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Neues auf der Heft-DVD

Neues auf der Heft-DVD

Das auf Ubuntu 9.10 basierende OpenArtist bietet eine erschöpfende Auswahl an vorinstallierten Anwendungen zum Bearbeiten von Bildern und Multimedia-Dateien. Die Bandbreite reicht von Pixel- und Vektorgrafik über Raw-Konverter bis hin zu Audio- und Videoschnitt. Zu den über 100 Anwendungen, die die Entwickler zusätzlich ins Grundsystem integriert haben, zählen unter anderem Aqualung, Ardour, Audacity, Gimp, Blender, Cinelerra, Freestyle, Kino, Lightzone 2.4, Lives, Open Movie Editor und Rosegarden. Sie finden diese Distribution auf der B-Seite der Heft-DVD.

Mit dem Release 4.3 haben die KDE-Entwickler bereits viel Lob geerntet: Endlich zeigten sich die Features und Programme in einem halbwegs benutzbaren Zustand. Nun geht es mit großen Schritten voran: Mit PLD Live KDE 4.4b1 verschaffen Sie sich schnell und gefahrlos einen Eindruck von Stand der Dinge beim kommenden KDE 4.4. Die Projektmitglieder bündeln die neusten Pakete zusammen mit einer soliden Grundlage zu einem runden Live-System, dass Sie auf jedem Rechner mit einem entsprechenden Laufwerk gefahrlos starten und testen. Ein USB-Image gibt Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, das System auch auf solchen Rechnern zu betreiben, die über kein optisches Laufwerk verfügen. Sie brauchen lediglich ein entsprechend dimensioniertes Medium und einen Rechner, der von diesem bootet.

Weniger "bleeding edge", dafür mehr am Interesse des Normalnutzers richten die Maintainer des Omega Fedora 12 Remix die Palette der Applikationen aus. Generell legen die Entwickler wert darauf, dass das System nur freie Komponenten enthält. Für einen entsprechenden Unterbau sorgt ein aktueller Gnome-Desktop. Darauf tummeln sich diverse Büro- und Internet-Applikationen. Zu einem echten Clou macht das System allerdings die Tatsache, dass es die Programme mitbringt, mit denen Sie alle gängigen Multimedia-Inhalte abspielen. Beim Zusammenstellen der Pakete bedienen sich die Entwickler aus den Beständen der Repositories von Fedora, RPM Fusion sowie den Livna-Archiven. Als Ergebnis kam dabei ein rund 1,3 GByte großes Image heraus, dass Sie direkt und bequem aus dem Startmenü der DVD booten. Finden Sie Gefallen an dem System, installieren Sie es direkt aus dem Live-Betrieb heraus auf den Rechner.

Wer neben Gnome und KDE einen Blick auf die Vielfalt in der Open-Source-Welt werfen möchte, dem bietet Gnustep 2.0 eine gute Gelegenheit dazu: Die Arbeit des Projekts Gnustep basiert auf der Openstep-Spezifikation von NeXT (heute Apple) und umfasst eine freie Entwicklungsumgebung zum Erstellen von Applikationen nach eben diesen Prinzipien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer besonderen Einfachheit im Gebrauch von Klassen und Objekten, sodass sich einfache Anwendungen mit wenigen Klicks realisieren lassen. Distributionen bündeln Gnustep-Programme häufig mit dem Windowmanager Window Maker. Das Gespann zeichnet sich durch einen sparsamen Umgang mit den Ressourcen sowie eine Optik aus, die von jener der bekannten Toolkits abweicht. Sie finden ein Live-System auf der DVD, das Sie komfortabel über das Bootmenü starten. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, bei Gefallen die Daten aus dem laufenden Betrieb auf die Platte zu heben. Parallel haben wir für Sie ein USB-Image auf den Datenträger gepackt, mit dem Sie einen ausreichend dimensionierten Stick in ein Startmedium für das Gnustep-Live-System verwandeln.

Als ein besonderes Schmankerl finden Sie in dieser Ausgabe die LinuxUser Rescue CD 02.2010, die ein ausgesuchte Kollektion von Spezialdistributionen enthält: Parted Magic 4.7, StressLinux 0.4.136, System Rescue CD 1.3.3 sowie Grml-medium 2009.10. Damit stehen Ihnen in kompakter Form alle Werkzeuge zur Verfügung, um Rechner nach einem Crash zu analysieren, Daten von defekten Partitionen zu retten, Systeme zu reparieren und einen PC für eine Neuinstallation vorzubereiten. Mit der CD als Medium haben Sie dabei die Möglichkeit, auch ältere Hardware ohne DVD-Laufwerk zu untersuchen.

Programme auf der Heft-DVD

Wie in jeder Ausgabe finden Sie zahlreiche Programme auf der DVD, die zu den Artikeln im Heft passen. So haben wir beispielsweise mit NTFS-3g die neusten Version des NTFS-Treibers für Linux mit auf den Datenträger gepackt. Einen passenden Artikel finden Sie ab Seite 42.

Mit Sigil 0.1.6 editieren Sie die immer beliebter werdenden E-Books in einem WYSIWYG-Editor und erstellen so eine Ausgabe Ihres Textes im freien EPUB-Format. Wie das genau geht, verrät ein Beitrag ab Seite 48. Damit Sie bei der Arbeit an Ihren Projekten nicht den Überblick verlieren, hilft Ihnen Taskcoach Projekte zu strukturieren und bei Bedarf auch zu budgetieren. Unser Workshop ab Seite 56 verrät, wie Sie dabei am geschicktesten vorgehen.

Kommentare
geht auch direkt
ich oder du (unangemeldet), Dienstag, 16. Februar 2010 14:34:38
Ein/Ausklappen

das meiste geht auch direkt ohne eigene distro.

Wie dies hier:
http://www.suvi.org/projects/linux_fedora_supersize.php


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Infos zur Publikation

Dieser Artikel stammt aus der Zeitschrift LinuxUser.

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