Sicherer Kanal
Daten verschlüsselt tauschen mit SocialVPN
Fazit
SocialVPN eignet sich sehr gut zum Überbrücken der Hürden, die ein NAT-Router zwischen zwei über das Internet verbundenen Rechnern aufbaut. Wollen Sie etwa mit Freunden ein Netzwerkspiel spielen, das sich nur im LAN, aber nicht via Internet spielen lässt, oder via VNC auf den Desktop eines Bekannten schauen, ohne sich Gedanken um Portweiterleitungen oder SSH-Tunnel machen zu müssen, dann erweist sich SocialVPN eine gute Wahl. Das VPN zwischen zwei oder mehreren Rechner ist schnell und recht unkompliziert aufgebaut.
Bei komplizierten Vorhaben scheitert SocialVPN jedoch. Aus einem Netzwerk heraus, in dem eine Firewall alle ausgehenden Verbindungen blockiert und nur HTTP über einen Zwangsproxy sowie HTTPS zulässt, gelang es im Test nicht, eine Verbindung via SocialVPN herzustellen. Ebenso war es im Test nicht möglich, SocialVPN über eine weitere VPN-Verbindung zu legen. SocialVPN lässt sich also nicht aus Netzen nutzen, die lediglich über eine VPN-Schnittstelle verfügen.
Das Programm eignet sich ideal, um einfach und schnell – über verschiedene Betriebssysteme hinweg – ein virtuelles privates Netzwerk aufzubauen. Besonders kleine Unternehmen oder Heimanwender, die den Zugang zum Internet über DSL-Anschlüsse realisieren, profitieren von SocialVPN: Die aufwändige Konfiguration des Netzwerks entfällt. Ein Setup für Windows sowie Pakete für diverse Linux-Distributionen könnten das Setup noch vereinfachen.
Infos
[1] Hamachi: https://secure.logmein.com/products/hamachi2/
[2] SocialVPN: http://socialvpn.wordpress.com
[3] Brunet: http://github.com/johnynek/brunet/tree
[4] IPOP: http://www.grid-appliance.org/wiki/index.php/IPOP
[5] Jabber-Net-XMPP-API: http://code.google.com/p/jabber-net/
[6] Kommentierte Liste öffentlicher Jabber-Server: http://wiki.ubuntuusers.de/Jabber/Öffentliche_Server
[7] Download von SocialVPN: http://code.google.com/p/socialvpn/downloads/list
[8] Microsoft .NET Framework 3.5: http://tinyurl.com/lu1002-dotnet
[9] Giver: Christoph Langner, "Kopflos", LinuxUser 03/2009, S. 38, http://www.linux-community.de/artikel/17851/



