Zu Diensten

Calibre enthält einen Content-Server, der den Inhalt der Bibliothek im heimischen Netzwerk bereit stellt. Diesen steuern Sie in den Programmeinstellungen im Reiter Content Server (Abbildung 9). Bei Bedarf vergeben Sie ein Passwort, das den Zugriff auf die Daten einschränkt. Der Server startet auf Wunsch jedes Mal beim Programmstart und läuft nur so lange wie die Applikation selbst.

Abbildung 9: Calibres Content-Server stellt die elektronischen Bücher im lokalen Netzwerk bereit.

Der Content-Server erweist sich insbesondere dann als nützlich, wenn Sie E-Books aus Ihrer Sammlung auf das iPhone oder den iPod laden möchten: Calibre unterstützt diese Geräte nicht direkt. Um Bücher auf das iPhone zu laden, installieren Sie das Programm Stanza [5] auf dem iPhone. Über das heimische Netzwerk nimmt das iPhone via WLAN dann problemlos Kontakt zum Content-Server auf und lädt die Dateien herunter.

Fazit

Calibre eignet sich gleichermaßen zum Erzeugen und Verwalten von E-Books. Das Bedienkonzept erfordert etwas Umdenken; wichtige Programmfunktionen finden sich allerdings recht schnell. Auf der Homepage gibt es ein Handbuch in englischer Sprache. Dort finden Sie alle weiteren Informationen zum Bedienen des Programms.

Neben den in diesem Artikel vorgestellten Grundfunktionen bietet die Software noch Einiges zum Fine-Tuning von E-Books, wie etwa es umfangreiche Funktionen zum Anpassen des Konvertierungsprozesses. Plugins erweitern darüber hinaus die Funktionalität des Programms.

Obwohl Calibre noch nicht die Version 1.0 erreicht hat, lief es stabil und stürzte während der Tests nicht ein einziges Mal ab. Die Entwickler veröffentlichen zudem in kurzen Abständen neue Programmversionen, so dass ein regelmäßiger Blick auf die Homepage nicht schadet.

Infos

[1] Calibre: http://calibre-ebook.com

[2] Google Books: http://www.googlebooks.com

[3] Isbndb.com: http://www.isbndb.com

[4] Nachrichtenquellen einbinden: http://calibre-ebook.com/user_manual/news.html

[5] Stanza: http://www.lexcycle.com/

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