Neues auf der Heft-DVD

Neue Distributionen, aktuelle Software

Mit einem kurzen Zucken hat Ubuntu 10.04 "Lucid Lynx" die Ziellinie passiert. Ein kleiner Bug hat die Entwickler kurz vor der Freigabe noch mal in Aufregung versetzt. Er hat den Termin aber nicht trotzdem nicht mehr ernsthaft in Gefahr gebracht. Jetzt liegt Sie also auf den Servern, und damit Sie die Downloadzeit sparen, haben wir die neue Long-Term-Edition, die besonders lange Updates und Fehlerkorrekturen erhält, für Sie mit auf die DVD gepackt.

Falls Sie sich zuerst die – teils umstrittenen, teils gelobten – neuen Funktionen ansehen möchten, haben Sie dazu in einem Livesystem die Gelegenheit. Einfach den Datenträger einlegen und von dem Medium booten – schon haben Sie Zugriff auf die gewohnten Funktionen. Die Installation auf eine Partition erledigen Sie, wie von Ubuntu gewohnt, mit nur wenigen Mausklicks in einem grafischen Installer.

Der runderneuerte Desktop zeichnet sich nicht nur durch eine vollkommen neue Optik aus, sondern bietet über ein spezielles Menü direkten Zugriff auf Seiten, wie Facebook, Twitter oder Flickr. So integrieren sich diese Web-2.0-Dienste nahtlos in die Alltagsarbeit mit dem System. Unter der Haube bringt Ubuntu 10.04 natürlich ebenfalls eine Reihe Neuerungen mit: So baut das System auf Kernel 2.6.32 sowie eine neue X.org-Version auf, die Kernel Mode Settings unterstützt und so das flackerfreie Umschalten zwischen Bildschirmauflösungen ermöglicht. Ab Seite 28 finden Sie in dieser Ausgabe einen Artikel, der Ihnen einen ersten Überblick über das System verschafft.

Neben der Standard-Version von Ubuntu, die sich für Laptops oder PCs gleichermaßen eignet, haben wir auch nicht die schlankere Ubuntu 10.04 Netbook-Edition auf die DVD gepackt. Ein umgebautes Interface und angepasste Treiber und Programme erleichtern Ihnen bei dieser Version das Arbeiten auf Geräten mit kleinem Bildschirm. Trotzdem brauchen Sie nicht auf den Komfort zu verzichten, den Ubuntu in Sachen Paketmanagement oder Konfiguration mitbringt.

Mit ZevenOS-Neptune 1.8 kommen nostalgische Gefühle auf. Das liegt nicht etwa an museumsreifer Software oder einem besonders gemütlichen Arbeitstempo, ganz im Gegenteil: Die Programme liegen in einer aktuellen Version vor, und das System arbeitet auch auf alter Hardware angenehm schnell. Das Retro-Feeling entsteht, weil die Entwickler sich bei der Optik und dem Bedienkonzept an dem schon seit langem eingestellten, aber trotzdem sehr beliebten BeOS orientieren. Das der Schwerpunkt bei den Anwendungen da auf dem Bereich Multimedia liegt, versteht sich fast schon von selbst.

Das System setzt auf einen angepassten Desktop auf Basis von XFCE. Der Debian-Unterbau sorgt für eine reiche Vielfalt an Programmen und einige neue Tools erleichtern den Umgang mit der Konfiguration. So bringt das Diagnosewerkzeug MAGI beispielsweise neue Module mit zum Suchen von Software, zur Analyse der Hardware sowie eines zum Mounten von BeOS-Partitionen. Lesen Sie mehr zu diesem System im Heft ab Seite 6.

Wer immer geglaubt hat, Slackware sei schwer zu handhaben, dem beweist Salix Live 13 das Gegenteil. Das Derivat verbindet die Vorzüge eines gut durchkonfigurierten Desktopsystems mit der stabilen und getesteten Grundlage auf dem Urgestein unter den Distributionen. Auf der Heft-DVD finden Sie sowohl ein fertig eingebundenes Livesystem sowie eine Abbilddatei, mit der Sie leicht einen passenden Datenträger erstellen. Mehr zu Salix lesen Sie im Heft ab Seite 36.

Multimedial geht's bei Mythdora 12.23 zu: Wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei dem Tool um eine Allianz aus Fedora als Grundlage sowie einer Installation von MythTV, die das System in ein komplettes Home-Theater verwandelt. So steht dem Multimedia-Genuss auf dem heimischen PC nichts mehr im Wege. Lesen Sie mehr zu Mythdora in dieser Ausgabe ab Seite 36.

Programme zu den Artikeln

Wie in jeder Ausgabe packen wir auch diesmal wieder etliche Programmpaket mit auf die DVD, damit Sie beim Lesen der Artikel gleich mit den beschriebenen Programmen loslegen können. So finden Sie zum Beispiel im Verzeichnis LinuxUser/bash4 eine aktuelle Version der beliebten Shell, die sich so noch nicht in den Repositories findet. Unser Artikel ab Seite 58 im Schwerpunkt erläutert, was Sie an neuem in dieser Version erwartet.

Mit Fotoxx tritt einer neuer Kandidat an, mit dem Sie Ihre Fotos auf der Festplatte organisieren und bei Bedarf auch Bearbeiten. Das Programm verfügt über eine Vielzahl an Funktionen, die von der einfachen Korrektur roter Augen bis hin zum komplexen Operationen auf Raw-Daten reicht. Sie finden die Software im Ordner LinuxUser/fotoxx auf der DVD; einen passenden Artikel lesen Sie im Heft ab Seite 81.

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LU 08/2016: Multimedia

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