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Software im Griff
Programme unter Linux installieren und verwalten
Bei einem durchschnittlichen Home-Office-PC mit Linux tummeln sich gut und gerne 150.000 System-Dateien auf der Festplatte − Tendenz steigend. In solch einem Umfeld Software von Hand zu pflegen, gelingt nur mit äußerster Disziplin. Einfacher und komfortabler erledigen Sie diese Aufgabe mit dem Paketmanagement. Hier profitieren Sie von signierten Paketen in einer klar definierten Struktur, die sich sauber ins System einfügen und bei Bedarf rückstandslos wieder entfernen lassen. Bei vielen Distributionen gehört damit das zum Alltag, wovon Windows-Anwender immer noch träumen: Software auf Knopfdruck installieren und deinstallieren.
Editorial
Heft-DVD
Mit etwas Verspätung erschien Mitte November die zwölfte Auflage der beliebten Linux-Distribution Fedora. Große Neuerungen blieben zwar aus, dafür gibt es aber viele nützliche Detailverbesserungen.
Service
Heft-DVD
Die jüngste Ausgabe des Mandriva-Desktops beeindruckt mit einem glänzend integrierten KDE 4, neuester Software und einer perfekten Hardware-Erkennung.
Das schlanke, ranke Live-System Simplix Linux basiert auf Debian, schon die Systemressourcen und bringt dennoch eine komplette Desktop-Ausstattung mit.
An Ubuntu 9.10 "Karmic Koala" scheiden sich die Geister: Die einen halten es für Bananen-Software, die anderen für das beste Ubuntu aller Zeiten. Die Wahrheit liegt wie üblich in der Mitte.
Kurz nach Ubuntu und fast zeitgleich mit Fedora präsentiert auch das OpenSuse-Projekt mit dem Release 11.2 eine Distribution, die den aktuellen Stand der Linux-Technik repräsentiert.
Aktuelles
Schwerpunkt
Wenn sich eine aktuelle Software nur im Repository einer anderen Distribution findet, hilft Alien, das Paket sauber ins eigene System einzupassen.
Das neue Software-Center in Ubuntu 9.10 lädt zum Stöbern ein und macht die Installation neuer Programme zum Kinderspiel. Noch schneller gelangt man mit einem Tool zum Ziel, dem man Paketverwaltung gar nicht zugetraut hätte: dem Browser Firefox.
Die Paketverwaltung gilt als einer der Kernbestandteile moderner Distributionen. Einer der Vorreiter und gleichzeitig wichtigsten Vertreter kommt von Red Hat und nennt sich RPM.


