Fazit

Mit OpenSuse und Samba bauen Sie in wenigen Minuten ein kleines Heim- oder Büronetzwerk mit Linux- und Windows-Rechnern auf. Es gilt nur einige kleine Details zu beachten und sich ein wenig in das Verständnis eines kleines Netzwerk einzuarbeiten.

Treten im Zusammenspiel mit Windows 7 unerwartet Probleme auf, lohnt der Einsatz der Samba-Version 3.4.3, die einen speziellen Windows-7-Bug berücksichtigt. Samba 3.4.3 erhalten Sie man aus den OpenSuse-Repositories [5] oder – für eine Vielzahl an Distributionen – bei der Firma SerNet [6].

SMB 2 und Samba 4

Vom Einsatz der Samba-Version 4 [7] von Samba ist derzeit noch abzuraten, da sie sich noch in der Entwicklung befindet und deshalb nicht für den produktiven Einsatz eignet. Samba 4 wird in der Lage sein, einen Domain Controller in der Art des Active Directory anzubieten – eher ein Feature für größere Netze. Mit dem SMB/CIFS-Protokoll der Version 2, wie Microsoft es mit Windows Vista eingeführt hat, kann Samba schon ab Version 3.5 umgehen. Diese Protokollerweiterung kommt aber ohnehin nur zum Einsatz, falls Client und Server das Protokoll unterstützen.

Glossar

NAT

Network Address Translation. Dabei übersetzt der Router bei Anfragen nach außen die IP-Adressen der internen Netzwerkgeräte auf die vom Provider zugewiesene, einzelne IP-Adresse und sorgt umgekehrt für die Weiterleitung der Antworten an die jeweiligen lokalen Rechner und Nutzer.

DNS

Domain Name System. Dienst zur Namensauflösung in IP-basierten Netzwerken. Ein DNS-Server übersetzt Rechnernamen in IP-Adressen und umgekehrt.

NTP

Network Time Protocol. Dienst zur Uhrensynchronisation in IP-basierten Netzwerken. Ein NTP-Server dient dabei als Synchronisationsquelle.

ADS

Active Directory Services. Microsoft-Verzeichnisdienst, der die Objekte in einem Netzwerk verwaltet, wie beispielsweise Rechner, Drucker, Dienste, Benutzer und Freigaben.

UNC

Uniform Naming Convention. Standard für die Angabe von Adressen der freigegebenen Ressourcen in einem Netzwerk.

ACLs

Erweitertes Berechtigungssystem für Dateien und Verzeichnisse. Auch Dateisysteme wie Ext2/3, XFS und das neue Btrfs unterstützen ACLs, die man beim Einhängen mit einer Option aktivieren kann.

SMB

Server Message Block. Kommunikationsprotokoll für Serverdienste in Netzwerken und Kern der Microsoft-Netzwerkdienste. Auch Samba kommuniziert über SMB.

CIFS

Common Internet File System. Für den Einsatz in TCP/IP-Netzwerken erweiterte Version von SMB.

WINS

Windows Internet Naming Service. Von Microsoft entwickeltes Protokoll zur Namensauflösung in Windows-Netzwerken.

Infos

[1] Samba-Projekt: http://www.samba.org

[2] Windows-7-Registry-Patch für Samba: https://bugzilla.samba.org/attachment.cgi?id=4988&action=view

[3] Wiki-Eintrag zum Registry-Patch: http://wiki.samba.org/index.php/Windows7

[4] Common Unix Printing System: http://www.cups.org

[5] OpenSuse-Samba-Repository: http://download.opensuse.org/repositories/network:/samba:/STABLE/openSUSE_11.2/

[6] SerNet-Samba-Repository: ftp://ftp.sernet.de/pub/samba/experimental/suse/11.2/

[7] Samba 4: Markus Klimke, "Tanzquartett", Linux-Magazin 05/2006, S. 64, http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2006/05/Tanzquartett

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Kommentare
...die Kirche im Dorf lassen
Marco Lohmann, Mittwoch, 30. Dezember 2009 21:38:53
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ich finde, man sollte hier nicht überragieren.

Die Community-Beiträge sind im Großen und Ganzen informativ und interessant.
Ich finde hier gebündelt die Informationen, die ich mir ansonsten von diversen anderen Seiten selbst zusammentragen müsste.
Und wenn ich für einen Beitrag, der in einem aktuellen Heft erschienen ist oder in einem kommenden Heft erscheinen wird, einen kleinen Betrag (1€ pro Monat) bezahlen muss, ist das m.E. nur recht und billig.
(es betrifft ja ohnehin nur schätzungsweise 1 von 10 Beiträgen, oder noch weniger).

Eventuell könnte der Vorschlag von Christian aufgegriffen werden, solche Artikel im Feed zu kennzeichnen.

In diesem Sinne, vielen Dank für die Arbeit aller Redakteure.
Einen guten Rutsch wünscht

Marco


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... und Morgen ist Vollmond
Martin (unangemeldet), Mittwoch, 30. Dezember 2009 13:15:59
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Was reagiert ihr so gereizt?

OK, das mit dem Name "Linux Community" ist schon ein Fehlgriff. Linux Pay Community" wäre schon besser.




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Das war's...
6b616e (unangemeldet), Mittwoch, 30. Dezember 2009 08:51:51
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Habe mich schon gefreut, weil der Artikel genaus das versprach, was ich wollte. Ein einfach Anleitung um Win7 und Linux in einer Arbeitsgruppe zu betreiben.

Sucht euch einen anderen Deppen. Ich bin weg, feed ist gekündigt und euer host ist beim Router in der Sperrliste. Abzocken lassen kann ich mich auch woanders.


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Nicht gerade produktiv
Bernd (unangemeldet), Mittwoch, 30. Dezember 2009 07:50:56
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Hallo,
es ist zwar nett, dass Ihr eine "Vorschau" von Artikeln der LinuxUser etc. hier einstellt, aber es nicht gerade super.

1.) Ist es irreführend.
2.) erscheint es eh nur im Magazin (bzw. ggf. nach einem Jahr im Archiv)
3.) verstehe ich unter Linux-"COMMUNITY", das Wir-Gefühl. Eine Art Unterstützung und FAQ für Linux.

Diese Art von Artikeln ist dahingehend leider fehl am Platz.

Grüße


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Re: Nicht gerade produktiv
Christian Schuglitsch, Donnerstag, 31. Dezember 2009 01:15:25
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Ich appelliere an euch, die Seite weniger an dem Domain-Namen zu messen, der Schall und Rauch ist, sondern die Seite sachlich als den Platz der New Media AG zu sehen, an dem alle Magazine zusammen ein wenig vorgestellt werden und nebenbei auch Fragen und Kommentare erstellt werden koennen. Diese Seite hat unabhaengig vom Namen doch gar nicht den Anspruch, eine Fuehrungsposition in der Community einzunehmen.
In Hilfeforen wie linuxforen.de, ubuntuusers.de oder debianforum.de usw. sowie auf Newsseiten wie pro-linux.de, phoronix.com oder slashdot.org kommt ein deutlich staerkeres Gemeinschaftsgefuehl auf. Es wird auch deutlich emotionaler diskutiert und mit Nachdruck politisch agiert.
Die LinuxUser schneidet zwar im Editorial immer mal politische Themen an und versucht die Leser zu mehr Pragmatismus und weniger Fundamentalismus anzuhalten, aber besteht doch zu 95% aus Artikeln fuer die Praxis. Da geht es z. B. im Heise-Newsticker ganz anders zu, wo wirklich jede Partei und jeder Minister einzeln fuer ihre/seine Schandtaten in Sachen Buerokratie, Buergerrechtseinschraenkungen, Lobbyismus oder einfach fehlendes, technisches Verstaendnis angeprangert wird.
Was dieses Community-Abo angeht, ist es wohl so, dass niemand von uns 3 mal am Tag daran erinnert werden moechte, obwohl wir uns schon 100 mal gegen ein Abo entschieden haben.
Ausserdem stiehlt es einem wertvolle Freizeit, wenn man sich jedes Mal in eine Artikelseite Blabla einliest und dann erst, wenn es ans Eingemachte gehen soll, unvermittelt den Bezahlbutton vorgesetzt bekommt. Da potenziert sich der Aerger.
Die schon fertigen Artikel fuer die jeweils kommende Ausgabe stellt man natuerlich nicht unentgeltlich ins Netz, weil man dann sein Printmagazin einstellen kann, aber man koennte z. B. auch einen Community-Abo-Artikel-Feed anbieten,wie es ihn fuer "News & Artikel", "Blogs" und "Fragen" auch schon gibt. und alle 15 Eintraege in "News & Artikel" eine gekennzeichnete Werbung dafuer machen.
Was ich akzeptiere, kann dem naechsten schon viel zu weit gehen, darum fuehlt eurer Community mal auf den Zahn.


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es reicht!!!!
sascha (unangemeldet), Mittwoch, 30. Dezember 2009 05:11:01
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das ist keine community, sondern nur noch abzocke. Leute werden geködert und dürfen dann nicht mal den Artikel lesen. Man soll auch noch ein Abo hier abschliessen. Mir reicht es, ich bin weg hier.


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Eigenwerbung solltet Ihr im Feed kennzeichnen
Christian Schuglitsch, Mittwoch, 30. Dezember 2009 02:08:38
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Ansonsten liegt der Beitrag in 3 Wochen mit der neuen LinuxUser eh im Briefkasten.


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Danke, das reicht.
Sascha Vogt (unangemeldet), Dienstag, 29. Dezember 2009 19:13:15
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Nach dem ich jetzt mit drei Überschriften geködert wurde deren zugehörige Artikel ich dann doch nicht lesen durfte, habe ich gerade des RSS-Feed aus meinem Reader geschmissen.

Ciao!


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Re: Danke, das reicht.
Hubi (unangemeldet), Dienstag, 29. Dezember 2009 19:53:20
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... dem schliesse ich mich an. Adieu


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