Solides Arbeitsgerät
Dual-Core-Notebook mit vorinstalliertem Kubuntu
Freud und Leid
Die Hardware spielt mit Linux gut zusammen. Kubuntu 9.10 unterstützt den WLAN-Chipsatz (Broadcom RTL8187B) ohne den Einsatz proprietärer Treiber, auch der Kartenleser funktionierte im Test problemlos. Einzig das eingebaute Modem benötigt einen proprietären Modem-Treiber, den Sie jedoch über den in Kubuntu eingebauten Hardwaremanager schnell einspielen.
Standby und Suspend funktionierten in den Tests gut. Der Lüfter der CPU blieb im Leerlauf komplett aus und unter Last (via md5sum /dev/urandom) auch nach mehreren Minuten angenehm leise. Die Akkulaufzeit des Notebooks pegelte sich in unseren Tests bei rund vier bis fünf Stunden ein.
Als einziger Wermutstropfen bleibt die eingebaute Webcam: Sie verweigert unter Kubuntu 9.10 "Karmic Koala" den Dienst, erst mit etwas Bastelei anhand einer ausführlichen Anleitung [6] von Tuxfarm gelingt die Inbetriebnahme. Allerdings gilt es dazu einen aktuellen Kernel zu kompilieren sowie eine neuere Version der Libv4l zu installieren. Diesen Patch sollte Tuxfarm in Zukunft in einem Repository pflegen und damit seinen Kunden den beträchtlichen manuellen Einrichtungsaufwand ersparen.
Supportangebot
Das Konzept von Tuxfarm endet nicht mit dem Verkauf des Notebooks. Neben 24 Monaten Garantie bietet das Unternehmen Support an. Zum einen pflegt es ein Wiki [7], das die Mitarbeiter mit aktuellen Informationen zu den verkauften Geräten füttert. Zum anderen bietet die Firma Kunden, denen das Wiki nicht ausreicht, auch kostenpflichtige Unterstützung via Telefon [8] und VNC an. Für 15 Minuten Hilfe fallen 20 Euro Gebühr an, wobei die Mitarbeiter im Vorfeld kostenlos abklären, ob sich das Problem nicht auch via Telefon lösen lässt.



