Taggen, datieren, studieren

Weitere Funktionen finden Sie links neben dem Bild. Dort warten die Reiter Properties (Eigenschaften), Picture Taken Date (Aufnahmedatum) sowie Tags. Über den letzten Reiter versehen Sie bestimmte Bilder mit Begriffen. Über Tags | Create Tags legen Sie einen neuen Begriff fest, zum Beispiel Urlaub Kuba. Dann wählen Sie im Browser-Modus alle Bilder aus, auf die dieser zutrifft, markieren sie und wählen Tags | Attach tag to selection aus dem Menü. Klicken Sie anschließend auf das Schlagwort Urlaub Cuba, präsentiert Solang alle so markierten Bilder aus dem Ordner.

Die Schaltfläche Picture Taken Date verrät die Aufnahmedaten der Fotos. Die Software stellt diese anhand einer Balkengrafik dar. Fehlen Aufnahmedaten – weil es sich zum Beispiel um eingescannte Fotos handelt – verortet die Software die Bilder fälschlich im Jahr 0 oder (so im Test) im Jahr 109.

Bleibt noch die Schaltfläche Properties: Sie zeigt im Register Histogram die Histogramme der markierten Bilder an. Diese visualisieren die statistische Häufigkeit der Farbwertverteilung in einem Bild. Sie wählen zwischen einer linearen oder logarithmischen Darstellung. Daneben existiert der Reiter Basic. Er listet die EXIF-Daten der Fotos auf.

Import / Export

Nicht zuletzt bietet Solang eine Export-Warteschlange an (Export-Queue), ein sehr praktisches Feature. So markieren Sie in einer Auswahl von vielen Fotos nur eine Handvoll, um diese per E-Mail an einen Freund zu verschicken. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der Fotos und wählen Sie Add to Export Queue, um das Bild in die virtuelle Warteschlange einzureihen. Über Photo | Export to | folder verschieben Sie die Exemplare in einen neuen Ordner, den Sie im nächsten Dialogfenster festlegen. Setzen Sie zudem ein Häkchen bei Create an archive, erzeugt die Software zusätzlich ein ZIP-Archiv mit den ausgewählten Fotos oberhalb des gewählten Zielordners. Letzteres verschicken Sie einfach per E-Mail oder kopieren es auf einen Server im Netz.

Der Menüpunkt Photo | Import from bietet Ihnen sogar drei Optionen an: Sie importieren Bilder entweder aus einem Ordner (folder), von einer Kamera (Camera) oder gar aus einem Flickr-Account. Im letzten Fall öffnet Solang einen eigenen kleinen Browser, der Sie zum Yahoo-Account führt. Dabei verlangt die Software die Angabe eines neunstelligen digitalen Codes.

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