Schneller Wechsel
Tux International (13): Brlix aus Brasilien
Voçe fala português?
Während die meisten Applikationen in deutscher Sprache vorliegen, ist bei der Office-Suite Handarbeit angesagt: Brlix verwendet für den Einsatz im Büro BROffice. Dabei handelt es sich um die brasilianische Variante von OpenOffice, die dem Original funktionell zwar in nichts nachsteht, jedoch ausschließlich Portugiesisch spricht (Abbildung 3).
Da das beiliegende BROffice 3.1 nicht mehr ganz taufrisch ist und mit der neuen OpenOffice-Version 3.2 zusätzliche Features und Fehlerbereinigungen bereit stehen, empfiehlt es sich bei der Festplatteninstallation in deutschen Gefilden, BROffice zu deinstallieren und durch das deutschsprachige OpenOffice zu ersetzen – etwa von der Heft-DVD zu dieser Ausgabe.
Kontaktfreudig
Bereits in der Live-Version zeigt sich Brlix äußerst kommunikativ. Neben diversen Programmen zur Netzwerkkonfiguration sowie zu DSL-Diensten gefällt insbesondere die Methode zur Anbindung des PCs an ein WLAN: Der Netzwerk-Manager Wicd sucht im Umfeld die aktiven Netzwerke und zeigt diese grafisch an (Abbildung 4).
Bei Bedarf loggen Sie sich in wenigen Schritten ins gewünschte WLAN ein. Die Möglichkeit, für verschiedene Standorte angepasste Profile anzulegen, vereinfacht den Zugang zu den Netzen enorm. Wicd kommt auch mit drahtgebundenen Netzen auf Ethernet-Basis zurecht; für Modem- und DSL-Verbindungen müssen Sie jedoch die Konfiguration in einem eigenen Programmen vornehmen.
Positiv fällt ins Auge, dass Brlix von Haus aus die gängigsten Winmodems erkennt und anspricht, so dass das umständliche Nachladen und Konfigurieren von Modemtreibern entfällt. Lediglich für UMTS- und HSDPA-Karten integriert das System noch keine Module. Dies dürfte der im Herkunftsland Brasilien derzeit noch im Aufbau befindlichen UMTS-Infrastruktur geschuldet sein.



