windows 8 startet nur mit externer Festplatte
Anne La, 10.09.2014 17:25, 6 Antworten
Hallo Leute, also, ich bin auf folgendes Problem gestoßen: Ich habe Ubuntu 14.04 auf meiner...
Videoüberwachung mit Zoneminder
Heinz Becker, 10.08.2014 17:57, 0 Antworten
Hallo, ich habe den ZONEMINDER erfolgreich installiert. Das Bild erscheint jedoch nicht,...
internes Wlan und USB-Wlan-Srick
Gerhard Blobner, 04.08.2014 15:20, 2 Antworten
Hallo Linux-Forum: ich bin ein neuer Linux-User (ca. 25 Jahre Windows) und bin von WIN 8 auf Mint...
Server antwortet mit falschem Namen
oin notna, 21.07.2014 19:13, 1 Antworten
Hallo liebe Community, Ich habe mit Apache einen Server aufgesetzt. Soweit, so gut. Im Heimnet...