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Schmökerhilfe

Comics digital lesen und archivieren auf dem Linux-PC

Wo steckt was?

Der Aufbau des Tools erinnert an einen Webbrowser oder einen PDF-Reader und bringt dementsprechend wenig Hürden beim Einarbeiten mit: In der Kopfzeile sehen Sie das Hauptmenü mit den Einträgen Datei, Bearbeiten, Ansicht, Gehe zu, Lesezeichen sowie den Punkt Hilfe.

Falls Sie über einen umfangreichen Bestand an Comics verfügen, verbirgt sich eine interessante Option unter dem Hauptmenüpunkt Datei | Bibliothek öffnen beziehungsweise Zur Bibliothek hinzufügen: Damit erstellen und verwalten Sie die Vorschaufenster mit den Titelbildern von ausgewählten Comics, um so schnell eine gewünschte Bildergeschichte zu finden und zu öffnen.

Im Menüpunkt Datei finden Sie außerdem mit Bild entpacken eine Option, um die gerade geöffnete Comic-Seite als einzelne Grafikdatei zu speichern oder sich durch Eigenschaften detaillierte Informationen zum Bild zu verschaffen.

Zur Konfiguration von des Programms gelangen Sie über Bearbeiten | Einstellungen. Hier legen Sie von der Hintergrundfarbe über das Start- und Scroll-Verhalten bis hin zu den Vorschaubildern alle Einstellungen im gleichnamigen Fenster fest. Auch dieser Bereich des Programms und die Optionen und Schalter erschließen sich ohne große Probleme.

Das Hauptmenü Ansicht stellt Funktionen wie den Vollbildmodus, das Einstellen von Seitenhöhe und -breite, eine Diaschau oder die Vergrößerungslinse bereit. Die Lupe schalten Sie übrigens jederzeit mit einem Druck auf [Z] ein und aus. Außerdem beeinflussen Sie im Ansichtsmenü über den Punkt Werkzeugleisten das Aussehen und die Handhabung des Readers.

Lesezeichen

Zu den wichtigsten Punkten im Hauptmenü gehört Lesezeichen: Hier setzen und bearbeiten Sie Ihre Bookmarks, so wie Sie es bereits von Webbrowsern wie Firefox her kennen. Lediglich der letzte Punkt der Hauptleiste, Hilfe, fällt etwas schmal in der Substanz aus: Statt wie erwartet eine programminterne Online-Hilfe zu öffnen, bietet er dem hilfesuchenden Anwender lediglich einen Info-Kasten, der auf die Website des Projekts verweist. Da der Reader insgesamt aber sinnvoll und gut strukturiert erscheint, fällt das Manko kaum ins Gewicht.

Unter dem Hauptmenü sehen Sie die Ebene zum Navigieren und zur Ansicht. Die Steuerpfeile zum Blättern im Comic oder zum Verändern der Leserichtung im Manga-Stil verbergen sich zwar bereits in der Hauptleiste unter den Menüpunkten Ansicht und Gehe zu, erleichtern jedoch durch das Auftauchen in der Werkzeugleiste die Navigation erheblich.

Zu den bereits genannten Menüs verfügt das Programm zusätzlich über ein Popup-Menü, das Sie durch einen Klick auf die rechte Maustaste öffnen. Es bietet Ihnen die wichtigsten Aktionen wie das Öffnen von Comicbook-Archiven, die Lesezeichen, die Bibliothek oder das Einstellungsfenster zusätzlich in einer Gesamtübersicht an.

Der Lesebereich vom Comix, unter den Werkzeugleisten gelegen, gliedert sich in zwei Bereiche. Rechts finden Sie das Hauptfenster mit der Darstellung der aktuell geladenen Heftseite, links hingegen sehen Sie das Vorschaufenster mit kleinen, paginierten Abbildungen aller Seiten. Das bietet den Vorteil, dass Sie auch in umfangreichen, verschachtelten Werken nie die Übersicht und den Faden verlieren.

Eine Art Pagina zeigt das Programm selbst dann an, wenn Sie Comix wie einen reinen Bildbetrachter verwenden: Es stellt dann alle Grafiken, die es im gerade geöffneten Verzeichnis findet, wie einen Comic zum Durchblättern dar (Abbildung 2).

Abbildung 2: Comix zeigt auch bei gewöhnlichen Grafiken eine Seitenzahl und eine Vorschau an.

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LinuxUser 06/2012

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