Arbeitszeiten übersichtlich verwalten mit Gtimer
Egal, ob Student oder Freiberufler – wer bei vielen unterschiedlichen Aufgaben den Überblick behalten möchte, wieviel Zeit in welches Projekt geflossen ist, der braucht ein Werkzeug wie Gtimer. Das Programm verwaltet alle Projekte in einer übersichtlichen Liste, wobei sich jedes Projekt in beliebig viele Aufgaben unterteilen lässt. Dabei lässt sich jede Aufgabe einzeln erfassen. Um bei steigender Aufgabenzahl den Überblick zu behalten, erlaubt Gtimer das Ausblenden einzelner Aufgaben. Die jeweiligen Aufgaben erscheinen nicht mehr in der Aufgabenliste, stehen aber nach wie vor für Auswertungen zur Verfügung und lassen sich jederzeit wieder in die Aufgabenliste einblenden.
Im Gegensatz zu anderen Produkten erfasst Gtimer bei Bedarf die verstrichene Zeit für mehrere Aufgaben parallel. Dies kann sinnvoll sein, wenn sich im Rahmen eines Projektes eine Tätigkeit nicht eindeutig zuordnen lässt. Die erfassten Zeiten korrigieren Sie bei Bedarf auch von Hand. In Schritten von 1, 5 und 30 Minuten erhöhen Sie das Zeitkonto einer Aufgabe erhöhen oder ziehen Zeit ab. Während der Zeitnahme für eine Aufgabe prüft das Tool außerdem regelmäßig, ob Sie am Rechner noch aktiv sind. Erfolgt länger als fünf Minuten keine Nutzeraktion, erfasst Gtimer zwar weiter die verstrichene Zeit, stellt Sie aber über ein Dialogfenster vor die Wahl, ob es verstrichene Zeit den Aufgaben zurechnen soll oder nicht. Sie entscheiden selbst, ob ein aufgabenbezogenes Telefonat oder eine Zigarettenpause Sie vom Rechner ferngehalten hat.
Die erfasste Zeit stellt Gtimer auf Wunsch zu einem Bericht zusammen. Dabei legen Sie neben dem Zeitraum auch die Aufgaben und Projekte fest, über die sich der Bericht erstreckt. Neben monatlichen, wöchentlichen oder tägliche Berichten erzeugt Gtimer auch Reports für einen Jahreszeitraum. Als Standardausgabeformat dient dabei Text, alternativ gibt Gtimer die Berichte auch als HTML aus.
Gtimer 2.0
Lizenz: GPLv2
Quelle: http://www.k5n.us/Gtimer.php
Wertung
Die Zeiterfassungssoftware Gtimer unterstützt in der aktuellen Version GTK2 und korrigiert zahlreiche Fehler.
Mit Jripper Audio-CDs im Handumdrehen digitalisieren
Programme zum Konvertieren von Audio-CDs in MP3-Dateien gibt es auf der Linux-Konsole zuhauf. Mit dem Java-Tool Jripper erhalten Sie eine komfortable grafische Oberfläche, die das Bedienen der Konsolenprogramme erleichtert. So greift Jripper beispielsweise zum Auslesen einer Audio-CD auf das bekannte Cdda2wav zurück. Existiert eine Internetanbindung, fragt das Programm bei der freien Audio-Datenbank Freedb.org Hintergrundinformationen zu jedem Titel ab und trägt sie in die ID-Tags ein. Basierend auf diesen Informationen erzeugt das Tool sinnvolle Dateinamen für jeden Titel. Sowohl die Verzeichnisstruktur als auch der Aufbau des Dateinamens lassen sich dabei in den Konfigurationseinstellungen variieren. Die ausgelesenen Titel speichert Jripper zunächst im WAV-Format, bevor er sie mit Lame, Oggenc oder Flac in ein komprimiertes Zielformat umwandelt. Dabei wählen Sie bei jedem Format zwischen vier Qualitätsstufen von Audio-Book bis Extreme Quality. Darüber hinaus dürfen Sie die Parameter der jeweiligen Qualitätsstufe in der Konfiguration ändern oder um eigene Einstellungen erweitern. Auch ein Standardformat geben Sie hier vor. Statt von einer Audio-CD kann Jripper seine Quelldaten auch aus einem anderen Verzeichnis auslesen. Auf diese Weise konvertieren Sie beispielsweise Audiodateien von einem komprimierten Format in ein anderes. Den Abstieg durch Verzeichnisbäume beherrscht Jripper allerdings nicht.
Jripper 1.02
Lizenz: GPLv3
Quelle: http://sites.google.com/site/dronten/jripper
Wertung
Jripper bietet eine komfortable grafische Oberfläche für die klassischen Konsolenprogramme zum Rippen von Audio-CDs.



