abb3.png

Klare Linien

Mandriva Linux 2010.0

15.12.2009
,
Die jüngste Ausgabe des Mandriva-Desktops beeindruckt mit einem glänzend integrierten KDE 4, neuester Software und einer perfekten Hardware-Erkennung.

Mit der Versionsbezeichnung "2010" läutete der französische Distributor Mandriva [1] die kommende Dekade bereits Anfang November ein. Die Erwartungen waren groß, hatte Mandriva doch die Herausgabe um einen ganzen Monat verzögert, um die gewohnte Qualität auch angesichts der vielen Neuerungen wahren zu können.

Selten zuvor hat Mandriva in den Spezifikationen für eine neue Version so viele Neuerungen aufgelistet wie beim Sprung von der Version 2009.1 auf 2010.0. Es sollte nicht nur die Oberfläche KDE 4.3.2 so perfekt implementiert werden, wie es die Benutzer seit der weniger gelungenen Mandriva 2009 erhofften, sondern auch der semantische Desktop Nepomuk. Zu den neuen Softwareversionen gehören Gnome 2.28, Firefox 3.5.3 (aktualisiert auf 3.5.5), OpenOffice 3.1.1, KOffice 2.0.82, Amarok 2.2 und einige mehr.

Als Basis dienen der Kernel 2.6.31 mit einer verbesserten Hardware-Unterstützung (besonders im Bereich WLAN, Audio und Video) sowie der X-Server 7.4, der zusammen mit einer neuen Treiberversion für Intel-Grafikchips die grafische Performance und Stabilität verbessert. Auf dem Gebiet der Virtualisierung haben Sie die Aaswahl zwischen VirtualBox 3.0.8, dem Xen-Kernel 2.6.30 und Qemu-kvm. Die wesentlichen Systempakete erweisen sich ebenfalls als topaktuell: Bash 4.0, GCC 4.4.1 und Glibc 2.10.1. Der Webserver Apache liegt in der Version 2.2.14 vor, PHP als 5.3.1RC4 und Python aus Kompatibilitätsgründen noch in der Version 2.6. Allerdings steht Python 3.0 als Alternative zur Verfügung.

Die Regelung des Gerätezugriffs hat sich nun endgültig von der Abhängigkeit vom aktuellen Benutzer verabschiedet und erfolgt generell zur Laufzeit via Udev bestimmt, was für den einen oder anderen erfahrenen Benutzer ein wenig Umstellung verlangt.

Mandriva Linux 2010.0 – die Varianten

Auch Mandriva Linux 2010.0 liegt wieder in der bekannten Vielfalt von Editionen vor. Neben der "Free-Edition"-DVD, die nur freie Software enthält (auf der Heft-DVD), existiert die Live-CD "One" in einer Gnome- und einer KDE-4-Ausführung. Bei diesen Live-CDs gibt es verschiedene Ausgaben, die sich durch die unterstützten Sprachgebiete unterscheiden. Für deutschsprachigen Benutzer sind die ISOs mit der Bezeichnung Europe-Americas (Gnome) respektive Europe1-Americas (KDE) relevant. All diese Editionen lassen sich kostenlos von einem der Mandriva-Spiegelserver herunterladen, etwa vom FTP-Server der deutschen Benutzergemeinschaft MandrivaUser.de [2].

Als kommerzielles Produkt offeriert Mandriva das "Powerpack", ein Paket mit zwei DVDs und einer Support-Option (nur via Web) sowie einigen zusätzlichen Programmen, wie dem Fluendo-DVD-Player und proprietären Treibern und Plugins. Bei Erscheinen dieses Artikels dürfte auch der "Mandriva Flash" verfügbar sein, ein USB-Stick mit dem Powerpack und persistentem Speicher. Sie erhalten alle diese Produkte im Online-Shop von Mandriva [3] oder bei einem lokalen Anbieter, wie beispielsweise Ixsoft [4].

Installation

An der Installation des Systems hat sich weder in der "Free Edition" noch beim "Powerpack" und der "One"-CD viel geändert. Eine intuitiv bedienbare grafische Routine führt Schritt für Schritt durch die Installation, wobei erfahrenen Benutzern in fast jedem Abschnitt ein erweiterter Modus mit umfassenden Optionen zur Verfügung steht. Das Partitionierungstool Diskdrake liefert in optisch ansprechendem Gewand eine Übersicht über vorhandene Partitionen und die vorgeschlagenen Partitionierungsmöglichkeiten (Abbildung 1), daneben besteht die Option der benutzergesteuerten Partitionierung. Als Standard-Dateisystem für neu angelegte Partitionen dient Ext4.

Abbildung 1: Diskdrake ermöglicht das komfortable Einrichten der Festplatte.

Auch bei der Auswahl der zu installierenden Softwarepakete kommt ein duales Konzept zur Anwendung: Einsteiger wählen zwischen KDE und Gnome, erfahrene Benutzer steigen über die Option Benutzerdefiniert in eine nach Gruppen und sogar nach einzelnen Paketen sortierte Auswahl ein. Daraus resultiert im ersten Fall ein umfassendes Standardsystem mit allen üblichen Anwendungen, im zweiten Fall ein bis ins Kleinste an die eigenen Bedürfnisse angepasstes System. Das Software-Angebot der DVD lässt mit rund 1800 Paketen kaum Wünsche offen, es besteht jedoch die Möglichkeit, zusätzliche Quellen (FTP-Server, optische Medien) während der Installation einzubinden.

Das Einspielen der Pakete verläuft recht flüssig. Anschließend folgt die Systemkonfiguration, wiederum vorparametrisiert für den Einsteiger und mit detaillierten Einstellmöglichkeiten für erfahrene Benutzer. Die Hardware-Erkennung von Mandriva Linux hat sich erneut verbessert und band im Test auf allen Testgeräten sämtliche notwendigen Module automatisch ein (siehe Kasten "Proprietäre Treiber"). Ein Multifunktionsdrucker von HP wurde ebenso problemlos erkannt und eingebunden wie der zugehörige Scanner. Ebenso erfolgreich verlief bei Laptops und Netbooks die Netzanbindung per WLAN sowie das Einrichten von Webcams.

Proprietäre Treiber

Der Nachteil der auf der "Free Edition" nicht vorhandenen proprietären Treiber fällt kaum ins Gewicht, da das Paketmanagement diese nach einem Einbinden der Softwarequellen bei erneutem Aufruf der Konfigurationswerkzeuge (zum Beispiel für die Grafikkarte) automatisch nachinstalliert. Probleme gibt es allerdings, wenn der Rechner proprietäre WLAN-Treiber benötigt, die sich nur über einen bestehenden Internetzugang installieren lassen: In diesem Fall gilt es auf die Installation von einer "One"-CD auszuweichen oder vorübergehend einen kabelgebundenen Internetzugang zu nutzen.

Eine Zusammenfassung aller eingerichteten Geräte und Optionen (Abbildung 2) schließt den Installationslauf ab, nicht erkannte oder eingerichte Hardware erscheint in roter Schrift. In diesem Fall – oder falls die Ergebnisse der automatischen Konfiguration nicht befriedigen, lässt sich jeder einzelne Punkt erneut bearbeiten. Hier kommen die selben grafischen Dialoge zum Einsatz, die später auch im Mandriva-Kontrollzentrum zur Verfügung stehen.

Abbildung 2: Am Ende der Installationsprozedur fasst Mandriva die Konfiguration zusammen.

Nach dieser Zusammenfassung besteht die Möglichkeit, nach dem Erscheinen der Distribution herausgegebene Aktualisierungen via Internet einzuspielen. In unserem Fall waren das drei Wochen nach Erscheinen der Distribution immerhin schon über 300 Pakete.

Eine Installation von der Live-CD "One" gestaltet sich ähnlich einfach. Das Aussehen des Installers unterscheidet sich zwar minimal, die Funktionalität ist aber im Prinzip die selbe. Allerdings überspielt der Installer ohne Software-Auswahl schlicht den kompletten Inhalt der CD auf die Festplatte. Eine Ausnahme bilden lediglich die nicht benötigten Kernel-Module und Sprachpakete, die der Installer zuverlässig entfernt.

Auf dem Schreibtisch

Während die Live-CDs nur jeweils eine Desktopumgebung (KDE oder Gnome) bieten, lassen sich von der DVD ("Free Edition" oder "Powerpack") mehrere GUIs installieren. Neben Desktops wie Gnome 2.28, KDE 4.3.2 und LXDE finden sich hier auch reine Window-Manager wie Windowmaker oder Icewm. Wir konzentrieren uns hier auf KDE, das in Mandriva im vorigen Jahr etwas unrund startete. Insbesondere interessierte uns, in wie weit die aktuelle Version an Ausstattung und Qualität der vorhergehenden Serie 3.5.x herankommt, die Mandriva Linux 2010 nicht mehr an Bord hat.

Nach dem Systemstart zeigt sich ein aufgeräumter KDE-Desktop, dessen Eindruck das neue klare Mandriva-Design noch verstärkt – siehe Aufmacherbild. Den aktuellen Stand von KDE kann man als sehr stabil und vollständig bezeichnen: Die bisherigen Kinderkrankheiten der 4er-Reihe scheinen ausgeräumt, fast alle Anwendungen wurden portiert und laufen stabil.

Die Integration von KDE in Mandriva Linux wirkt sehr gut gelungen, was auch bei der starken Bindung zwischen Mandriva und dem KDE-Projekt nicht anders zu erwarten war. Das Startmenü erscheint zwar standardmäßig noch im traditionellen Design, lässt sich jedoch mit zwei Mausklicks auf die buntere Kickoff-Version umschalten. In der Version 4.2.3 finden sich auch wieder eine Reihe neuer Plasmoids für den Desktop.

Eine der augenfälligsten Eigenschaften des neuen KDE stellt sicher die Vielzahl der Desktopeigenschaften dar, die man allerdings erst mit den proprietären Treibern einer ATI- oder Nvidia-Grafikkarte richtig ausreizen kann. Auch Compiz steht zur 3D-Gestaltung des Desktops parat, ist aber im Grunde angesichts der vielen KDE-eigenen Optionen überflüssig. Da taumeln Würfel, rotieren Zylinder, wackeln Fenster beim Bewegen – alles, was das Herz des Benutzers begehrt.

Eine wesentliche Neuerung bildet der schon lange propagierte semantische Desktop [5] Nepomuk [6] – im Grunde eine Indizierung der Festplatteninhalte, die aber weit über die bisherigen Werkzeuge wie Kat oder Beagle hinausgeht. Die Einrichtung des Nepomuk-Servers für die Desktopsuche starten Sie aus dem KDE-4-Kontrollzentrum heraus, wo Sie auch die entsprechenden Einstellungen vornehmen. Nepomuk (Abbildung 3) bietet dabei eine Vorgehensweise, die besonders auf schmalbrüstiger Hardware eine deutliche Verbesserung gegenüber anderen Desktop-Suchdiensten darstellt. Allerdings kommt es auch auf gut ausgestatteten Rechnern während der Erstindizierung zu Verzögerungen im Arbeitsablauf – Sie dürfen also ruhig eine kurze Kaffeepause ansetzen.

Abbildung 3: Desktopsuche aufgebohrt: der "semantische Desktop" Nepomuk.

Ist dieser erste Schritt einmal erledigt, so bieten sich eine Fülle von Möglichkeiten – von der einfachen Suche nach Dokumenten über die Verschlagwortung beliebiger Inhalte bis hin zu aufgabenorientierten Zusammenstellungen aller Dateien für ein bestimmtes Projekt.

Den Benutzern spärlich ausgestatteter oder älterer Rechner bietet Mandriva das Leichtgewicht LXDE an, das sich immer mehr zu einem vollständigen und vor allem stabilen Desktop für schmalbrüstige Rechner mausert. Im Angebot von Mandriva finden sich zudem leichtgewichtige Alternativen zu den üblichen Programmen, wie etwa der auf Webkit basierende Browser Midori, der Mail-Client Claws-Mail oder der Musikplayer Consonance. Letzterer residiert zwar nicht in den offiziellen Quellen, wohl aber als RPM bei der deutschen Mandriva-Community [7]. Einziges Manko von LXDE: Das Herunterfahren aus LXDE heraus führt nur zu einem Logout, der Shutdown muss über den Desktop-Manager (bei LXDE meist Gnomes GDM) erfolgen. Als weitere schlanke Desktopalternative bringt Mandriva XFCE mit.

Mandriva fürs Netbook

Zwar klein in den Maßen, bringen Netbooks meist trotzdem reichlich Arbeitspeicher und eine ebenso ausreichende Grafikleistung mit, sodass Sie auf ihnen Mandriva Linux problemlos betreiben können. Für den mobilen Einsatz als Begleiter auf Reisen und im Straßencafé bietet Mandriva optional die Oberfläche Moblin an (Abbildung 4), die Sie über das Paket task-moblin unkompliziert installieren. Das Hauptgewicht bei Moblin liegt allerdings nicht auf dem Einsatz der klassischen Desktopanwendungen: Die Oberfläche gemahnt eher an das Outfit eines Smartphones.

Abbildung 4: Für Netbooks bietet Mandriva Linux 2010.0 die Moblin-Oberfläche an.

Beim Systemstart grüßt einem Desktop, der auf einen Blick alle Termine, Kontakte und bevorzugten Ziele im Internet anzeigt. Der Zugriff auf die gängigen Netzwerke wie ICQ, MSN, Facebook und Twitter ist bereits vorbereitet, so dass man nur noch die eigenen Zugangsdaten eintragen muss. Zwar bietet die Moblin-Oberfläche auch Zugriff auf alle installierten Anwendungen und Spiele, allerdings fällt das entsprechende Anwendungsmenü ein wenig gewöhnungsbedürftig aus. Die Implementierung von Moblin erscheint aber bei Mandriva einfacher bedienbar als das Original des Moblin-Projektes [8].

Von der deutschen Benutzergemeinschaft MandrivaUser.de gibt es eine eigene "MandrivaUser.de Netbook-Edition" [9], die zwar auf einer "One"-Edition von Mandriva Linux basiert, sich aber verschiedener Eigenheiten der Netbooks annimmt. Weil diese keine optischen Laufwerke haben, zielt die die Netbook-Edition konsequenterweise auf den Einsatz auf USB-Sticks. Zur Auswahl stehen ein ISO-Abbild für die Verwendung als Live-System ohne Speicher (für 1-GByte-USB-Sticks) sowie ein Image für 4-GByte-Sticks oder größer. Für den 4-GByte-USB-Stick kommt ein mit vielen Treibern und zusätzlicher Software angereichertes Gnome-System zum Einsatz, 3 GByte bleiben als persistenter Speicher für das persönliche Verzeichnis des Benutzers frei. Als Oberfläche dient der für Mandriva portierte, speziell für Netbooks entwickelte Netbook-Launcher von Ubuntu. Sie finden die ISOs der Netbook-Edition auf dem FTP-Server von MandrivaUser.de [10].

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 

Ähnliche Artikel

Kommentare
Updateprobleme
Rudolf (unangemeldet), Samstag, 26. Dezember 2009 08:25:02
Ein/Ausklappen

Nach der Instalation von Mandriva10 ist ein Update nicht möglich. Es gibt ständig Fehlermeldungen über defekte Pakete. Gibt es dazu schon eine Abhilfe?


Bewertung: 160 Punkte bei 30 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
Mandriva 2010 Erfahrungen
franz metzger (unangemeldet), Donnerstag, 24. Dezember 2009 11:43:54
Ein/Ausklappen

Hallo Leute:
Auch ich habe mir Mandriva 2010 free edition installiert.
Der erste Eindruck war wirklich sehr gut. Aber dann kommts:
Obwohl die Paketquellen aktiviert sind, ist kein Update möglich.
Dauernde Fehlermeldungen über falsche Pakete und Installation
fehlgeschlagen. Nvidia lässt sich leider auch nicht installieren.
So kann ich Mandriva leider nicht verwenden.


Bewertung: 150 Punkte bei 28 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Mandriva 2010 Erfahrungen
Norbert Beyerlein (unangemeldet), Montag, 28. Dezember 2009 18:02:11
Ein/Ausklappen

Hallo,

ich hatte auch das Problem, das die Updates und die Softwareinst. nicht richtig funktioniert haben.

Ich habe dann gerade auf Anraten von Stefan von
http://www.mandrivauser.de/smarturpmi/
Spiegelserver eingetragen; seitdem läde er Updates runter. ;-)

Viele Grüße und "Have a lot of fun!"
Norbert


Bewertung: 151 Punkte bei 27 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Mandriva 2010 Erfahrungen
Heinz-Stefan Neumeyer, Samstag, 02. Januar 2010 16:35:07
Ein/Ausklappen

Ich ergänze das mal durch eine "Schnell-Anleitung", die ich dieser Tage schon an anderer Stelle aufgeschrieben habe:

Gehe auf die Seite

<http://www.mandrivauser.de/smarturpmi/>

Dort klickerst Du Dich durch - erst Architektur auswählen, dann
Paketgruppen ->

main release
contrib release
non-free release
main updates
contrib updates
non-free updates
contrib backports
non-free backports
(Mein Vorschlag, die übrigen Gruppen - also plf oder mud kannst Du
natürlich auch noch auswählen. Alles was testing betrifft würde ich
dagegen rauslassen...)

Dort klickst Du immer eine Server aus Frankreich an. Ich habe
<ftp.u-strasbg.fr> genommen. Für die mud-Quellen (das sind die von der deutschen Mandriva-Community) gibt es natürlich keinen Server in
Frankreich!
Dann ganz unten die "Form" anklicken. hdlist ist immer richtig.

Auf der nächsten Seite bekommst Du dann die kompletten urpmi-Befehle aufgelistet, die Du dann nur noch nacheinander in eine root-Konsole kopieren und ausführen mußt.
Alternativ läßt Du Dir das alles insgesamt in ein Script schreiben,
speicherst das auf dem Rechner, machst das ausführbar und läßt es mit root-Rechten laufen. Das erledigt dann auch eine längere Liste "...in einem Aufwasch..."

Ist im übrigen alles ausführlich erklärt...

(So was sinnvolles in dieser Art zum zusammenstellen der Repositories hätte ich mir übrigens auch bei SuSE
immer gewünscht!!!)

Gruß und eine gesundes Neues Jahr

Stefan



Bewertung: 171 Punkte bei 22 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
Mandriva 2010 - eine gelungene Distribution
Heinz-Stefan Neumeyer, Dienstag, 15. Dezember 2009 15:57:31
Ein/Ausklappen

Hallo Wolfgang
Hallo Oliver

Obwohl ich in den Lobgesang auf KDE4 nicht einstimmen kann und werde - KDE4 verkörpert für mich sowhl in seinem Details als auch in der Gesamtheit alles das was ich mir unter einer für mich zweckmäßigen und täglich zu benutzenden graphischen Oberfläche eben n_i_c_h_t vorstelle:
Mandriva 2010 ist für meine Begriffe die gelungenste der z.Z. aktuellen Distributionen.

Vor allem die immer noch vorhandene Möglichkeit, die Einrichtung der Graphik nach während der Installation von Hand zu machen, hat mir in den letzten Wochen schon bei einer ganzen Anzahl von Rechnern (Schwerpunkt ehemals *buntu, aber auch drei SuSE-Maschinen) viel von dem dort auftretenden nachträglichen Ärger und Basteleien erspart, wenn eben die "automagische" Erkennung der Graphik-Hardware nicht funktioniert.

Momentan gibt es deswegen eigentlich nur zwei "Linuxe", die ich uneingeschränkt weiterempfehle: Debian "Lenny" und Mandriva 2010.
(Beides übrigens mit XFCE)

Gruß Stefan


Bewertung: 201 Punkte bei 36 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Infos zur Publikation

LU 11/2014: VIDEOS BEARBEITEN

Digitale Ausgabe: Preis € 4,95
(inkl. 19% MwSt.)

Mit der Zeitschrift LinuxUser sind Sie als Power-User, Shell-Guru oder Administrator im kleinen Unternehmen monatlich auf dem aktuelle Stand in Sachen Linux und Open Source.

Sie sind sich nicht sicher, ob die Themen Ihnen liegen? Im Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben zum reduzierten Preis. Einzelhefte, Abonnements sowie digitale Ausgaben erwerben Sie ganz einfach in unserem Online-Shop.

NEU: DIGITALE AUSGABEN FÜR TABLET & SMARTPHONE

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist auch ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!       

Tipp der Woche

Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Tim Schürmann, 24.06.2014 12:40, 0 Kommentare

Wer mehrere nützliche Live-Systeme auf eine DVD brennen möchte, kommt mit den Startmedienerstellern der Distributionen nicht besonders weit: Diese ...

Aktuelle Fragen

Artikelsuche
Erwin Ruitenberg, 09.10.2014 07:51, 1 Antworten
Ich habe seit einige Jahre ein Dugisub LinuxUser. Dann weiß ich das irgendwann ein bestimmtes Art...
Windows 8 startet nur mit externer Festplatte
Anne La, 10.09.2014 17:25, 6 Antworten
Hallo Leute, also, ich bin auf folgendes Problem gestoßen: Ich habe Ubuntu 14.04 auf meiner...
Videoüberwachung mit Zoneminder
Heinz Becker, 10.08.2014 17:57, 0 Antworten
Hallo, ich habe den ZONEMINDER erfolgreich installiert. Das Bild erscheint jedoch nicht,...
internes Wlan und USB-Wlan-Srick
Gerhard Blobner, 04.08.2014 15:20, 2 Antworten
Hallo Linux-Forum: ich bin ein neuer Linux-User (ca. 25 Jahre Windows) und bin von WIN 8 auf Mint...
Server antwortet mit falschem Namen
oin notna, 21.07.2014 19:13, 1 Antworten
Hallo liebe Community, Ich habe mit Apache einen Server aufgesetzt. Soweit, so gut. Im Heimnet...