Neue Betriebssystemversionen bringen neben vielen Veränderungen in aller Regel vor allem Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern mit. Einher damit gehen aber auch immer eine gewisse Anzahl an Inkompatibilitäten zu anderen Systemen, die bisher in der Lage waren, eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Bei diesen Sprachen handelt es sich um die Protokolle, über die sich die Maschinen in einem Netzwerk unterhalten. Gerade Windows 7 wartet hier mit einigen Veränderungen auf.
Samba [1] erlaubt, unter Linux Daten über Freigaben mit dem SMB/CIFS-Protokoll an Windows-Maschinen zur Verfügung zu stellen. Als Server-Variante für die zentrale Verwaltung und Freigabe von Daten an Windows-, Linux- und auch Mac-OS-Maschinen hat sich Samba in der Welt der freien Software als Marke etabliert. Wie sich mit Samba und der neuesten Betriebssystemversion von Microsoft, mit Windows 7, Daten teilen lassen, welche Änderungen es gibt und was es zu beachten gilt, behandelt dieser Workshop.
Vorbetrachtungen
Zu einem eigenen Netzwerk wie in Abbildung 1 – sei es für das Büro, die Familie daheim oder die Wohngemeinschaft – gehören eine Reihe von Komponenten, darunter nicht zuletzt der Zugang ins Internet. Dafür gibt es bereits für wenig Geld fertige Lösungen. Aktuelle Router bringen in aller Regel bereits ein eingebautes DSL-Modem mit, lassen sich einfach handhaben und bieten alles, was man zur Grundkonfiguration eines Netzwerks braucht. Dazu zählen etwa die Möglichkeit zum Vernetzen mehrerer Rechner über Kabel und WLAN, NAT sowie ein DHCP-Server. Als zentraler Dienst sorgt <DHCP vor allem dafür, dass jeder Rechner im Netz eine IP-Adresse erhält. Allerdings lassen sich via DHCP-Server den Clients auch eine
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