Fazit

Wer eine aktuelle SSD von einem namhaften Hersteller wie Kingston/Intel, OCZ oder Samsung kauft, der braucht sich um die Lebensdauer der Platte nicht groß zu kümmern. Der Straßenpreis für ein 64-GByte-Laufwerk liegt inzwischen bei den meisten Herstellern unter 160 Euro. Auch die in den Tests über mehrere Tage intensiv benutzte 32 GByte große 2,5-Zoll-Warp-Platte von Patriot Memory (Straßenpreis 100 Euro) zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen. Allerdings treten solche bei sehr I/O-intensiven Anwendungen früher oder später auf. Hier schafft unter Linux zurzeit einzig das zu Hdparm gehörende Skript wiper.sh Abhilfe. Die Kernel- und Dateisystementwickler arbeiten aber mit Hochdruck an der Integration entsprechender Tools, sodass in naher Zukunft sämtliche Probleme beim SSD-Support von Linux gelöst sein dürften.

Glossar

Wear Levelling

Im Unterschied zu konventionellen Festplatten und Dateisystemen, die gleiche Daten stets an den gleichen Ort schreiben, versuchen SSDs die Schreibzugriffe so gut wie möglich über die komplette Platte zu verteilen.

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