Fazit

Jeder der drei Testkandidaten weist spezifische Stärken und Schwächen auf. Allen gemein ist eine hervorragende Stabilität im laufenden Betrieb. Auch bei umfangreichen und technisch anspruchsvollen Dokumenten arbeiten die Applikationen ausdauernd stabil und ohne Inkonsistenzen.

Ein anderes Bild ergibt sich beim Praxiswert: Hier überzeugt als einzige Software das freie PDFedit mit seinen Bearbeitungsfunktionen. Es bietet einen brauchbaren Funktionsumfang zum Modifizieren bestehender Dokumente unter einer schnell erlernbaren grafischen Oberfläche. Die PDF-Import-Extension für OpenOffice eignet sich zwar grundsätzlich zum Bearbeiten von Dateien im Adobes-Format, bietet jedoch nur einen eingeschränkten Funktionsumfang. Aufwändige Projekte mit vielen grafischen Komponenten können Sie damit nicht realisieren.

Der dritte Testkandidat enttäuscht hingegen auf der ganzen Linie: Cabaret Stage glänzt zwar durch eine ansprechende und gut strukturierte Oberfläche und weist interessante Funktionen auf; der teils penetrant wirkende Lizenzierungsdialog mit Wasserzeichenzwang macht die kostenlose Variante der Software jedoch bestenfalls für Demozwecke brauchbar.

Die beiden Standalone-Kandidaten PDFedit und Cabaret Stage verlangen zudem nach ausreichenden Hardwareressourcen: Zügiges Arbeiten setzt eine aktuelle, leistungsfähige CPU und einen opulenten Arbeitsspeicher voraus. Netbooks und ältere Rechner eignen sich daher aufgrund ihrer technischen Einschränkungen nur bedingt für den Einsatz mit diesen PDF-Editoren.

Infos

[1] PDF Import Extension: http://extensions.services.openoffice.org/project/pdfimport

[2] PDFedit: Mirko Albrecht, "Kleine Tricksereien", LinuxUser 12/2009, S. 65, http://www.linux-community.de/artikel/18183/

[3] PDFedit (DEB): http://packages.debian.org/sid/pdfedit/

[4] PDFedit (OpenSuse): http://packman.links2linux.org/package/pdfedit/

[5] PDFedit (RPM): http://www.rpmfind.net

[6] PDFedit (Quellen): http://sourceforge.net/projects/pdfedit/

[7] Cabaret Stage: Dr. Hagen Höpfner, "Bühne frei!", LinuxUser 02/2007, S. 68, http://www.linux-community.de/artikel/12182/

[8] Sun Java herunterladen: http://java.com/de/download/manual.jsp?locale=de&host=java.com:80#lin

[9] Cabaret Stage herunterladen: http://www.cabaret-solutions.com/de/downloads

[10] Vergleichstest PDF-Reader: Erik Bärwaldt, "Ansichtssache", LinuxUser 11/2007, S. 76, http://www.linux-community.de/artikel/14338/

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Kommentare
Schlechte Erfahrung beim Kauf von CABAReT Stage Basic
E.K. (unangemeldet), Dienstag, 16. Februar 2010 23:10:47
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Hallo,

aus meiner rein persönlichen Erfahrung heraus würde ich nichts mehr bei CABAReT Stage kaufen. Ich habe Online die Software CABAReT Stage Basic gekauft und gleich per PayPal bezahlt. Ich habe bis heute keinen Lizenzschlüssel von denen bekommen, auch keine Kaufbestätigung. Auch zwei Anfragen per Mail an den Support blieben unbeantwortet. Mir bleibt wohl nur noch Käuferschutz bei PayPal zu beantragen.


Grüße
E.K.



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Re: Schlechte Erfahrung beim Kauf von CABAReT Stage Basic
B.A (unangemeldet), Mittwoch, 21. April 2010 12:15:19
Ein/Ausklappen

Hallo Zusammen,

Hmm also diese Erfahrung konnte ich bis anhin nicht teilen, ich habe Ende letztes Jahr im Namen meiner Firma eine Lizenz bestellt und die Abwicklung hat eigentlich problemlos geklappt (per Rechnung). Auch Privat habe ich (im Februar) anstatt Adobe das Cabaret Stage Profi gekauft und zwar auch über PayPal. Die Lizenz hatte ich innerhalb von wenigen Stunden in meinem Mail-Postfach.

Grüsse


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