Home / LinuxUser / 2010 / 03 / Tabellendschungel lichten

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Tabellendschungel lichten

Datenbanken mit MySQL Workbench planen

Routinen

Auch Ansichten, die bereits erwähnten Views, legen Sie bei Bedarf ähnlich wie Tabellen im EER-Diagramm an. Dagegen konstruieren Sie Prozeduren und Funktionen (Stored Procedures und Functions) nicht im Diagramm, sondern im physikalischen Schema. In MySQL Workbench heißen gespeicherte Prozeduren und Funktionen auch Routinen. Im vorliegenden Beispiel kommt eine kleine Prozedur zum Einsatz, die ermittelt, wie viele Gegenstände derzeit verliehen sind.

Dazu wechseln Sie vom EER-Diagramm zum MySQL-Modell und klicken hier auf Add Routine im Bereich Routines. Im unteren Fensterbereich öffnet sich der Editor für Routinen, mit dem Sie Ihre Prozedur schreiben (Abbildung 4). Das EER-Diagramm zeigt lediglich Gruppen von Routinen an. Dazu erstellen Sie ähnlich der Routine eine Gruppe, und ziehen hinterher die gewünschten Routinen per Drag & Drop in den Routine Group Editor.

Abbildung 4: Für das Schreiben von Prozeduren und Funktionen bietet das Programm keine visuelle Unterstützung.

Reverse Engineering

Haben Sie Ihr Modell fertig geplant, übertragen Sie es entweder direkt an einen Datenbank-Server oder in eine Datei ("Forward Engineering"). Um das zu tun, verwenden Sie den Menüpunkt File | Export | Forward Engineer Create SQL Script ([Umschalt]+[Strg]+[G]), geben einen Dateinamen an (ohne Dateinamen zeigt die Applikation das Skript nur an, speichert es aber nicht) und markieren gegebenenfalls die gewünschten Optionen. Im zweiten Schritt fragt die Software ab, welche Objekte Sie in den Export einbeziehen möchten (Abbildung 5), um letztendlich das ersehnte Skript zu erzeugen.

Abbildung 5: Mit wenigen Klicks stellen Sie zusammen, was MySQL Workbench in die Skripte einbezieht.

Möchten Sie das Modell direkt an einen Datenbank-Server übertragen, geben Sie vorab unter Database | Manage Connections die nötigen Parameter zum Verbinden mit dem Server an. Um das frisch entworfene Schema gleich an den Server zu schicken, nutzen Sie nun den Eintrag Forward Engineering unter Database. Hier genügt es, sich Schritt für Schritt durchzuklicken, und schon landet die Datenbank am gewünschten Ort.

Ähnlich geschwind lesen Sie bereits vorhandene Datenbankmodelle ein ("Reverse Engineering"). Sie importieren das Modell entweder über ein SQL-Skript oder von einem laufenden Datenbankserver. Für letztere Methode existiert ein Wizard unter dem Menüpunkt Databases. Hier fragt das Programm neben den Verbindungsdaten noch das gewünschte Schema ab. Enthält ein Schema mehr als 15 Tabellen, gerät die Hauptansicht leicht unübersichtlich: Die im Test importierten 145 Tabellen eines Krankenhausinformationssystems überlagerten sich so stark, dass eine große Aufräumaktion erforderlich war (Abbildung 6).

Abbildung 6: Bei vielen importierten Tabellen leidet die Übersicht im EER-Diagramm.

Über Forward und Reverse Engineering hinaus lässt sich MySQL Workbench auch dazu verwenden, die Schemata vorhandener Datenbanken zu ändern und anschließend zu synchronisieren (Database | Synchronize Model oder File | Export | Synchronize with SQL Create Script).

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 55 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Falko Benthin

Falko Benthin studiert Gesundheitsinformatik und engagiert sich in verschiedenen gemeinnützigen Vereinen. In seiner Freizeit verschlingt er leidenschaftlich gern Bücher und bloggt auf www.e-leseratte.de zu E-Book-Readern und verwandten Themen.

Zum Blog von Falko Benthin →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...