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Entwicklungshelfer

RAW-Dateien mit Rawstudio konvertieren

Bilder bearbeiten

Ein einfacher Mausklick auf ein Thumbnail in der Vorschauleiste genügt, um das gewünschte Bild ins Haupt- und Bearbeitungsfenster zu laden. Um den Weißabgleich des Bilds einzustellen, klicken Sie mit dem Mauszeiger auf einen neutralen, möglichst grauen oder weißen Bildbereich. Alternativ laden Sie den von der Kamera gespeicherten Wert mit dem Tastenkürzel [C], den automatischen Weißabgleich wenden Sie mit [A] an. Um am Bild vorgenommene Änderungen auf andere Fotos anzuwenden, kopieren Sie diese zunächst mit [Strg]+[C], wählen danach die Zieldateien aus, und übertragen sie mit [Strg]+[V]. Dabei erscheint ein Fenster, in dem Sie festlegen, welche der Änderungen das Programm übertragen soll (Abbildung 2).

Abbildung 2

Abbildung 2: Übertragen Sie nach dem Bearbeiten eines Bilds die Änderungen auf andere, erscheint ein Auswahlfenster, in dem Sie einstellen, welche davon Rawstudio anwenden soll.

Beim Korrigieren der Helligkeit und des Kontrastes erweist sich die Funktion Exposure Mask ([Strg]+[E]) als hilfreich. Ist sie aktiviert, zeigt das Programm über- und unterbelichtete Bereiche rot beziehungsweise blau eingefärbt an. Während Sie die Helligkeit über den Schieberegler Exposure einstellen, verwenden Sie für den Kontrast Contrast. Bei allen Reglern fällt auf, dass sie sehr träge reagieren und teilweise erst nach Sekunden der Position des Mauszeigers folgen. Einfacher und akkurater geht es, indem Sie den gewünschten Regler per Mausklick aktivieren und danach mit den Cursortasten die Werte ändern. Eine Vorgabe oder automatische Einstellung, wie viele andere Programme sie besitzen, fehlt (abgesehen vom Weißabgleich) allen Bearbeitungsmodulen.

Generell beschränkt sich der Konverter in seinen Bearbeitungsfunktionen auf das absolut Notwendige. Wichtige Elemente wie Lichter- und Schattenkompression oder Rauschunterdrückung lässt Rawstudio ebenso vermissen wie die Korrektur von Abbildungsfehlern (Verzerrung, Vignettierung, Farbsäume). Dafür erweist sich die integrierte Tonwertkurve als nützlich: Sie arbeitet ähnlich wie ein Audio-Equalizer und ermöglicht das partielle Erhöhen oder Absenken bestimmter Helligkeitswerte. Reichen die Bearbeitungsmöglichkeiten nicht aus, öffnen Sie das Bild aus dem Programm heraus via [Strg]+[G] in Gimp.

Um das Ergebnis Ihrer Arbeit besser bewerten zu können, bietet Ihnen die Applikation eine Split-Anzeige, die Sie über das Kontextmenü via Split aktivieren. Danach sehen Sie als Bild A das von Ihnen bearbeitete, und als B die Originalversion. Die Reiter A bis C unter Tools erlauben es Ihnen, das Bild mit verschiedenen Einstellungen zu bearbeiten. Die Aufnahme erscheint entsprechend den Einstellungen, die Sie darin vornehmen (Abbildung 3).

Abbildung 3

Abbildung 3: Die Split-Screen-Ansicht hilft Ihnen, Änderungen am Bild besser zu beurteilen.

Möchten Sie das Bild auf einen Ausschnitt begrenzen, drücken Sie [Umschalt]+[C] und ziehen danach mit der Maus im Bild ein Rechteck der gewünschten Größe auf. Das Festlegen eines bestimmten Seitenverhältnisses fehlt dem Programm ebenso wie ein Werkzeug, um den Horizont auszurichten. Um die Änderungen anzuwenden, klicken Sie mit der linken Maustaste ins Bild.

In der Grundeinstellung lädt das Programm Bilder in einer ans Fenster angepassten Ansicht. Um diese auf 100 Prozent umzuschalten, drücken Sie [Umschalt]+[+], mit [Umschalt]+[7] kehren Sie zur vorherigen Ansicht zurück. Da Sie den gewünschten Bildausschnitt jedoch ausschließlich mit den Scrollbalken ansteuern können und darüber hinaus ein Navigationsfenster fehlt, das den aktuellen Ausschnitt im Bild anzeigt, gestaltet sich die Arbeit in diesem Modus umständlicher als nötig. Eine Lupenfunktion, die eine Inspektion bestimmter Bildteile ermöglichen würde, enthält das Programm jedoch nicht. Mit [F11] schalten Sie das Programm in den Vollbildmodus.

Konvertieren

Als Ausgabeformate wählen Sie zwischen JPEG, PNG und TIFF mit 8- und 16-Bit Farbtiefe. Um ein einzelnes Bild zu konvertieren, laden Sie es in das Hauptfenster und drücken [Strg]+[Umschalt]+[S]. Daraufhin erscheint das Exportfenster (Abbildung 4), in dem Sie neben dem gewünschten Format auch die Größe und Qualität des Bildes einstellen.

Abbildung 4

Abbildung 4: Im Exportmodul von Rawstudio stellen Sie neben dem Ausgabeformat auch die gewünschte Bildgröße und Qualität ein.

Zum Konvertieren mehrerer Bilder in einem Rutsch bietet das Programm eine ausgezeichnete Stapelverarbeitung, die Sie über den Reiter Batch öffnen. Um die gewünschten Bilder zu kennzeichnen, klicken Sie bei gedrückter [Strg]-Taste mit der Maus auf darauf. Möchten Sie alle Bilder aus der Vorschau auswählen, drücken Sie [Strg]+[A].

Die Bilder erscheinen nun in der Tabelle der Stapelverarbeitung, die es Ihnen ermöglicht, die Auswahl nachträglich zu korrigieren. Des Weiteren stellen Sie in diesem Bearbeitungsfenster das Ausgabeformat, den Speicherort und die Zielgröße ein. Anders als bei der Einzelbildkonvertierung fehlt hier allerdings eine Einstellmöglichkeit für die Qualität der Bilder. Bereits konvertierte Dateien markiert das Programm mit einem Stern in der Vorschau.

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LinuxUser 05/2014

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