Fazit

Wer eine aktuelle SSD von einem namhaften Hersteller wie Kingston/Intel, OCZ oder Samsung kauft, der braucht sich um die Lebensdauer der Platte nicht groß zu kümmern. Der Straßenpreis für ein 64-GByte-Laufwerk liegt inzwischen bei den meisten Herstellern unter 160 Euro. Auch die in den Tests über mehrere Tage intensiv benutzte 32 GByte große 2,5-Zoll-Warp-Platte von Patriot Memory (Straßenpreis 100 Euro) zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen. Allerdings treten solche bei sehr I/O-intensiven Anwendungen früher oder später auf. Hier schafft unter Linux zurzeit einzig das zu Hdparm gehörende Skript wiper.sh Abhilfe. Die Kernel- und Dateisystementwickler arbeiten aber mit Hochdruck an der Integration entsprechender Tools, sodass in naher Zukunft sämtliche Probleme beim SSD-Support von Linux gelöst sein dürften.

Glossar

Wear Levelling

Im Unterschied zu konventionellen Festplatten und Dateisystemen, die gleiche Daten stets an den gleichen Ort schreiben, versuchen SSDs die Schreibzugriffe so gut wie möglich über die komplette Platte zu verteilen.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Hdparm in Version 9.22 erhältlich
    Das freie Festplatten-Tool Hdparm ist in Version 9.22 verfügbar. Die Release verbessert die Zusammenarbeit mit Solid State Disks (SSD) und dem Dateisystem Ext 4.
  • Solid State Drives optimal eingestellt
    Früher galt: Mehr RAM macht den Rechner schneller. Heute dominieren Solid State Drives das Rennen um den schnellsten Durchsatz im Gesamtsystem.
  • Intel SSD 510 Series
    Vor einem Jahr galt eine 120-GByte-SSD noch als fast unbezahlbar, heute liegen die Preise bei gut 200 Euro. Wir prüfen, was Intels neue SSD Serie 510 fürs Geld bietet.
  • Im Test: PX-256M2S SSD von Plextor
    Unter der Marke "Plextor" bietet die japanische Firma Shinano Kenshi seit dem Frühjahr auch eigene SSDs an. Wir haben das 256-GByte-Modell getestet.
  • Clever schachteln
    Btrfs bringt alles mit, was die großen Spieler im Linux-Business von einem Dateisystem erwarten: Es ist schnell, erweiterbar und flexibel. Dieser Artikel stellt Ihnen das neue Linux-Dateisystem vor.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Installation Linux mint auf stick
Reiner Schulz, 10.12.2017 17:34, 0 Antworten
Hallo, ich hab ein ISO-image mit Linux Mint auf einem Stick untergebracht Jetzt kann ich auch...
Canon Maxify 2750 oder ähnlicher Drucker
Hannes Richert, 05.12.2017 20:14, 4 Antworten
Hallo, leider hat Canon mich weiterverwiesen, weil sie Linux nicht supporten.. deshalb hier die...
Ubuntu Server
Steffen Seidler, 05.12.2017 12:10, 1 Antworten
Hallo! Hat jemand eine gute Anleitung für mich, wie ich Ubuntu Server einrichte? Habe bisher...
Tinte sparen bei neuem Drucker
Lars Schmitt, 30.11.2017 17:43, 2 Antworten
Hi Leute, ich habe mir Anfang diesen Monats einen Tintenstrahldrucker angeschafft, der auch su...
Für Linux programmieren
Alexander Kramer, 25.11.2017 08:47, 3 Antworten
Ich habe einen Zufallsgenerator entworfen und bereits in c++ programmiert. Ich möchte den Zufalls...