Neues auf den Heft-DVDs

Neues auf den Heft-DVDs

Exklusiv finden Sie auf der zweiten Heft-DVD die aktualisierte Version 2.1.1 der LinuxUser Benchmark-Suite, kurz: LUbench. Sie besteht im Wesentlichen aus einer Kompilation von Testprogrammen, welche die Performance Ihres Rechners auf Herz und Nieren testen. Mit unterschiedlichen Methoden prüft die Suite unter anderem die Grafikleistung, die Geschwindigkeit der CPU, Hauptspeicherzugriffe sowie die Festplattenperformance. Sie bedienen LUbench über ein einfach zu bedienendes Shellskript. Den Output speichert die Suite in einem Benchmark-Log, zusätzlich sammelt sie in der zentralen Datei LUbench-datenbank.csv alle Testergebnisse.

Einen echten Leckerbissen für Sicherheitsinteressierten und Admins bietet Backtrack 4: Es gilt unter Experten derzeit als die am besten ausgestattete frei verfügbare Security-Distribution. Auf ihr tummelt sich die Creme de la Creme der sicherheitsrelevanten Programme. Die Anzahl geht in die Hunderte und deckt praktisch alle Bereiche der IT-Security ab, von der forensischen Datenanalyse bis zu Penetrationstests. Unter anderem finden Sie darauf den WLAN-Sniffer Kismet, den Paketanalysator Wireshark, die Paket-Generatoren Hping 2/3 sowie den Exploit-Generator Metasploit Framework. Als Basis verwendet Backtrack Ubuntu, die grafische Oberfläche stellt KDE 3.5.10.

Debian-Liebhaber kommen mit Lenny custom 0116 voll auf ihre Kosten. Es verwendet als Grundlage Debian 5.0, bietet aber eine ungleich bessere Hardwareunterstützung. Das bewerkstelligt die Distribution unter anderem mit dem topaktuellen Kernel 2.6.32. Auf der DVD finden Sie sowohl die 32- und 64-Bit-Version der Distribution als ISO-Abbilddatei und USB-Image. Letzteres befördern Sie nach dem Entpacken mit dem Befehl sudo dd if=boot.img of of=/dev/XX bs=4M auf einen USB-Stick, wobei Sie XX durch dessen Device-Namen ersetzen.

Wie der Name erahnen lässt, basiert auch Sidux 2009-04 auf Debian. Die installierbare Live-Distribution richtet sich in erster Linie an Desktopanwender und bringt topaktuelle Software mit. Dazu zählen OpenOffice 3.1.1, der Firefox-Klon Iceweasel 3.5.6 sowie den Fotomanager Digikam 1.0. Als GUI kommt KDE 4.3.4 zum Einsatz. Über das Boot-Menü der DVD wählen Sie, ob Sie die 32- oder 64-Bit-Version starten möchten. Den Installer finden Sie im gebooteten System auf dem Desktop.

Die vom Webentwickler mit dem Pseudonym Hexxeh kompilierte ChromiumOS Zero beruht auf dem Googles Betriebssystem Chromium Build 4.0.289/0.5.25 und bringt neben zahlreichen Geschwindigkeitsverbesserungen auch Support für die meisten WLAN-Chipsätze mit. Zudem glänzt ChromiumOS Zero mit einem neuen Artwork für den Bootvorgang, das aber durch die schnellen Startzeiten von unter 5 Sekunden kaum zu sehen ist. Das auf der Heft-DVD enthaltene USB-Image übertragen Sie via sudo dd if=ChromeOS-Zero.img of=/dev/XX bs=4M auf einen USB-Stick, wobei Sie XX durch dessen Device-Namen ersetzen. Verwenden Sie zum Anmelden jeweils facepunch als Nutzernamen und Passwort.

Abseits des Mainstreams

Dass auch der Orient eine Quelle sehr guter Distributionen ist, beweist das aus der Türkei stammende Pardus 2009.1. Die eine Eigenentwicklung des wissenschaftlichen und technischen Forschungsrats der Türkei legt den Schwerpunkt auf eine möglichst hohe Benutzerfreundlichkeit und aktuelle Programmauswahl. Als Grundlage verwendet die Distribution den Kernel 2.6.31.11, die Nutzeroberfläche stellt KDE 4.3.4. OpenOffice 3.1 dient als Office-Suite, Firefox 3.5.7 als Webbrowser.

Auch die französische Distribution NuTyX 2009.2 KDE setzt auf KDE 4.3.4, als Basis dient der Kernel 2.6.32.2. Jedoch bleibt sie Anwendern vorbehalten, die des Französischen mächtig sind, da der Installationsdialog lediglich in dieser Sprache bereitsteht.

Die für Ein- und Umsteiger konzipierte Distribution SimplyMepis 8.0.15 glänzt vor allem mit einem intuitiven und durchdachten Bedienkonzept. Sie basiert auf Kernel 2.6.27.43 und KDE 3.5. Bei den Anwendungen setzen die Entwickler auf die neuesten verfügbaren Releases. Mit an Bord sind unter anderem OpenOffice 3.1.1, Firefox 3.5.6, Mono 2.4.2.3 und Skype 2.1.0.47. Seite B der DVD 1 enthält die 32-Bit-Version der Distribution, Seite A die 64-Bit-Variante.

Auch wenn die Distributoren es nicht extra ausweisen, eignet sich auch Elive 1.9.56 hervorragend für Einsteiger. Es verwendet den ressourcenschonenden und zudem sehr schicken Window-Manager Enlightenment 17 und bringt alle zur täglichen Arbeit notwendigen Programme mit.

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Kommentare
SimplyMepis
Matze (unangemeldet), Dienstag, 16. März 2010 23:43:54
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Bei SimplyMepis wird nach einem Nutzernamen und Kennwort
gefragt. Wenn solche Programme auf einer Heft-DVD gepackt
und damit auch verkauft werden, sollten solche Daten dann
einfach nicht fehlen und wenigsten im Heft erwähnt werden!!!


Bewertung: 253 Punkte bei 91 Stimmen.
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Installationscode für Elive
Friedrich G. (unangemeldet), Sonntag, 07. März 2010 10:49:01
Ein/Ausklappen

Hallo,

gibt es für die Eliveversion auf der DVD auch einen Installationscode? Oder muss man sich den auf der Homepage von Elive besorgen?

Gruß,

Friedrich


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Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

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(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

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