Helena macht dem Koala Beine

Linux Mint 8 "Helena" (http://www.linuxmint.com) basiert auf Ubuntu 9.10, bringt aber im Gegensatz zur Canonical-Distribution sämtliche Multimediakomponenten und ein paar weitere Verbesserungen mit. Hauptentwickler Clement Lefebvre hat nicht nur den Desktop optisch verschönert, sondern auch einen neuen Upload-Manager und zahlreiche Detailverbesserungen vorgenommen. Durch den neuen Unterbau ("Karmic Koala") basiert Linux Mint 8 auf dem Kernel 2.6.31, Gnome 2.28 und X.org 7.4. Neben den Ubuntu-eignen Änderungen verfügt die neue Version erstmals über einen OEM-Installationsmodus und eine Möglichkeit, die Updates während der Installation zu überspringen. Linux Mint 8 gibt es in zwei grundsätzlichen Geschmacksrichtungen: Die 700 MByte große Main Edition enthält nur die englischen Sprachdateien, dafür aber auch die komplette Multimedia-Unterstützung. Die rund 1 GByte große Universal Edition unterstützt zahlreiche Sprachen und eine textbasierte Installationsvariante, verzichtet jedoch auf die rechtlich umstrittenen Zusätze.

Linux Mint 8 reichert Ubuntu 9.10 um viele Multimediakomponenten an.

Gnustep, das GUI-Urgestein

Die Gnustep-Live-CD (http://io.debian.net/~tar/gnustep/), ein Linux-System mit dem freien Desktop-Framework, ist in Version 2.0 erschienen. Die Live-Distribution enthält die jüngste Tarball-Release der Programme und Bibliotheken vom Gnustep-Projekt. Bei Gnustep handelt es sich um die freie Umsetzung der Openstep-API, die ursprünglich von der Oberfläche der NeXT-Computer stammt und in Form von Cocoa auch der GUI von Mac OS X zugrunde liegt. Mit auf der Live-CD dabei ist Gorm 1.2.10-1, Gnusteps Interface-Builder für das Rapid Application Development mit Objective-C. Daneben hat der Entwickler Gürkan Sengün das Debian-basierte Live-Linux mit Kernel 2.6.31 und aktueller Software ausgestattet, wie Emacs 23 und Google Chrome. Als Windowmanager dient das an NeXTstep angelehnte Openstep. ->DVD

Gnustep Live 2.0: Gut ausgestattetes Live-System für Interface-Puristen.

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