Einstellungen

Die globale Konfiguration von Unite erreichen Sie am einfachsten durch einen Klick auf das Unite-Icon links in der Fußleiste des Browsers. Unter anderem stellen Sie hier den Listen-Port ein und beschränken bei Bedarf die Upload-Bandbreite. Darüber hinaus starten und stoppen Sie hier auch den Service. Die einzelnen Module schalten Sie unabhängig davon bei Bedarf zu und ab. Dafür klicken Sie mit der linken Maustaste auf den entsprechenden Eintrag und wählen aus dem Kontextmenü Starten oder Stoppen. Ein Rechtsklick auf das Modul öffnet die Admin-Ansicht im Browserfenster.

Jedes installierte Addon verfügt über eigenes Konfigurationsfenster (Abbildung 3), das Sie mit einem Klick auf das Zahnradsymbol neben dem Namen öffnen. Allerdings beschränken sich die Einstellmöglichkeiten auf den Namen, das freigegebene Verzeichnis und die Sichtbarkeitsoptionen – die aber wie erwähnt nur zum Teil funktionieren. Modulspezifische Einstellungen, etwa die Passwortvergabe, nehmen Sie im Webinterface des jeweiligen Addons vor.

Abbildung 3: Die Einstellungen der einzelnen Module beschränken sich auf die Sichtbarkeit sowie den Modul- und Freigabenamen. Die weitere Konfiguration erfolgt im Webinterface des Moduls.

Nebenwirkungen

Neben den immanenten Risiken, die der Betrieb eines Server mit sich bringt, kann eine Fehlkonfiguration von Unite unter Umständen unabsehbare Folgen für den Betreiber haben – etwa dann, wenn er urheberrechtlich geschütztes Material in seinen Shares vorhält und die Option Anwendung für Suchmaschinen sichtbar machen wählt. Beispiele dafür finden Sie reichlich mit der Google-Suche nach site:operaunite.com *.mp3. Auch wenn die Ressource nicht mehr verfügbar oder offline ist, hält Google deren Inhalt trotzdem im Cache vor.

Da Opera lediglich den Zugriff auf Dateien protokolliert, bleiben Angriffsversuche auf die Applikation vom Nutzer unbemerkt. Entsprechend könnte ein potenzieller Eindringling versuchen, Ihre passwortgesicherten Freigaben via Brute Force zu knacken, ohne das Sie etwas davon mitbekommen. Deswegen gilt es, ein sicheres Passwort zu wählen.

Im Testsystem war es nicht möglich, die Option Lokales Netz zu deaktivieren. Das heißt im Klartext: Befindet sich der Rechner in einem öffentlichen Netz, kann jeder Nutzer von außen auf die Seite zugreifen – fehlt darüber hinaus ein Passwortschutz, hat er auch Zugriff auf die Ressourcen. Da es sicherlich nicht lange dauert, bis der Standardport 8840 zum regelmäßig abgescannten Lieblingsziel vieler Skript-Kiddies avanciert, sollten Sie ihn auf jeden Fall ändern.

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