Video-Editor OpenShot in Version 1.0 veröffentlicht

Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit und mehreren Vorversionen erschien jetzt die erste stabile Version des freien Videoschnittprogramms OpenShot (http://www.openshotvideo.com). Neben Fehlerkorrekturen bietet OpenShot 1.0 gegenüber den Vorgängern einige neue Funktionen, darunter 28 Überblendungen sowie 29 Titel, die sich automatisch an die Abmessungen des Projekts halten. Des Weiteren enthalten die Zeitangaben jetzt auch die Framenummer.

Genau wie in vielen anderen Anwendungen dieser Zunft arbeitet der Videofilmer in OpenShot mit einer Zeitleiste, auf der er die Clips in mehreren Spuren arrangiert, schneidet und mit Effekten versieht. Über Themes darf man der Benutzeroberfläche ein anderes Aussehen verpassen – die Version 1.0 bringt gleich vier zur Auswahl mit. Für kompakte Bildschirme liegt ein spezielles Theme mit kleineren Symbolen bei. Darüber hinaus hat Entwickler Jonathan Thomas die Bedienung in vielen Details verbessert und vereinfacht. OpenShot verdaut sowohl Standard-, als auch HD-Material. Dazu zählt seit Version 1.0 auch das an Kinofilme angelehnte HDV-Format in 720p mit 24 Bildern pro Sekunde.

Auf den Download-Seiten des Projekts steht zum Ausprobieren die Live-DVD AV Linux 3.0 bereit – Sie müssen das Image nach dem Herunterladen lediglich auf eine DVD brennen und von ihr starten. Fertige OpenShot-Pakete gibt es derzeit nur für Ubuntu, Besitzer anderer Distributionen müssen zum Quellcode-Archiv greifen. Einen ausführlichen Test von OpenShot lesen Sie in der nächsten Ausgabe von LinuxUser.

In unseren Tests wollte die Vorschau in OpenShot 1.0 keine DV-Videos anzeigen.

MSI: Netbook mit Suse-Moblin für Deutsche sinnlos

Novell und MSI haben bekanntgegeben, ab Februar das neue 10-Zoll-Netbook MSI U135 mit vorinstalliertem, von Novell angepassten "Suse-Moblin" auf den internationalen Markt zu bringen. Die Moblin-Variante in Deutschland anzubieten, hält MSI aber für sinnlos, sagte der Hersteller (http://www.msi-computer.de) unserer Schwesterpublikation Linux-Magazin Online. Mit Betreuung durch Händler seien höchstens Projektgeschäfte möglich (http://tinyurl.com/lu1003-lmo). Novell dagegen sieht durchaus eine Nachfrage von Endanwendern und regt an, "dass die Nutzer dieses Interesse auch gegenüber ihrem Netbook-Hersteller äußern".

Das MSI U135 basiert auf dem Intel Atom N450 mit dem Chipsatz NM10. Es bringt wahlweise eine 160- oder 250-GByte-SATA-Festplatte sowie 1 GByte Hauptspeicher mit. Für die Grafik zeichnet ein GMA-3150-Chip zuständig, der laut Intel zwar OpenGL ab 2.0 unterstützt, nicht aber HD. 802.11b/g/n-WLAN, drei USB-2.0-Ports, eine Webcam und ein Vier-in-eins-Cardreader runden die Ausstattung ab. Mit einem 6-Zellen-Akku läuft das 1,3 Kilogramm leichte U135 laut Hersteller bis zu sechs Stunden. Hierzulande ist es seit Ende Januar für 300 Euro zu haben – aber nur mit Windows 7.

Das schicke MSI U135 gibt es jetzt auch mit vorinstalliertem Moblin – nur nicht in Deutschland.

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