Home / LinuxUser / 2010 / 05 / Gerettet!

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.
AA_sysresccd.jpg

© LNM AG

Gerettet!

System Rescue CD 1.5.1

22.04.2010 Mit der umfangreichen Werkzeugsammlung des Live-Systems System Rescue CD reparieren Sie defekte Linux- und Windows-Systeme oder retten zumindest die wichtigen Daten.

README

System Rescue CD ist ein Live-Linux mit zahlreichen Werkzeugen zum Reparieren und Retten von Linux- und Windows-Systemen.

Die System Rescue CD, kurz: SysRescCD, hebt sich angenehm von der Masse gleichgearteter Projekte ab: Bereits die Projektseite [1] bietet neben einer schnellen und verständlichen deutschen Einstiegshilfe auch eine umfassende Dokumentation, die zu großen Teilen bereits ins Deutsche übersetzt ist. Das rund 250 MByte große ISO-Image bedient sowohl 32- als auch 64-Bit-Rechner. Die Distribution kommt nicht nur mit den Linux-typischen Dateisystemen Ext2/3/4, ReiserFS, XFS und JFS zurecht, sondern bietet daneben über Ntfs-3g auch vollen Lese- und Schreibzugriff auf Windows-Partitionen. Um Daten innerhalb des bestehenden Netzwerkes zu sichern nutzen Sie Samba und NFS.

TIPP

Die deutsche Dokumentation [2] erklärt in Kapitel 10, wie Sie Ihr Rettungs-Linux auf einen USB-Stick bringen und von dort aus booten.

Rettung naht

Am Bootprompt wählen Sie aus vier verschiedenen Kernel-Images (Abbildung 1). SysRescCD bietet neben dem 32-bittigen rescuecd-Kernel auch noch rescue64 für 64-Bit-Rechner an. Bereiten diese Probleme – etwa, weil sie eine Festplatten nicht richtig erkennen – stehen die zwei Alternativ-Kernel altker32 und altker64 mit einkompilierten Festplattentreibern, aber ohne Framebuffer-Unterstützung bereit.

Abbildung 1: Welchen Kernel und welche Option Sie am Bootprompt verwenden können, verrät ein Druck auf die Tasten [F2] bis [F7].

Ein Druck auf die Tasten [F2] bis [F7] listen sämtliche Boot-Optionen auf (noapic, acpi-off, …), die Sie dem Kernel mit auf den Weg geben dürfen. SysRescCD durchläuft den Bootvorgang im Nu, die einzige Abfrage zwischendurch dient dem Festlegen des Tastaturlayouts. Ein einfaches de ordnet Ihre Tasten in der gewohnten Art und Weise zu.

Konsolenarbeit

Konsolenfreudige Anwender legen nun sofort los. Die Konsolentools GNU Parted, Partimage, FSArchiver und Sfdisk erlauben das Sichern, Wiederherstellen und Verändern von Partitionen, Partitionstabellen und Dateisystemen. Für einen grafischen Überblick über den Verzeichnisbaum sorgt der Midnight Commander. Dateien bearbeiten Sie entweder mit dessen integriertem Editor Mcedit oder nutzen die mächtigen Werkzeuge Vim und Qemacs.

Um den Rechner während der Reparaturarbeiten ins Netz zu integrieren, rufen Sie den Befehl net-setup eth0, wobei Ihre Netzwerkschnittstelle auch anders heißen kann (etwa wlan0). Der Konfigurationsassistent net-setup lässt Sie zwischen einer automatischen Konfiguration per DHCP und der manuellen Eingabe der IP-Adressdaten wählen. Nach dem Einrichten der Netzwerkschnittstelle mounten Sie über Samba oder NFS im Netzwerk befindliche Freigaben.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

2535 Hits
Wertung: 80 Punkte (4 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Albrecht

Mirko Albrecht schreibt seit Ende 2004 regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Wenn er nicht gerade eine neue Distribution ausprobiert, spielt er gern Schach oder fotografiert die Welt.
Seine Rechner werden meist von Xubuntu oder Opensuse bevölkert.


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...