Telnet und SSH bequem verwalten mit PAC

Beim Perl Auto Connector (PAC) handelt es sich um eine eine GTK-basierte Oberfläche zum bequemen Verwalten von SSH- und Telnet-Verbindungen. Nach dem Start platziert sich das Programm dezent als Icon in der Symbolleiste und präsentiert bei einem Rechtsklick auf das Symbol eine Liste aller konfigurierten Verbindungen. PAC fasst diese in sogenannten Environments zusammen, die Parameter der einzelnen Verbindungen bleiben aber individuell konfigurierbar. Beim Start einer Verbindung öffnet PAC in seinem Fenster einen Reiter mit der Sitzung. Nutzer hinter einer Firewall können PAC auch anweisen, die Verbindung über einen HTTP-Proxy aufzubauen.

Neben allgemeinen Parametern zum Erscheinungsbild wie Hintergrundfarbe und Schriftart bietet PAC auch eine Expect-Schnittstelle. Hier definieren Sie automatische Antworten auf bestimmte Eingabeaufforderungen während des Login-Prozesses, sodass sich ein automatisiertes Login realisieren lässt. Auch Wartungsaufgaben, die zu Beginn oder nach dem Ende einer Verbindung anstehen, lassen sich mit PAC für jeden Server individuell automatisieren. Frei definierbare Makros sowohl für den lokalen als auch den Remote-Einsatz erleichtern die Arbeit weiter. Falls Sie eine Einstellung in der Oberfläche vermissen, tragen Sie diese im Freitextfeld Options nach.

PAC 0.9.1

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://sourceforge.net/projects/pacmanager/files/

Wertung

PAC bietet eine intuitiv bedienbare grafische Oberfläche zur Verwaltung von SSH- und Telnet-Verbindungen. Eine Anleitung oder Manpage sucht man indes vergebens.

Whohas verrät, welche Distribution welches Paket hat

Wer mit mehreren Linux-Spielarten arbeitet oder experimentiert, steht mitunter vor der Frage, ob ein bestimmtes Paket auf den jeweiligen Distributionen überhaupt verfügbar ist. Das Perl-Skript Whohas übernimmt das mühsame Durchforsten aller Repositories und liefert das gesuchte Paket samt Versionsnummer und Repository-Pfad zurück. Es durchkämmt dazu die Paketquellen von 15 Distributionen. Neben populären Linux-Derivaten wie OpenSuse, Fedora oder Ubuntu zählen dazu auch BSD-Ableger wie FreeBSD, NetBSD oder OpenBSD. Sogar die Repositories von Cygwin und Mac OS X berücksichtigt Whohas bei der Paketsuche.

Um festzustellen, in welchen Repositories eine Software vorliegt, rufen Sie Whohas mit dem Programmnamen auf. Das Tool durchforstet daraufhin alle Repos und listet die Treffer tabellarisch auf. Jeder Eintrag umfasst dabei den Distributions- und Paketnamen, die Versionsnummer und gegebenenfalls einen Download-Link. Angesichts der zahlreichen Repositories fällt das Ergebnis oft unübersichtlich aus. Wissen Sie schon vorab, für welche Distribution Sie suchen, übergeben Sie Whohas mit dem Parameter -d deren Namen. Dabei lassen sich auch mehrere Distros durch Kommata getrennt angeben.

Mit den Parametern --no-threads und --shallow begrenzen Sie bei Bedarf den Ressourcen- und Bandbreitenhunger von Whohas. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Parametern finden Sie in den Manpages des Tools, eine Hilfefunktion bietet Whohas nicht. Im Gegensatz zu früheren Versionen unterstützt das aktuelle Release 0.24 das Verwenden eines HTTP-Proxys, wozu es die entsprechende Umgebungsvariable zu setzen gilt.

Whohas 0.24

Lizenz: GPLv2

Quelle: http://www.philippwesche.org/200811/whohas/intro.html

Wertung

Suchen Sie ein bestimmtes Paket für mehrere Distributionen, kommen Sie mit Whohas schnell ans Ziel.

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