AA_planner_nosheep_sxc_214353.jpg

© sxc.hu, nosheep

Aufgaben effizient verwalten mit Task Coach

Gut organisiert

Gelbe Klebezettel sind von gestern – Aufgaben verwalten Sie am besten digital. Statt einer umfangreichen PIM-Suite genügt dazu auch der effiziente Task Coach.

Es gibt viele Möglichkeiten, anstehende oder sich wiederholende Aufgaben zu dokumentieren und zu planen. Trotz aller moderner Technik gehören gelbe Klebezettel an vielen Schreibtischen immer noch zum Alltag und sorgen irgendwann für das organisierte Chaos. So gut wie jeder Personal Information Manager (PIM) – so auch Kontact oder Evolution – bietet eine digitale Alternative in Form einer Aufgabenverwaltung, die sich sauber in das Look & Feel des Programms integriert.

Allerdings handelt es sich bei PIMs um umfangreiche Anwendungen, deren Funktionen häufig nur zu geringen Teilen zum Einsatz kommen. Als Alternative bieten sich schlankere Programme an, die für einen bestimmten Zweck konzipiert sind – beispielsweise Thunderbird für E-Mails anstatt Evolution, der zusätzlich noch einen Kalender und eine Aufgabenliste mitbringt.

In diese Kerbe schlägt auch Task Coach. Allerdings enthält das Programm einige weitere Funktionen, die Sie vielleicht von einer einfachen Aufgabenverwaltung nicht erwarten würden – zum Beispiel Funktionen zum Verwalten von Budgets. Damit steht Task Coach zwischen den Aufgabenverwaltungen in PIM-Anwendungen und umfangreichen Projektplanungstools wie zum Beispiel Planner [1]. Darüber hinaus lässt sich mit entsprechenden Funktionen ermitteln, wie viel eine Aufgabe gekostet hat.

Installation

Fertige Pakete für Task Coach laden Sie direkt von der Projekt-Webseite [2] herunter. Dort finden Sie passende Varianten für alle gängigen Distributionen. Liegt das jeweilige Paket erstmal auf der lokalen Festplatte, installieren Sie es bequem über den Paketmanager Ihrer Distribution der Wahl, der gegebenenfalls noch erforderliche Pakete nachzieht. Hartgesottene oder Anwender von Nischendistributionen holen die Quellen und kompilieren die Software einfach selbst.

TIPP

Task Coach steht nicht nur für Linux bereit, sondern gibt sich plattformunabhängig: Auf den Downloadseiten des Projekts finden sich Versionen für die Betriebssysteme Windows und Mac OS X sowie Varianten für das iPhone und den iPod Touch.

Der erster Start

Nach dem ersten Start präsentierte sich Task Coach zunächst in englischer Sprache, obwohl die Systemsprache im Test auf Deutsch voreingestellt war. Sie ändern die Lokalisierung der Software unter Edit | Preferences | Language. Das erfordert allerdings einen Neustart.

Die Anwendungsoberfläche gliedert sich übersichtlich in drei Bereiche: Die Menü- und Schalterleiste erlaubt den Zugriff auf Programmfunktionen, die Ansicht Kategorien zum Auswählen und Verwalten von Kategorien sowie die Ansicht Aufgaben für das Verwalten der anstehenden Tätigkeiten (Abbildung 1).

Abbildung 1: Aufgaben kennzeichnet Task Coach dem Status entsprechend farbig: Grün bedeutet abgeschlossen, Rot markiert überfällige Termine.

Für die ersten Schritte empfiehlt es sich, zunächst einige Kategorien anzulegen. Beginnen Sie gleich mit dem Anlegen von Aufgaben, steht Ihnen später noch eine lästige Arbeit ins Haus: Das Nachpflegen fehlender Kategorien gestaltet sich relativ mühsam. Bereits vorhandene Kategorien dagegen wählen Sie beim Anlegen einer Aufgabe direkt aus.

Zum Anlegen einer Kategorie verwenden Sie in der gleichnamigen Ansicht das entsprechende Symbol. Alternativ nutzen Sie den Menü-Eintrag Kategorie | Neue Kategorie.... Beide Wege führen zu einem Dialog, in dem Sie Name, Beschreibung, Notizen und Anhänge für die Aufgabe eintragen beziehungsweise hinzufügen.

Eine Besonderheit von Task Coach liegt in der Tatsache, dass sich sowohl Kategorien als auch Aufgaben hierarchisch verwalten lassen. So dürfen Sie zum Beispiel einer Kategorie beliebig viele Unterkategorien hinzufügen, um eine bessere Strukturierung zu erzielen. In ähnlicher Manier fassen Sie auf diese Weise voneinander abhängige Aufgaben übersichtlich zusammen.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 04/2017: SPEZIAL-DISTRIBUTIONEN

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

WLAN lässt sich nicht einrichten
Werner Hahn, 21.03.2017 14:16, 0 Antworten
Dell Latitude E6510, Ubuntu 16.4, Kabelbox von Telecolumbus. Nach Anklicken des Doppelpfeiles (o...
"Mit Gwenview importieren" funktioniert seit openSuse 42.2 nicht mehr
Wimpy *, 20.03.2017 13:34, 2 Antworten
Bisher konnte ich von Digitalkamera oder SD-Karte oder USB-Stick Fotos mit Gwenview importieren....
Ich habe eine awk Aufgabe und bekomme es nicht so Recht hin
Dennis Hamacher, 10.03.2017 18:27, 1 Antworten
Ich hoffe Ihr könnt mir dabei helfen oder mir zeigen wie der Befehl richtig geschrieben wird. Ich...
Unter Linux Open Suse Leap 42.1 einen Windows Boot/ ISO USB Stick erstellen...
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:26, 1 Antworten
Hallo, weiß jemand wie ich oben genanntes Vorhaben in die Tat umsetzen kann ? Wäre echt dankba...
Druckertreiber installieren OpenSuse42.1
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:22, 1 Antworten
hallo, kann mir BITTE jemand helfen ich verzweifel so langsam. Habe einen Super Toner von Canon...