Fazit

Mandriva Linux 2010.0 macht in jeder Hinsicht einen klaren und transparenten Eindruck. Besonders gefällt die konsequente Umsetzung des Grundsatzes, für Benutzer jeden Kenntnisstands die passenden Anwendungen und Werkzeuge mitzubringen. Als besonders gelungen erweisen sich die KDE-4-Integration der Distribution sowie die ausgezeichnete Hardware-Erkennung. Trotz topaktueller Komponenten und Anwendungen läuft Mandriva Linux 2010.0 absolut stabil. Den ausgezeichneten Gesamteindruck vermögen die wenigen Schwachstellen nicht zu trüben.

Informationsquellen

Dank des Engagements der internationalen Benutzergemeinschaft hat sich auf der Mandriva- Website [1] und im Mandriva-Wiki [11] im letzten Jahr sehr viel getan, insbesondere auf den von deutschen Benutzern gepflegten deutschsprachigen Seiten. Dagegen zog sich Mandriva selbst im gleichen Maß aus der direkten Unterstützung der Privatbenutzer zurück, was aber kaum auffällt. Lediglich Käufer der kommerziellen Edition "Powerpack" müssen nun ohne die früher vorhandenen Handbücher in deutscher Sprache auskommen.

Deutschsprachige Benutzer finden unter MandrivaUser.de [12] eine sehr aktive und hilfsbereite Community, die mit einem Forum, vielen Artikeln und einem eigenen FTP-Server aufwartet. Darüber hinaus agiert diese Community auch auf vielen Linux-Veranstaltungen als Anlaufstelle für die Benutzer von Mandriva Linux.

Die Autoren

Wolfgang Bornath alias wobo beschäftigt sich mit der Kommunikation in der deutschen und internationalen Mandriva-Benutzergemeinde und leitet das deutsche Community-Projekt MandrivaUser.de. Oliver Burger (obgr_seneca) ist maßgeblich an dem gleichen Projekt beteiligt und packt Softwarepakete für MandrivaUser.de. Beide Autoren finden Sie (fast immer) im Forum von MandrivaUser.de [12].

Glossar

PLF

Penguin Liberation Front [13]. Projekt, das Linux-Software bereitstellt, die nicht mit Distributionen ausgeliefert werden kann, weil sie in manchen Ländern nicht legal ist.

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Kommentare
Updateprobleme
Rudolf (unangemeldet), Samstag, 26. Dezember 2009 08:25:02
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Nach der Instalation von Mandriva10 ist ein Update nicht möglich. Es gibt ständig Fehlermeldungen über defekte Pakete. Gibt es dazu schon eine Abhilfe?


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Mandriva 2010 Erfahrungen
franz metzger (unangemeldet), Donnerstag, 24. Dezember 2009 11:43:54
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Hallo Leute:
Auch ich habe mir Mandriva 2010 free edition installiert.
Der erste Eindruck war wirklich sehr gut. Aber dann kommts:
Obwohl die Paketquellen aktiviert sind, ist kein Update möglich.
Dauernde Fehlermeldungen über falsche Pakete und Installation
fehlgeschlagen. Nvidia lässt sich leider auch nicht installieren.
So kann ich Mandriva leider nicht verwenden.


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Re: Mandriva 2010 Erfahrungen
Norbert Beyerlein (unangemeldet), Montag, 28. Dezember 2009 18:02:11
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Hallo,

ich hatte auch das Problem, das die Updates und die Softwareinst. nicht richtig funktioniert haben.

Ich habe dann gerade auf Anraten von Stefan von
http://www.mandrivauser.de/smarturpmi/
Spiegelserver eingetragen; seitdem läde er Updates runter. ;-)

Viele Grüße und "Have a lot of fun!"
Norbert


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Re: Mandriva 2010 Erfahrungen
Heinz-Stefan Neumeyer, Samstag, 02. Januar 2010 16:35:07
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Ich ergänze das mal durch eine "Schnell-Anleitung", die ich dieser Tage schon an anderer Stelle aufgeschrieben habe:

Gehe auf die Seite

<http://www.mandrivauser.de/smarturpmi/>

Dort klickerst Du Dich durch - erst Architektur auswählen, dann
Paketgruppen ->

main release
contrib release
non-free release
main updates
contrib updates
non-free updates
contrib backports
non-free backports
(Mein Vorschlag, die übrigen Gruppen - also plf oder mud kannst Du
natürlich auch noch auswählen. Alles was testing betrifft würde ich
dagegen rauslassen...)

Dort klickst Du immer eine Server aus Frankreich an. Ich habe
<ftp.u-strasbg.fr> genommen. Für die mud-Quellen (das sind die von der deutschen Mandriva-Community) gibt es natürlich keinen Server in
Frankreich!
Dann ganz unten die "Form" anklicken. hdlist ist immer richtig.

Auf der nächsten Seite bekommst Du dann die kompletten urpmi-Befehle aufgelistet, die Du dann nur noch nacheinander in eine root-Konsole kopieren und ausführen mußt.
Alternativ läßt Du Dir das alles insgesamt in ein Script schreiben,
speicherst das auf dem Rechner, machst das ausführbar und läßt es mit root-Rechten laufen. Das erledigt dann auch eine längere Liste "...in einem Aufwasch..."

Ist im übrigen alles ausführlich erklärt...

(So was sinnvolles in dieser Art zum zusammenstellen der Repositories hätte ich mir übrigens auch bei SuSE
immer gewünscht!!!)

Gruß und eine gesundes Neues Jahr

Stefan



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Mandriva 2010 - eine gelungene Distribution
Heinz-Stefan Neumeyer, Dienstag, 15. Dezember 2009 15:57:31
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Hallo Wolfgang
Hallo Oliver

Obwohl ich in den Lobgesang auf KDE4 nicht einstimmen kann und werde - KDE4 verkörpert für mich sowhl in seinem Details als auch in der Gesamtheit alles das was ich mir unter einer für mich zweckmäßigen und täglich zu benutzenden graphischen Oberfläche eben n_i_c_h_t vorstelle:
Mandriva 2010 ist für meine Begriffe die gelungenste der z.Z. aktuellen Distributionen.

Vor allem die immer noch vorhandene Möglichkeit, die Einrichtung der Graphik nach während der Installation von Hand zu machen, hat mir in den letzten Wochen schon bei einer ganzen Anzahl von Rechnern (Schwerpunkt ehemals *buntu, aber auch drei SuSE-Maschinen) viel von dem dort auftretenden nachträglichen Ärger und Basteleien erspart, wenn eben die "automagische" Erkennung der Graphik-Hardware nicht funktioniert.

Momentan gibt es deswegen eigentlich nur zwei "Linuxe", die ich uneingeschränkt weiterempfehle: Debian "Lenny" und Mandriva 2010.
(Beides übrigens mit XFCE)

Gruß Stefan


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