Ubuntu alarmiert User via Twitter
In der Theorie sollte das zwar eigentlich nicht passieren, in der Praxis geschieht es aber doch hin und wieder: Ein bestimmtes Paket aus den Ubuntu-Archiven sorgt bei einer großen Zahl von Benutzern für Probleme. So etwa im August 2006, als ein Update den X-Server störte und viele Anwender nach dem Reboot vor einem schwarzen Bildschirm saßen. Auf der Ubuntu-Devel-Announce-Liste kündigte Entwickler Robbie Williamson nun eine Maßnahme an, um mit solchen Situationen künftig besser fertig zu werden: Die Microblogging-Dienste Twitter und Identi.ca sollen es richten. Wer http://identi.ca/ubuntustatus oder http://twitter.com/ubuntustatus abonniert, erhält man im Ernstfall zügig eine Warnung. Die sorgt dann im Idealfall dafür, dass die alarmierten Benutzer mit einem Update warten und so von dem Problem verschont bleiben, bis die Entwickler es beheben.
Kleine Susie: OpenSuse-Live-CD mit KDE 3.5.10
Ein ungarischer Linux-Fan mit dem Pseudonym eCaffee hat im Suse-Studio eine OpenSuse-Live-CD mit KDE 3.5.10 gebaut, um der Nachfrage nach dem "traditionellen KDE" gerecht zu werden. "Little Susie feat. KDE3" (http://borzsonynet.hu/linux/Susie/) basiert auf OpenSuse 11.1 (Kernel 2.6.27) und enthält eben den offiziellen Paketen auch einige kommerzielle Programme, darunter Skype und den Flashplayer. Zudem hat der Maintainer MPlayer, aMSN und einige weitere nützliche Programme vorinstalliert. Die Distribution befindet sich zurzeit noch im Beta-Stadium, die recht bunt gehaltene grafische Oberfläche startet zudem in der Grundeinstellung auf ungarisch. Wie man Sie ohne größere Umstände eindeutscht, beschreibt eCaffee in einem Posting auf LinuxCommunity.de (http://tinyurl.com/lu1004-susie). Die Entwickler arbeiten zurzeit noch an ein paar Fehlerbereinigungen, zudem möchte man noch sämtliche Novell/OpenSuse-Logos aus der Live-CD entfernen.



