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Spielend leicht gebaut

2D-Spielespaß mit World of Goo

Einstellungen

Um zwischen Vollbild- und Fenstermodus zu wechseln, drücken Sie [Alt]+[Enter]. Den Ton schalten Sie mit [Alt]+[M] stumm, [Alt]+[F4] beendet World of Goo. Die allgemeinen Einstellungen finden Sie unter /opt/WorldOfGoo/properties/config.txt im Hauptverzeichnis des Spiels. Diese Datei enthält ein XML-Format. Das Ändern der Sprache, der Bildschirmauflösung oder etwa des Audiotreibers (Pulseaudio, ESD, Arts) nehmen Sie bei Bedarf hier mit einem Editor vor.

Ein Schmankerl – allerdings als experimentell deklariert – ist der Einsatz mehrerer Mäuse. Dazu ändern Sie bei <param name="manymouse" value="false" /> den String "false" auf "true" und führen chmod a+r /dev/input/by-id/*event-mouse aus. Insgesamt können bis zu vier Leute gleichzeitig World of Goo spielen, jeder mit einer separaten Maus. Dieses Features haben wir im Test allerdings nicht aktiviert.

Beachten Sie bitte auch, dass bestimmte Funktionstasten (wie Multimediatasten bei Keyboards oder Laptops) nicht funktionieren. So gelingt es im Vollbildmodus beispielsweise nicht, die Lautstärke zu ändern. Ein etwas umständlicher Workaround besteht darin, zuerst in den Fenstermodus zu wechseln, dort die Lautstärke zu regeln und anschließend wieder zurück zum Vollbild zurück zu springen.

Das Bedienkonzept des Spiels gestaltet sich sehr einfach – alle Aktionen erreichen Sie über die linke Maustaste. Um nach rechts, links, oben oder unten zu scrollen, fahren Sie einfach mit der Maus an den Bildrand. In späteren Arenen kommt es vor, dass gewisse Bereiche erst nach und nach ins Blickfeld rücken: nämlich dann, wenn die Goo-Bälle in solche Bereiche vordringen.

Die erste Arena der ersten Stufe fällt noch recht einfach aus. Hier gilt es, einen kleinen Turm aus Goo-Bällen an das Absaugrohr zu bauen. Einen Goo-Ball wählen Sie aus, indem Sie mit der Maus darüber fahren. Nun halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen den Ball über zwei andere bereits festsitzende Bälle. Markierungslinien zeigen an, wie die neue Konstruktion aussieht (Abbildung 1).

Abbildung 1: Die Markierungslinien helfen beim Zusammenbau der Goo-Bälle.

Achten Sie darauf, eine stabile Konstruktion zu bauen – das Einfügen eines neuen Balls sollte also das bereits fertige Konstrukt (Abbildung 2) nicht umkippen. Fest installierte Goo-Bälle können Sie in den ersten Stufen nicht mehr repositionieren. Erst später lernen Sie neue Arten von Goo-Bällen kennen, die so etwas erlauben.

Abbildung 2: In der ersten Arena reicht es, einen kleinen Turm zu bauen.

Haben Sie das Absaugrohr erreicht, saugt es die Goo-Bälle ab. Je nach Arena muss eine bestimmte Anzahl von Goo-Bällen "überleben". Sofern Sie mehr erreichen, als notwendig war (Abbildung 3), kommt das Ihrem Konto zugute – dazu später mehr. Nach dem Absolvieren einer Arena erscheint im rechten Teil des Bildschirms ein Griff an einer Schnur mit der Aufschrift weiter.

Abbildung 3: Haben Sie mehr als die notwendige Anzahl an Goo-Bällen erreicht, erhalten Sie eine Gutschrift aufs Konto.

Klicken Sie darauf, gelangen Sie wieder zur Übersicht – eine neue Arena ist jetzt freigeschaltet. Der rote Pfeil zeigt dabei immer an, welche Arena als nächstes auf Sie wartet. Bereits in der zweiten Arena haben Sie die Aufgabe, schlafende Goo-Bälle aufzuwecken. Dazu reicht es aus, aktive Goo-Bälle in die Nähe von noch schlafenden zu bringen – letztere schließen sich dann dem Kollektiv an.

Höher hinaus…

Nach erfolgreicher bestandener dritten Arena schaltet die Software die Arena "World of Goo Corporation" frei. Um sie zu absolvieren, benötigen Sie eine Internetanbindung. Goo-Bälle, die Sie in den zurückliegenden Arenen gesammelt haben, landen in der Corporation-Arena. Das Ziel lautet hier, einen Turm aus Goo-Bällen zu konstruieren, der höher ausfällt als jener der Konkurrenten. Dabei geht es nicht um Zeit, sondern einzig allein um die Höhe. Achten Sie also darauf, dass Ihr Turm nicht zu sehr ins Schwanken gerät und das Fundament genügend Stabilität bietet, um etwaigen Belastungen stand zuhalten.

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Infos zum Autor

Christian Meyer

Linux-Nutzer seit 1996, aktiv bei Gnome zwischen 2000 und 2006.


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