Sternkarte

Eine einfache Sternkarte zeigt bekannte Himmelsobjekte, wobei Sie Informationen nach Bedarf ein- und ausblenden (Abbildung 5). Für manche Objekte existieren Zusatzinformationen, unter anderem für Sterne mit eigenen Planeten. Wer wissen will, wo die Sternbilder liegen, der blendet die Figurenumrisse ein. Von den insgesamt 88 Sternbildern zeigte die Software während des Tests jedoch zu Beginn nur einen Teil an.

Abbildung 5: Eine einfache Sternkarte mit Objektidentifikation und teilweise sogar vorhandenen Fotos der Sterne rundet das Programmpaket ab.

Die zu diesem Zeitpunkt eingesetzte Version wies einen Bug im Datenbankimport der Update-Funktion auf, der sich aber im Zusammenspiel mit dem Programmautor beheben ließ. Nach dem kompletten Download der derzeit aktuellen Version 4.2.9 und der Neuinstallation zeigte die Software alle Sternbilder korrekt an.

Planetensuche enthält 648 unterschiedliche Bilder im Programmumfang, die es bei Bedarf auch über eine Diashow-Funktion präsentiert. Dabei zeigt die Software allerdings den jeweiligen Dateinamen nicht an, sodass nicht immer klar wird, um was für einen Kometen oder Himmelsregion es sich gerade handelt. Manche Dateien enthalten aber im Bild einen entsprechenden Kommentar.

Umfangreiche Datenbank

Planetensuche liegt eine umfangreiche Datenbank zugrunde. Die damit verbundene Recherchefunktion erlaubt das Suchen in den Datenbeständen und bringt außerdem mehrere Listen beziehungsweise Tabellen mit, unter anderem mit den Eigennamen der Sterne oder eine mit astronomischen Rekorden. Sie suchen entweder per Texteingabe oder innerhalb der Kategorien aus Auswahllisten. Sofern in der Datenbank vorhanden, listet das Programm Informationen auf und zeigt Bildmaterial an. Für einige Sternbilder existieren beschriftete Fotos von Amateurastronomen (Abbildung 6). Alternativ sucht das Programm übrigens auch im Internet.

Abbildung 6: Planetensuche besitzt eine umfangreiche Datenbank, die unter anderem eindrucksvolle Fotos von Amateurastronomen enthält. Im Beispiel sehen Sie das Sternbild Zwillinge (lat.: Gemini).

Eine weitere Suchoption erlaubt es, Objekte anhand eines Koordinatenbereichs aufzulisten. Auch Sternbilder finden Sie mithilfe dieser Funktion. Zudem enthält das Programmmodul ein textbasiertes Lexikon mit sehr vielen Begriffen. Dabei fallen die Erläuterungen in der Länge sehr unterschiedlich aus. Das Modul Umrechner stellt verschiedene Konvertierungsfunktionen bereit, etwa von Kilometern in Astronomische Einheiten. Zusätzlich gibt das Programm an, wie lange das Licht und Raumschiffe mit verschiedenen Antriebssystemen für diese Distanz benötigen.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Zeig mir die Sterne
    Um sich am nächtlichen Sternenhimmel zurechtzufinden, haben inzwischen auch Linux-User die Qual der Wahl an Astronomie-Software. Neuester Stern am Linux-Himmel ist Cartes du Ciel.
  • XEphem 3.5.2
    Wie heißt der helle Stern da oben? Ist der sich bewegende Lichtpunkt ein Flugzeug oder ein Satellit? Antworten auf diese Fragen und (viel) mehr liefert XEphem (sprich: "eks-i-fem"), das seit 1990 nicht nur für diverse Unix-Systeme, sondern auch für MacOS X und Windows entwickelt wird. Wir nehmen die aktuelle Version 3.5.2 unter die Lupe.
  • Der Blick von außen
    "Where is M13?" versetzt Sie an einen Punkt außerhalb unserer Galaxis und zeigt Ihnen unsere Milchstraße aus ungewohnter Perspektive.
  • Satelliten verfolgen mit Gpredict
    Eine Vielzahl unterschiedlichster Satelliten umkreist mittlerweile unseren Planeten. Welche davon Sie wo am nächtlichen Himmel als Lichtpunkt beobachten können, sagt ihnen Gpredict.
  • Komplexe Konzepte visualisieren mit CmapTools
    Eine Grafik wirkt besser als ein wortreiches Traktat. Die CmapTools liefern Ihnen das Werkzeug zum Gestalten anschaulicher Konzeptkarten.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 09/2016: Ciao, Windows!

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Scannen nicht möglich
Werner Hahn, 19.08.2016 22:33, 3 Antworten
Laptop DELL Latitude E6510 mit Ubuntu 16,04, Canon Pixma MG5450. Das Drucken funktioniert, Scann...
Wie kann man das berichtigen
Udo Muelle, 17.07.2016 20:39, 1 Antworten
Fehlschlag beim Holen von http://extra.linuxmint.com/dists/rosa/main/binary-i386/Packages Hash-S...
Installation Genimotion
Horst Müller, 15.07.2016 17:00, 1 Antworten
Hallo, ich kann Genimotion nicht installieren. Folgende Fehlermeldung habe ich beim Aufruf erh...
Probleme beim Hochfahren der Terastaion 5400 mit Unix-Distrib
Sheldon Cooper, 10.07.2016 09:32, 0 Antworten
Hallo ihr lieben, habe seit zwei Tagen das Problem, das das NAS (Raid5) nicht mehr sauber hoch...
Mit Firewire Videos improtieren?
Werner Hahn, 09.06.2016 11:06, 5 Antworten
Ich besitze den Camcorder Panasonic NV-GS330, bei dem die Videos in guter Qualität nur über den 4...