Inkscape

Das Standardformat, in dem Das Vektorzeichenprogramm Inkscape legt seine Zeichnungen standardmäßig im XML-Format SVG ("Scalable Vector Graphics", [5]) ab. Daher bietet es sich an, alle Metadaten entsprechend den Dublin-Core-Vorgaben ([6],[7]) mit in der Datei abzuspeichern, so etwa auch die Nutzungsbedingungen.

Den Dialog dazu erreichen Sie über den Eintrag Dokument-Metainformationen im Menüpunkt Datei. Exportieren Sie die SVG-Abbildung nun in ein PDF-Dokument, enthält dieses auch alle entsprechenden Felder (Abbildung 3). Dabei fiel im Test auf, dass Inkscape einen falschen Zeitstempel generierte, der den Zeitpunkt des Exports um eine Stunde vorverlegt. Allerdings kam hier die inzwischen sozusagen historische Version 0.44 des Vektorgrafikprogramms zum Einsatz, möglicherweise ist dieser Fehler in neueren Inkscape-Releases bereinigt.

Abbildung 3: Der Dialog für die Dokumenteigenschaften in Inkscape.

Krita

Um Bilddaten für den Vierfarbdruck vorzubereiten, bietet sich das KDE-Programm Krita [8] an, das die Farbmodelle RGB und CMYK unterstützt. Obendrein kann es auch Dateien öffnen und schreiben, die mittels Adobe Illustrator erzeugt wurden. Solche AI-Files basieren auf Postscript, verwenden jedoch nur eine Teilmenge der Postscript-Kommandos [9]. In Krita lassen sich über den Menüpunkt Datei | Dokumentinformationen als Dokumenteneigenschaften der Titel, das Thema sowie Schlüsselworte und ein Kommentar angeben (Abbildung 4).

Abbildung 4: Der Dialog für die Dokumenteigenschaften in Krita.

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