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Notenblatt

Musescore 0.9.5 im Test

Fazit

Galt Musescore 0.9.4 im letzten Test noch als zwar vielversprechend, aber kaum nutzbar, so macht die Software nun einen gehörigen Sprung nach vorn. Nicht nur, dass die Noteneingabe per Maus endlich problemlos wie in vergleichbaren kommerziellen Lösungen funktioniert. Mit Musescore arbeiten Sie obendrein in einigen Details sogar intuitiver als mit so mancher proprietärer Konkurrenz. Die freie Software reicht zwar hinsichtlich des Funktionsumfangs noch lange nicht an die teueren Notensatz-Boliden aus dem Laden heran, doch bietet sie mehr als genug Möglichkeiten für den täglichen Einsatz in Schule und Freizeit.

[1] Notensatzprogramme im Test: Mirko Albrecht, "Digitaler Notenschlüssel", LinuxUser 10/2009, S. 46, http://www.linux-community.de/artikel/19336/

[2] Musescore (deutsch): http://www.musescore.org/de/

[3] Neues in mscore-0.9.5:http://www.musescore.org/de/neue-features-musescore-095

[4] Noteedit:http://noteedit.berlios.de

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Kommentare
Linux Notensatz
pastagaz (unangemeldet), Mittwoch, 23. Februar 2011 22:11:44
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Verwende seit 1999 mup http://www.arkkra.com/ regelmässig unter Linux zum Notensetzen und habe nie etwas vermisst. Erzeugt eine typografisch perfekte Ausgabe.


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Bedienung krankhaft
Jürgen Grete, Samstag, 30. Januar 2010 16:16:28
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Ich habe gerade mal versucht, ein 32-taktiges Jazzstück einzuhacken. Ich kann kaum glauben, dass der Erfinder dieses "Benutzerinterfaces" selbst jemals mehr als zwei Noten unter Verwendung seiner Software eingegeben hat. So ein schlimmes Stück Software ist mir in den letzten 10 Jahren nicht untergekommen. Es ist praktisch unmöglich, die Länge einer Note zu korrigieren, da eine einmal eingebene Note - ist der Takt erstmal gefüllt - ihre Länge behält. Korrektur Fehlanzeige. Stattdessen werden in wirrer Manier Pausen eingestreut. Schade, dass es unter Linux so wenig Auswahl in dieser Sparte gibt. Musescore ist jedenfalls nichts für Leute, die mal was fertig bekommen wollen. Echter Mist!
Jürgen


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Re: Bedienung krankhaft?
Werner Schweer (unangemeldet), Donnerstag, 11. März 2010 21:03:17
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Im Forum "Made with MuseScore" (http://musescore.org/forum/159) finden sich mengenweise Leute, die kein Problem mit der Bedienung haben und das auch bei größeren Werken wie ganzen Sinfonien (z.B. Beethovens 5. oder Schuberts "Unvollendete").


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Re: Bedienung krankhaft??
Florian (unangemeldet), Mittwoch, 14. April 2010 11:36:00
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Ich weiß nicht, ob es wirklich eine gute Sache ist, daß man im Netz zunehmend seinen Kommentar zu allen möglichen Dingen abgeben kann. Denn dann kommen solche peinlichen Ergüsse heraus, wie von Herrn Jürgen Grete.
Es mag sein, daß man sich bei einem in der Entwicklung befindlichen Programm wie MuseScore einmal festbeißt und nicht weiterkommt. Aber wenn man mit der Bedienung noch nicht vertraut ist, könnte es doch eventuell auch daran liegen... Ich halte MuseScore für ein großartiges Programm, das mit einem unglaublich breiten Anspruch gegen die etablierten Gegenstücke antritt. Daß dabei noch an sehr vielem zu arbeiten ist, versteht sich von selbst. Aber die Fortschritte sind sehr beachtlich.
Dank an die Entwickler!


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Re: Bedienung krankhaft
Sven (unangemeldet), Dienstag, 18. Mai 2010 18:34:04
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Hallo

Seit 3 Jahren spiele ich in einer professionellen Combo.
Wir schreiben unsere Noten alle selber. Meine Kollegen haben es sich leisten können Sibelius zu kaufen. Mir war es zu teuer. Daraufhin habe ich nach vergleichbarer Software gesucht und bin auf "Muse Score" gestossen.


Die Aussage des Herrn Grete war wohl ein übeler Scherz.
MuseScore ist zwar nicht perfekt, ist aber im Preis / Leistungsverhältnis im Vergleich zu anderen teueren Programmen wie Sibelius eine Top Freeware.
Aber es gibt immer unzufriedene und undankbare Menschen, die immer was auszusetzten haben.

Herr Grete, Sie hâtten wahrscheinlich auch zu "Sibelius" oder "Forte" was auszusetzen.

Davon abgesehen , zu versuchen, ein 32-taktiges Jazzstück "einzuhacken " musste nach Ihrer Aussage ja wohl scheitern , da Sie sich sicherlich keine Zeit genommen haben, zuallererst die Software und die Bedienungsanleitung zu studieren. (letzteres = sehr nützlich)

Sämtliche Korrekturen sind problemlos auszuführen.

Mein Fazit:

MuseScore ist eine tolle Freeware, die schliesslich auch noch weiterentwickelt wird und die allen teueren Kollegen in nichts nachstehen wird.

gruss

Sven




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Re: Bedienung krankhaft
Michael Morawietz (unangemeldet), Donnerstag, 28. Oktober 2010 09:43:27
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Lieber Jürgen,

vielleicht versuchst Du es mal mit "Eingeben" anstatt mit "Hacken" und vielleicht wäre auch "Alle meine Entchen" für den ersten Anfang besser geeignet.

Die Software ist echt cool und ich bin superfroh, dass es soetwas kostenlos gibt. Da absolut jede Software Fehler hat, ist diese Software zudem auch noch komplett normal und alles andere als krankhaft. Krankhaft ist hier lediglich der ungeduldige Geist. Arbeite mal daran und gewinne Freude aus Deinem Tun.

Lieben Gruss
Michael Morawietz


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Infos zum Autor

Mirko Albrecht

Mirko Albrecht schreibt seit Ende 2004 regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Wenn er nicht gerade eine neue Distribution ausprobiert, spielt er gern Schach oder fotografiert die Welt.
Seine Rechner werden meist von Xubuntu oder Opensuse bevölkert.


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