Home / LinuxUser / 2010 / 07 / Bilder im Batch-Betrieb konvertieren mit Converseen

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.
converseen.png

© LNM AG

In einem Rutsch

Bilder im Batch-Betrieb konvertieren mit Converseen

09.06.2010 Statt massenweise Bilder in endlosen Klickorgien von einem Format ins andere umzuwandeln, erledigen Sie mit Converseen diese Arbeit bequem via GUI im Stapelbetrieb.

Möchten Sie eine Grafik von einem in ein anderes Format umwandeln, gibt es die Möglichkeit, das Bild in Gimp zu laden und im gewünschten Format abzuspeichern. Geht es aber darum, Dutzende oder Hunderte von Bildern umzuwandeln, dann brauchen Sie einen Batch-Konverter. Erfahrene Anwender greifen in diesen Fällen sofort auf die ImageMagick-Tools oder (besser) deren GraphicsMagick-Pendants zurück, die allerdings nur auf der Befehlszeile arbeiten. Converseen [1] will hier Abhilfe schaffen und bietet ein GUI für das Konvertieren an.

Installation

Bisher gibt es für Converseen noch keine fertigen Pakete. Daher holen Sie sich zunächst das aktuelle Archiv (aktuell Version 0.3) mit den Quelltexten aus dem Netz [2] und entpacken es. Sehr leicht geht das übrigens mit dem Programm aunpack aus dem Paket Atool [3].

Nach dem Wechsel in das beim Auspacken entstandene Verzeichnis bereiten Sie via QMake ein Makefile vor, welches Make dann verwendet. Dabei kommt die QMake-Variante der Version 4 zum Einsatz, die zum Beispiel bei Ubuntu qmake-4qt heißt. Andere QMake-Versionen erzeugen Fehler. Natürlich müssen Sie die entsprechenden Development-Pakete installiert haben; das Paketmanagement regelt dies normalerweise automatisch. Die komplette Aufrufkette zur Installation lautet:

$ tar -xvf converseen_0.3_src-tar.bz2
$ cd converseen_0.3
$ qmake && make
$ su
# make install

Vor dem letzten Schritt empfiehlt es sich, zu prüfen, was Make bei der globalen Installation vorhat. Über die Option -n zeigt Make nur die Aktionen an (Listing 1). Dabei zeigt sich, dass Converseen sich unter /usr/bin und nicht wie üblich unter /usr/local/bin installiert würde. Möchten Sie dies nicht, bearbeiten Sie das Makefile oder führen die Aktionen manuell aus, wobei Sie als Ziel immer /usr/local statt /usr verwenden.

Listing 1

# make -n install
test -d /usr/bin/ || mkdir -p /usr/bin/
install -m 755 -p "converseen" "/usr/bin/converseen"
test -d /usr/share/converseen/ || mkdir -p /usr/share/converseen/
install -m 644 -p /tmp/converseen_0.2.1/loc/converseen_it_IT.qm /usr/share/converseen/
install -m 644 -p /tmp/converseen_0.2.1/loc/converseen_pl_PL.qm /usr/share/converseen/
install -m 644 -p /tmp/converseen_0.2.1/loc/converseen_hu_HU.qm /usr/share/converseen/
test -d /usr/share/pixmaps/ || mkdir -p /usr/share/pixmaps/
install -m 755 -p /tmp/converseen_0.2.1/res/converseen.png /usr/share/pixmaps/
test -d /usr/share/applications/ || mkdir -p /usr/share/applications/
install -m 755 -p /tmp/converseen_0.2.1/res/converseen.desktop /usr/share/applications/

Stapelbetrieb

Ubuntu und viele andere Distributionen integrieren Converseen automatisch in die Menüs, wo das Programm unter Grafik erscheint. Der Einsatz von Converseen gestaltet sich denkbar einfach: Bilder laden, gewünschtes Zielformat und Zielordner auswählen, konvertieren, fertig. Das Laden erfolgt über Open Images und Add Images, wobei Sie mehrere Bilder markieren, indem Sie beim Klick mit der Maus gleichzeitig [Umschalt] oder [Strg] drücken. Jetzt kennt Converseen die Bilder, hat sie aber fürs Bearbeiten noch nicht vorgemerkt, wie die Checkboxen vor den Dateinamen zeigen. Die Buttons in der untersten Zeile steuern die Auswahl.

Über Convert to stellen Sie das Zielformat für alle ausgewählten Bilder ein. Dabei dürfen Sie aber nur ein Format auswählen, in das die Software die Dateien nacheinander umwandelt. PDF, TIFF und einige andere Formate wären durchaus in der Lage, mehrere Bilder in einer Datei aufzunehmen, Converseen bietet diese Möglichkeit aber bisher nicht an. Über Convert starten Sie das Bearbeiten aller ausgewählten Bilder unter Berücksichtigung der momentan eingestellten Optionen.

Viele Einstellungen bietet Converseen bisher nicht: Unter Image Settings stellen Sie Kompressionsraten (und damit bei JPG die Qualität) für PNG und JPG ein. Im linken Bereich des Fensters haben Sie die Möglichkeit, über Dimensions Parameter zum Skalieren anzugeben. Das Verzeichnis, in dem Converseen die Ergebnisse speichert, und die dabei verwendeten Dateinamen konfigurieren Sie in den Output Options.

Fazit

Converseen reicht bei weitem nicht an den Funktionsumfang von Convert heran. Die genannten Features erledigt Converseen aufgrund der verwendeten Libraries allerdings sehr ordentlich. 

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare
... und hier für ubuntu:
ghadam (unangemeldet), Mittwoch, 09. Juni 2010 18:12:14
Ein/Ausklappen

http://www.chimerarevo.com/...ilmente-le-immagini-in-ubuntu/

- hab's gerade installiert


Bewertung: Noch keine Bewertung abgegeben!
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
oh, das stimmt aber nicht
einer der nach gesehen hat (unangemeldet), Mittwoch, 09. Juni 2010 12:39:52
Ein/Ausklappen

..... warum soll es kein fertiges Paket geben? Zumindest für openSUSE ist dies im Packman-Depot zu finden.


Bewertung: 69 Punkte bei 1 Stimme.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

1441 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...