Aktuelle Software im Kurztest

Angetestet

Gnubiff behält die Mail-Konten im Auge

Die meisten Anwender besitzen heutzutage mehrere E-Mail-Konten. Wer da keine eingehende Mail verpassen möchte, braucht ein Tool wie Gnubiff. Es prüft in regelmäßigen Abständen die vom Anwender konfigurierten Mailkonten auf Neuzugänge. Wird es fündig, öffnet es ein Popup-Fenster mit einer Liste der Neuzugänge. Alternativ lässt sich auch ein externes Programm starten, das beispielsweise ein akustisches Signal absetzt. Bei Anklicken einer Nachricht aus der Liste der neuen Mails gibt Gnubiff den Header sowie die ersten Zeilen der Nachricht in einen frei einstellbaren Editor aus, vorkonfiguriert ist Xemacs.

Das Programm unterstützt die Mailprotokolle APOP, POP3 sowie IMAP4 und kommt mit den Mail-Dateiformaten Mbox, Mh und Qmail zurecht. Bei den Mail-Protokollen POP3 und IMAP4 unterstützt es das Verschlüsseln via SSL. Bei Bedarf ermittelt Gnubiff über eine Auto-Detection-Funktion selbstständig, welches Protokoll der jeweilige Server verwendet. Beim Aufruf ohne Parameter öffnet Gnubiff ein Konfigurationsfenster und erscheint nach Beenden der Konfiguration als Symbol auf der Oberfläche. Via Parameter lässt sich das Konfigurationsfenster auch überspringen und Gnubiff anweisen, sich als Icon dezent in die Symbolleiste der jeweiligen Oberfläche zu integrieren.

In der Konfigurationsoberfläche lassen sich nur die wichtigsten Parameter anpassen. Möchten Sie tiefer greifende Änderungen vornehmen, editieren Sie entweder die Datei .gnubiffrc im Home-Verzeichnis oder aktivieren den Experten-Modus der Konfiguration. Ähnlich wie bei der Firefox-Option about:config bietet Gnubiff hier Erläuterungen zu den jeweiligen Parametern.

Gnubiff 2.2.12

Lizenz: GPLv3 Quelle: http://gnubiff.sourceforge.net

Wertung

Gnubiff zählt zu den Klassikern der Mail-Kontenüberwachung und bietet alle wichtigen Funktionen, um keine Nachricht zu verpassen.

Jshot stellt Screenshots im Handumdrehen online

Das Java-Programm Jshot eignet sich als hilfreicher Geist für alle, die regelmäßig Screenshots anfertigen und online stellen müssen. Das Programm unterstützt Sie nicht nur beim Erstellen des Bildschirmfotos, sondern ermöglicht auch das sofortige Nachbearbeiten. Zur besseren GUI-Integration legt der Jshot-Installer ein Skript für den Start eines Applets im Systemtray an. Das Skript erzeugt beim Aufruf in der Symbolleiste der Oberfläche ein Kamera-Symbol, das über ein Kontextmenü alle wichtigen Funktionen bereitstellt, wie etwa zeitverzögertes Auslösen oder Auswahl des Upload-Profils.

Nach der Aufnahme eines Bildschirmschnappschusses öffnet das Applet das erfasste Bild direkt in Jshot. Hier stehen Funktionen zur Verfügung wie das Einfügen von Text und geometrischen Objekten, das Ändern der Bildgröße sowie das Einfärben von Flächen. Zudem kennt Jshot auch Optionen, um mehrere Screenshots zu einem großen Panorama zusammenzufügen. Darüber hinaus lässt sich der Schnappschuss nach Belieben drehen und wenden, mit Hilfe von Filtern schärfen oder in Graustufen konvertieren. Genügen diese Werkzeuge nicht, starten Sie direkt aus Jshot heraus die Bildbearbeitung Gimp.

Nach dem Bearbeiten stellen Sie die Screenshots mit Jshot-eigenen Mitteln sofort online. Neben dem klassischen FTP-Upload unterstützt das Programm auch das Hochladen auf den Media-Hosting-Dienst Imageshack, was ein gültiges Benutzerkonto dort vorausgesetzt. Versorgen Sie mehrere Webseiten mit Screenshots, erstellen Sie für jede ein eigenes FTP-Profil.

Jshot 0.9.9.5

Lizenz: Freeware Quelle: http://jshot.info/

Wertung

Wer regelmäßig Screenshots anfertigt, um sie im Web zu präsentieren, erhält mit Jshot ein All-in-one-Programm für diesen Zweck.

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